Beschreibung des Vorschlags
Der S-Bahnhof Dortmund-Barop liegt an einer verkehrlich ungünstigen Stelle und wird nur durch die stündliche Buslinie 446 bedient, welche auch nur die Funktion einer Quartierslinie übernimmt. Etwa 1 km nördlich vom S-Bahnhof Barop befindet sich in Nachbarschaft zur S-Bahn-Strecke jedoch der U-Bahnhof Barop Parkhaus, welcher von der Linie U42 in Richtung Hombruch bzw. Stadtzentrum – Eving – Scharnhorst – Grevel, sowie der Buslinie 440 bedient wird, welche Dortmunds große Südtangente im ÖPNV ist. Die Linie 446 hält ebenfalls Barop Parkhaus. Eine Umsteigebeziehung von der S-Bahn zu den Linien U42 und 440 erscheint jedoch wichtiger, weil sie auch größere Achsen durch die Stadt ziehen.
Deswegen schlage ich vor, den heutigen S-Bahnhof Dortmund-Barop stillzulegen und ihn zum U-Bahnhof Barop Parkhaus hinzuverlegen. Zusätzlich würde ich im Bereich der Stadtbahn-Endstelle Grotenbachstraße einen weiteren S-Bahnhof Dortmund-Hombruch errichten. Der Grund: Dort ist viel Wohnbebauung.
Wenn man zusätzlich noch die H-Bahn-Linie von Eichlinghofen zum S+U-Bahnhof Barop (Parkhaus) verlängert, dann ist der Knotenpunkt dort perfekt. Er erlaubt es nämlich dann auch die Technische Universität (TU) Dortmund vernünftig an die S5 Richtung Witten und Hagen anzuschließen. Die TU Dortmund gehört mit über 33000 Studierenden zu den 20 größten Unis Deutschlands und ist in fünf Fachgebieten unter den „Top Ten“ der bundesweit forschungsstärksten Universitäten , jedoch bislang regional nur durch die S1 Richtung Dortmund Hbf und Bochum – Richtung Essen, Mülheim, Duisburg und Düsseldorf auch, aber mit extrem langen Fahrzeiten – angebunden.

Diese Idee gefällt mir.
Barop (neu) ist jetzt offiziell bei der Bahn genehmigt und wird bis 2029 (eher früher) gebaut.
Das ist ja mal eine sehr gute Nachricht.