Beschreibung des Vorschlags
Nach der Realisierung von Stadtbahn 2020 würde sich eine Tangentialverbindung von Bühlau nach Altplauen anbieten. Neu bauen müsste man dafür lediglich die Straßenbahnstrecke über die Waldschlösschenbrücke und die Abschnitte Karcherallee – Bahnhof Strehlen sowie Nöthnitzer Straße – Rathaus Plauen. Der Rest der Strecke entstünde im Rahmen von Stadtbahn 2020 und wäre Teil der Linie 5 (Rathaus Plauen – Altplauen) bzw. der 9 (Nürnberger Platz – Wasaplatz).
Von den anderen Neubauabschnitten würde lediglich jener über die Waldschlösschenbrücke extra für die 19 gebaut. Jener zwischen dem Rathaus Plauen und der Nöthnitzer Straße soll nämlich von der 15 mitgenutzt werden, der vom Bahnhof Strehlen zur Karcherallee größtenteils von der 14 und jener von der Augsburger Straße zur Pfotenhauerstraße von der 5, der 14 sowie der 17.
Der Nutzen der 19 soll vor allem darin bestehen, dass die Sechzigerlinien in Striesen entlastet werden und darin, dass der Campus Südvorstadt direkt an den Haltepunkt Plauen angebunden wird. Auch der Umsteigeverkehr von den Sechzigerlinien in Richtung TU lässt sich durch die 19 besser bewältigen, weil sich dieser dann weitestgehend auf zwei Straßenbahnlinien verteilt. Lediglich von der 64 müsste noch zwangsläufig zur 14 umgestiegen werden, weil diese eine neue Linienführung via Tittmannstraße und Augsburger Straße erhalten soll. Dadurch wäre diese weniger parallel zur Straßenbahn unterwegs und könnte eine der größten Erschließungslücken Dresdens bedienen.

Ich dachte, das die Waldschlösschenbrücke für die Belastbarkeit einer Straßenbahn viel zu leicht ist. Das sie ungeeignet ist. Hatte man das nicht so erwähnt? Oder sehe ich da falsch.
Sonst hätte ich auch schon längst eine Straßenbahn ins Bezuge der 64 geführt.
Die Waldschlösschenbrücke wurde vor allem deshalb ohne Straßenbahngleis gebaut, weil man eine vierspurige Straße brauchte, um Fördergelder vom Land zu bekommen. Zwei Spuren als straßenbündigen Bahnkörper zu bauen, wäre aber auch nicht möglich gewesen. Dann hätte man nämlich keine Förderung für die Straßenbahnstrecke bekommen.
Wie das heute wegen der Statik aussieht, weiß ich nicht. Aber wenn Viertigtonner über die Brücke fahren dürfen, müsste das für Straßenbahnen eigentlich auch möglich sein.
Da diese Linie viele Linienabschnitte anderer Linien (14,9,3,…) mitbedienen würde, könnte man NGT6DD nutzen. Dies sind die kurzen Straßenbahnen der DVB mit rd. 30m Länge und um die 34T Gewicht. Damit dürfte eine Prüfung garnicht nötig sein. Bei den neuen 45m Straßenbahnen verteilt sich auchnoch alles auf 12 Achsen -> dürfte also nach einer Prüfung auch kein Problem sein!
Ok, danke. Wäre schon gut wenn eine Straßenbahn rüber fahren würde. gerade die 64 die ich meistens gefahren bin. Ist häufig überfüllt. Da würde sich es schon lohnen als z.B Linie 20. Die ich vielleicht noch zeichne.
Hört auf mit 20er Linien. Denkt lieber mal darüber nach, Die Linien ins Zentrum zu führen! Wie hier zum Beispiel…
Die 20 gibts schon. Die fährt während der Messe vom Postplatz nach Messe (Gleisschleife).
Stimmt ja, dann ist es die 21.
Ja, aber braucht es die?
vielleicht nur zum Teil der Strecke. Besonders zwischen Zwinglistraße und der Stauffenbergallee, weiß ich das sie ständig voll ist.
Nicht bis zur Zwinglistraße! Das Ding leert sich immer am Universitätsklinikum.
Nagut, aber die Universitätsklinikum ist eine blöde Endstelle für eine Straßenbahn. Was durch aus gehen würde ist das die Linie Insbezuge der 65 dann ab Schillerplatz in Richtung Reick über Altenberger Straße und Rennplatzstraße fährt. So könnte sie als Nordtagente ab Kaditz wie die 64 zur Uniklinikum fahren. Dann ab Schillerplatz wie die 65 in Richtung Reick und dann entweder in Prohlis, Leuben oder Heidenau enden.
Eine Mögliche andere Lösung hab ich hier mal dargestellt…