Dortmund: Anbindung von „Smart Rhino“ per H-Bahn

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Beschreibung des Vorschlags

Zurzeit finden Planungen statt, bei denen vorgesehen ist, das 45 Hektar große Gelände des ehemaligen Spundwandherstellers HSP Hoesch Spundwand und Profil nordwestlich der Innenstadt, welches seit der Werksschließung brachliegt, wieder neu zu bebauen, wobei dort ein neuer Stadtteil mit Wohnungen, Büros, Geschäften und ein neuer Campus der FH Dortmund, wo zurzeit 15000 Studenten auf mehreren Einrichtungen innerhalb des Stadtgebietes studieren, entstehen soll. Wenn das Ergebnis der Machbarkeitsstudie, welche Ende 2019 erwartet wird, sich für eine Verwirklichung des Projektes, welches als „Smart Rhino“ bezeichnet wird, ausspricht, sollen 2023 die Baumaßnahmen beginnen, welche 2027 abgeschlossen sein sollen.
Das Gebiet wird danach im Süden mit den Stadtbahnlinien U43 und U44 an die Stadt verkehrstechnisch angebunden werden, allerdings denke ich, dass diese Anbindung nicht genügen wird, weswegen ich eine H-Bahnstrecke zur besseren Anbindung vorschlage.
Die Strecke wäre eingleisig mit Ausweichen sowie aufgeständert und würde mit zweiteiligen Fahrzeugen befahren werden.
Bei der Trassierung bin ich mir innerhalb des Neubuaugebietes nicht sicher, da die vorhandenen Karten keinen genauen Überblick über die Bebauung geben und deshalb die Trassierung nur sehr unpräzise ist.
Die Strecke würde am Hauptbahnhof beginnen, wo die Station aufgeständert über den Parkplätzen neben den Gleisen des Hauptbahnhofes liegen würde und bei der ein direkter Zugang in den Hauptbahnhof möglich wäre. Ab dort würde die Strecke entlang der Bahnstrecke bis zur Heinrich-Wenke-Straße führen, dann diese queren und danach durch das Neubaugebiet fahren. Danach würde die Strecke nach Süden in die Dortfelder Allee abbiegen. Die Strecke würde sich bei der Kreuzung mit den Dortfelder Hellweg aufteilen, wobei ein Zweig weiter bis zum Bahnhof „Dortmund-Dorstfeld“ und ein weiterer Zweig bis zur Haltestelle „Wittener Straße“ führen würde. Das Depot würde sich im Neubaugebiet befinden.
Es würden zwei Linien auf der Strecke fahren, welche die beiden Streckenäste im Westen mit den Hauptbahnhof verbinden und die beide im 10-Minutentakt fahren würden, sodass auf der gemeinsam befahrenen Strecke ein 5-Minutentakt vorhanden wäre.
Die Linien könnten die Liniennummern 4 und 6 erhalten, da diese zurzeit nicht vorhanden sind und eine Lücke im aktuellen H-Bahnnetz, dessen Linien mit den Nummern 1 bis 7 bezeichnet werden.
Politisch könnte diese Strecke durchaus Chancen auf Umsetzung haben, da Interesse an eine Anbindung des Gebietes an einen hochwertigen ÖPNV besteht und die Dortmunder Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen bereits am 11.06.2019 einen Antrag für ein Konzept zur Anbindung des Gebietes eingereicht haben, dessen Anforderungen mit der Linienführung auch erfüllt werden würde.

Nachtrag 09.01.2020: Die Dortmunder Ratsfraktion der SPD hat ebenfalls einen Antrag zur Entwicklung der H-Bahn eingereicht, in der eine Anbindung des Gebietes enthalten ist.

Nachtrag 19.04.2020: Die Machbarkeitsstudie ist positiv. Außerdem wird im Rahmen des Projektes die H-Bahn von der Universität über den Campus in die Nordstadt verlängert werden, wobei im Bereich von Smart Rhino von den neuesten Bildern her anscheinend nur eine Haltestelle vorgesehen ist, sodass dieser Vorschlag hinfällig ist.

https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/umwelt/smart_city_dortmund/nachrichten_smartcity/detailseiten.jsp?nid=626060

https://www.lokalkompass.de/dortmund-city/c-politik/studie-zum-zukunftsprojekt-faellt-positiv-aus_a1350246#gallery=null

https://www.ruhr24.de/dortmund/dortmund-smart-rhino-unionviertel-hsp-gelaende-quartier-fh-wohnen-h-bahn-13653840.html

