Dortmund: separates Terminal für Züge nach Großbritannien

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Beschreibung des Vorschlags

Es gibt zurzeit Pläne für eine Fusion von Thalys und Eurostar, welche als „Greenspeed“ bezeichnet wird.
Die SNCF, welche bei beiden Gesellschaften der größte Anteilseigner und erhofft sich durch eine Fusion höhere Fahrgastzahlen.
Dabei wird in verschiedenen Medienberichten eine Verbindung zwischen London und Dortmund genannt, welche dann betrieben werden könnte, was aus meiner Sicht zwar aufgrund der aktuellen politischen Situation und eines fehlenden Abkommens bezüglich vorgezogener Grenzkontrollen, welche von Großbritannien verlangt werden, eher unwahrscheinlich ist, aber sinnvoll wäre, da zurzeit die Flugverbindung nach London einer der beliebtesten Strecken des Dortmunder Flughafens ist.
Für den Fall, dass die Fusion gelingt und ein Abkommen zwischen Deutschland und Großbritannien bezüglich der Grenzkontrollen abgeschlossen wird, ist ein Ausbau des Dortmunder Hauptbahnhofes erforderlich, um den Ansprüchen für den Verkehr durch den Eurotunnel gerecht zu werden.
Deswegen schlage ich vor, den Bahnsteig für die Gleise 26 und 31 auf ca. 450 Metern zu verlängern und nördlich davon einen zusätzlichen Bahnsteig mit einen Bahnsteiggleis zu errichten. Auf Höhe des bisherigen Nordeinganges, für den bereits ein Umbau geplant ist, wird ein zweigeschossiges Eingangsgebäude errichtet, bei dem das Erdgeschoss dem Zugang zum Hauptbahnhof und zur Stadtbahnhaltestelle dient und die obere Etage dem Zugang zu den beiden Bahnsteigen, welche umgebaut bzw. neu gebaut werden müssten, und den Grenz- und Zollkontrollen dient, wobei dort auch Warteräume sowie Geschäfte und ein Reisezentrum errichtet werden könnten.
Für die Arbeiten müssten einige Gebäude nördlich der Gleise abgerissen bzw. für den Betrieb umgebaut und ausgebaut werden sowie einige Gleise verlegt werden, um ausreichend Platz für die Bahnsteige zu gewinnen.
Außerdem müssten die bereits vorhandenen Zugänge zu den Gleisen 26 und 31 verschlossen werden, wobei ein Umbau zu Notausgängen möglich wäre, und zwei Brücken zur Verbindung mit den Eingangsgebäude errichtet werden.

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3 Kommentare zu “Dortmund: separates Terminal für Züge nach Großbritannien

  1. Macht ja eigentlich keinen Sinn das Gebäude zu planen bevor das Konzept der Zugverbindung fertig ist.

    Glaube auch nicht dass es sinnvoll ist alle Reisenden eine Passkontrolle durchlaufen zu lassen. Von Brüssel und Paris aus ist die Verbindung nach London sicherlich gut ausgelastet. Was das Ganze von Dortmund aus angeht werden ja viele früher aussteigen. Da der Zug aber eben lang und durchgängig sein muss für den Eurotunnel macht es wohl mehr Sinn die Passkontrolle mit Umstieg in Paris oder Brüssel zu machen.

    Und eine Passkontrolle und ein Terminal einzurichten für die 4 oder 6 Züge am Tag find ich ehrlich gesagt too much.
    Die Auslastung der Flugzeuge mag gut sein, aber davon fliegen auch nur 2 Stück am Tag zu einem Preis den die Bahn nicht aufrufen wird können. Der Eurotunnel ist nicht ohne Grund halb leer.
    Von der Seite für mich übertrieben.

    1. Erstmal vielen Dank für die Rückmeldung.
      Ich stimme zu, es ist eigentlich zu früh, um solch ein Vorschlag einzureichen.
      Wegen den Grenzkontrollen denke ich auch, dass es nicht sinnvoll ist, bereits am Startbahnhof die Einreisekontrolle und die Ausreisekontrolle durchzuführen, allerdings verlangt Großbritannien die vorgezogenen Grenzkontrollen, obwohl es aus meiner Sicht besser wäre, die Kontrollen währen der Fahrt zwischen den Bahnhöfen Calais-Fréthun und Dollands Moor durchzuführen.
      Wegen der Flugpreise denke ich, dass eine Besteuerung des Kerosins den Modal Split zugunsten der Bahn verändern würde.

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