Beschreibung des Vorschlags
Ich schlage vor die geplante U49 nach Kirchlinde zu bauen ohne dass die Emschertalbahn stillgelegt wird. Die Emschertalbahn erschließt Kirchlinde kaum, bietet dafür aber überregionale Verbindungen zwischen dem Dortmunder Hbf und Castrop-Rauxel Süd. Gleichzeitig sorgt dies auch dafür, dass beide Projekte sich nicht gegenseitig kannibalisieren, nach einem kurzen parallelen Abschnitt zweigt die U49 nach Kirchlinde ab.
Der Sinn dieses Vorschlages ist es klarzustellen, dass sich offizielle Planungen und Weiterbetrieb der RB43 bzw auch deren Ausbau zu einer S43 in Einklang bringen lassen, weil auf dem Bahndamm mehrere Bahnstrecken verlaufen.
Die Gleise die ich dabei verwenden gehören zu ungenutzten Strecken 2130 und 2134, die für Eisenbahnzwecke nicht mehr nützlich sind. Laut einiger Angaben bei Drehscheibe Online wird der Bahndamm in der Hauptstrecke verschlossen werden soll womit diese Strecken zur Sackgasse werden: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9989198,9991126#msg-9991126
Die Idee ist nun hinter der auch weiterhin benötigten Bahnbrücke der Emschertalbahn eine Rampe in den Bahnhof Huckarde Nord zu bauen. Die U49 würde hier an einem zusätzlichen Bahnsteigpaar halten und eine Umsteigemöglichkeit zur RB43 bzw S43 bieten. Wenn man diese Bauarbeiten mit Bauarbeiten für die Errichtung der S43 koordiniert wäre es möglich die Engstelle zu beseitigen.
Im weiteren Verlauf ist bis kurz vor der S2 Platz sowohl die Emschertalbahn als auch die Stadtbahn zweigleisig zu führen, wobei der Einschnitt der Strecke 2130 aufgefüllt würde. Dadurch könnte der Bahndamm der Emschertalbahn ebenfalls verschlossen werden und 2 Brücken, was die Unterhaltungskosten senkt.
Ab der Brücke über die S2 bis 50 Meter westlich der Aspeystraße ist immerhin noch Platz für 3 Gleise, selbst wenn man von einer zweigleisigen S43 ausgeht kann die Stadtbahn hier dennoch eingleisig geführt werden. Die Haltestelle Aspeystraße wäre entsprechend auch eingleisig.
Westlich davon müsste man ein paar Kleingärten in Anspruch nehmen um die Stadtbahn nördlich der Emschertalbahn entlang in Richtung Rahm zu führen und ab da durch einige weitere Kleingärten und eine Freifläche in Richtung der Wohnsiedlung Jungferntal zu führen. Die große Freifläche zwischen den Kleingärten bietet aber genügend Platz die entfallenden Kleingärten vor Ort zu ersetzen.
Um Parallelverkehr zu vermeiden und den eingleisigen Abschnitt möglichst wenig Verspätungsanfällig zu halten habe ich den Halt in Rahm wieder entfernt und dafür lieber 2 Halte im Jungferntal vorgesehen. In Rahm hält bereits die RB43 bzw die S43 und beide Linien sind bereits in Huckarde Nord verknüpft.
Der restliche Weg nach Kirchlinde entspricht so gut man es auf der Zeichnung erkennen kann der offiziellen Planung aus diesem Dokument: https://dosys01.digistadtdo.de/dosys/gremrech.nsf/(embAttOrg)/DEC2409349054023C12586B8004968F6/$FILE/Sachstandsbericht%202021_komplett_.pdf?OpenElement
Im Jungferntal selber kann man sich überlegen ob man die Bäume im Mittelstreifen der Boschstraße belässt und stattdessen den sowieso nur teilweise vorhandene südlichen Teil der Straße in Anspruch nimmt. Eine Straße im Wohngebiet muss nicht so breit sein. Zudem kann man die Kosten senken, indem man unterirdische Haltestellen vermeidet und die Haltestellen lieber an den Tunnelportalen baut.

Ich hatte da auch mal etwas vorgeschlagen. Mein Vorschlag dürfte sich Dank Anschluss zum Niederflurnetz deutlich besser in die Stadtteile integrieren lassen, ohne Inanspruchnahme von Grünflächen und Kleingärten, sowie den Abriss vorhandener Gebäude.
Kann man ebenfalls überlegen, ich finde die Hochflurvariante jedoch besser, weil sie deutlich schneller ist und es dem Dortmunder Hochflurnetz an Nordästen fehlt.
Die am Westentor endenden U43 Kurse werden sehr wahrscheinlich auf das Smart Rhino Gelände verlängert und die aus Wickede kommenden Kurse sind unter Umständen recht verspätungsanfällig.
Ich verwende in meinem Vorschlag westlich von Dortmund Rahm die offizielle Trassenfreihaltung, daher sind die Grünstreifen, die ich in Anspruch nehme dafür vorgesehen irgendwann durch eine Stadtbahn verkleinert zu werden. Die Kleingärten können vor Ort ersetzt werden, da an den Seiten der Kleingartenkolonien noch Platz für weitere Gärten ist, ich denke mal so war es auch vorgesehen.
Die Tankstelle muss die Stadt natürlich an anderer Position wieder aufbauen, aber es kann natürlich auch sein, dass hier ein Tunnel vorgesehen war, das lässt sich im Dokument der Stadt Dortmund nicht erkennen.