Information der Stadt bezüglich des Projektes:
https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=579211

Anträge zur Anbindung:

https://www.spd-fraktion-dortmund.de/index.php?id=503&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1415&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=22da2fcb8f41eb9f745d5651e886cecb

(Der Antrag ist in Punkt 21 zu finden.)

https://gruene-do.de/meldung/tx_news/smart-rhino/

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5 Kommentare zu “Dortmund: Anbindung von „Smart Rhino“ per H-Bahn

  1. Tatsächlich hab ich auch schon mit dem Gedanken gespielt, daher finde ich diese Idee sehr gut.

    Mein Vorschlag sähe etwas anders aus, da er diesem aber ähnlich wäre füge ich es mal hier hinzu.

    Ich würde nördlich des Bahnhofs starten und ungefähr an der Haltestelle „Dechenstraße“ das Gleisfeld kreuzen. Dann würde ich am Ende des HSP Geländes in Richtung Dorstfelder Allee schwenken (wie jetzt auch), an der Haltestelle „Dorstfeld-S“ eine Verknüpfung schaffen und dann bis zur Uni über die Wittener Straße und Vogelpothsweg. Dazu würde ich nicht ganz am Hbf starten, sondern an der U42 Haltestelle „Brügmannplatz“.

    Vorteile:

    Verknüpfung der U42 mit dem Hauptbahnhof. Zur Zeit aus Norden kommend steigt man am Stadtgarten um oder an Reinoldikirche und Kampstraße. Dies würde vereinfacht. Dazu die Verknüpfung der Berufsschulen mit dem Hauptbahnhof. Da ich selber dort war weiß ich, dass die Schüler häufig nicht aus Dortmund kommen, und damit meistens vom Hbf aus mit Umstieg an der Kampstraße zur Schule gehen. Auch dies würde vereinfacht.

    Die Verknüpfung der Strecken mit der Uni würde die Wartung vereinfachen und den Fahrzeugpool gemeinschaftlich nutzbar machen. Man müsste kein Ersatzfahrzeug für beide Strecken vorhalten (eins würde reichen) und auch keine entsprechenden Wartungsfahrzeuge. Dazu kann man durch die gemeinsamen Fahrzeuge auf Fahrgast-Spitzen reagieren.

    Der Weg wäre vorteilhaft bei einem längeren Ausfall oder einer längeren Störung der S1. Eine bessere Anbindung zum Hbf wird sowieso gewünscht.

    Die Abzweigung zur Wittener Straße würde ich mir schenken. Mit einer entsprechenden Strecke wären alle Buslinien und die Straßenbahn von der H-Bahn aus erreichbar. Der Halt am Verknüpfungspunkt der S-Bahn halte ich mit der Twerskuhle für völlig ausreichend und deutlich besser. Ein Mehrwert wird durch die Wittener Straße nicht geschaffen, da auch die Straßenbahn diese Strecke befährt. Es wäre eine Dopplung, die keinen Umstiegs-technischen Vorteil bietet, da man an der Ottostraße zur Straßenbahn kommt und an der Twerskuhle auf die Buslinien. Zwei naheliegende Umstiegsmöglichkeiten in Bus und Bahn sind zu viel.

  2. Die Grundidee fände ich nicht schlecht allerdings wäre es sinnvoller eine neue Straßenbahnhaltestelle am Kreuzungspunkt statt einem Abzweig in die Dorstfelder Mitte einzurichten.

    Zudem sollte man die neue Linie mit der H-Bahn der Uni verbinden und so eine durchgehende Verbindung Hbf-Eichlinghofen schaffen.

    Hier gäbe es dann mehrere Möglichkeiten:

    1. Dorstfelder Alle hoch Vorteil wäre ein direkter Weg und wenige Beschwerden durch Anwohner.

    2. Ins Kortental abbiegen und über die Wittener Straße und den Vogelpothweg zur Uni. Dadurch bessere Erschließung des Wohngebiets aber auch Risiko, dass Anwohner die H-Bahn nicht vor ihrem Fenster haben wollen.

    3. Ins Kortental abbiegen entlang der Wittener Straße und von „hinten“ an der Haltestelle Technologiezentrum anschließen. Vorteil wäre ein optimale Erschließung des Wohngebiets aber die längere Fahrzeit ein weiterer Nachteil

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