DD: Ausbau/ Neubaugleise Innenstadt

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Beschreibung des Vorschlags

Grundsätzliches*

Neben geplante Projekte (Campus-Linie, Linie 5), ist Zusatzvorraussetzung für diesen Vorschlag dieser Vorschlag.

Ich bin der Überzeugung dass Mobilitätswende ohne ambitionierten Ausbau in Dresden nicht funktionieren wird. Grundsätzlich heißt es; Fahrzeuge mit höhrerer Kapaztät, dichtere Takte. Gerade der Punkt dichtere Takte ist in der Innenstadt nur noch wenig realisierbar, da hier die Kapazitäten fast voll ausgeschöpft sind. Darum braucht es eine umfassende Kapazitätserweiterung, wozu ich mir folgende Innenstadtabschnitte genauer angeschaut habe:

Ost-West-Achse 

Aktuell verkehren hier 4 Linien (T10) was bedeutet dass noch Platz für eine weitere Linie wäre. Da die Linie 9 bei Realisierung der Linie 5 auf die Striesener Straße verlegt würde, könnte man 2 weitere Linien über diese Achse führen, was erstmal genug bliebe.

Nord-Süd-Achse

Dieser Abschnitt ist fast vollständig belastet, sowie ab Georgplatz vollständig belastet. Für den Knotenpunkt Pirnaischer Platz wären dann folgende Linien:

Pirnaischer Platz

– Linien 3, 8, 12 im T10

– Linien 5, 7 im T5

Das würde mit zusätzlichen Verstärkern einen viergleisigen Ausbau rechtfertigen was ich mir wie folgt vorstelle:

– Zusätzlicher Abzweig der Nord-Süd-Achse mit Umfahrung der Haltestellengebäude. 

– Wendekapazitäten wie in diesem Vorschlag beschrieben.

– Zusätzliche Gleiskurven zur besseren Kapazitätsumverteilung bei Störungen, sowien für betriebliche Zwecke.

Prager Straße

Hier wäre die Situation wie folgt:

– Linien 8, 12 im T10

– Linien 4, 5, 11 im T5

Deswegen könnte hier auch ein viergleisiger Ausbau her. Infrastrukturmäßig wäre dieser ähnlich wie beim Pirnaischen Platz, mit einem Bahnsteig für die Linien 5, 8, 12 (T2,5) und 4, 11 (T2,5) mit Umfahrung des Haltestellengebäudes. 

Postplatz

Die Linie 5 im T5 würde hier wegfallen. Deswegen ist kein viergleisiger Ausbau der Station zwingend notwendig, aber ich habe diesen in der Karte trotzdem berücksichtigt. Die Schleife Webergasse bleibt wegen den Zusatzkapazitäten am Pirnaischen Platz unverändert.

Georgplatz bis Wiener Platz

Hier strebe ich einen vollständigen viergleisigen Ausbau an. Da die St. Petersburger Straße verschmälert werden sollte, wäre hier theoretisch Platz wenn man den Ausbau mit einplant. Wir hätten diese Situation:

– Linie 3 im T10

– Linien 4, 7, 11 im T5

Am Hauptbahnhof entsteht der fest eingeplante Halt am Fernbusterminal, sowie kann hier eine Wendeschleife für Verstärkerfahrten und Sonderfahrten entstehen, welche im Störungsfall genutzt wird. Im Stadionverkehr können so auch die Leerfahrten bis Bahnhof Mitte zur Wende teilweise bis ganz entfallen.

Nachfrage

Ich habe mir alle Linien genau angeschaut und bin zu diesen Ergebnissen gekommen:

Linien 1 und 2

Die Achse Dobritz – Zentrum – Bahnhof Mitte ist sehr stark frequentiert. Bis zu einem gewissen Maß kann die Nachfrage noch steigen, da lange Fahrzeuge auf der Linie 1 Abhilfe schaffen können. Langfristig sollten hier auch die Takte verdichtet werden. Werktags frühs in Richtung Zentrum und Nachmittags in Richtung Dobritz. Auch der westliche Abschnitt der Linie 2 ist stark frequentiert, und fahrzeugmäßig voll ausgeschöpft, da auf der Linie 2 schon die kapazitätsstärksten Fahrzeuge eingesetzt werden. Hier könnte der Takt frühs in Richtung Zentrum und Nachmittags in Richtung Gorbitz verdichtet werden. Da Richtung Dobritz viele Arbeitsplätze liegen kann man diese Fahrten auch bis hierhin führen. Sonst bestehen auf der Linie 1 Richtung Cotta keine Kapazitätsengpässe, auch durch den höchstattraktiven T5 mit der Buslinie 68 zusammen.

Linie 3 und 4-Süd

Die hohe Nachfrage konzentriert sich hauptsächlich im Innenstadtbereich sowie im Berufsverkehr Richtung Universität. Hier soll durch die Verstärker der Linie 7 Abhilfe kommen, welche den identischen Linienweg von Neustadt bis zur Universität hat. Verstärker können dann über Zellescher Weg bis nach Gruna durchgebunden werden. Wegen der Fahrgastströme lehne ich einen pauschalen T7,5 wie er geplant ist ab.

Linien 4-West und 9-West

Der Abschnitt aus Pieschen ist auch stark frequentiert. Kurzfristig können längere Fahrzeuge auf der Linie 4 eingesetzt werden, langfristig schlage ich für diese Achse einen dichteren Takt ab Trachau vor. Der Abschnitt von Kaditz aus, ist durch die verlängerte Linie 13 bereits gut versorgt. Frühs sollen Verstärker ins Stadtzentrum fahren, nachmittags zurück nach Pieschen.

Linie 5

Diese von öffentlicher Seite geplante Linie soll die stark frequentierte Buslinie 62 entlasten. Schon heute reicht der ungefähre T7 nicht mehr aus. Ein T5 wäre eine große Entlastung, weshalb ich nun in diesem Vorschlag mit einem T5, auch mit der Straßenbahn rechne.

Linie 6

Diese im Berufsverkehr stark frequentierte Linie rückt oft immer weiter in den Hintergrund. Die stark frequentierten Abschnitte sind Löbtau – Neustadt, sowie in einem kurzen Intervall Neustadt – Striesen, sowie Tolkewitz – Neustadt. Schon jetzt sind aus Löbtau im Berufsverkehr (7.00 – 8.30, 15.00-16.30) 6 von 9 Fahrten mit langen Fahrzeugen bestückt. Langfristig braucht es hier zusätzliche Kapazitäten. Aus Tolkewitz sind im Berufsverkehr (6.45 – 8.00, 16.00-17.30)  5 von 8 Fahrten mit langen Fahrzeugen bestückt. Auch hier braucht es in beschriebener Lastrichtung Abhilfe. Zusatzlich soll die Linie 6 zur Rush-Hour nach Gorbitz verlängert werden. Wegen der speziellen Verteilung der Fahrgastströme lehne ich einen pauschalen T7,5 wie er geplant ist ab.

Linie 7 und 8-Nord

Hier kann die Nachfrage nicht mehr steigen, die Kapazitäten sind voll ausgeschöpft. Von öffentlicher Seite ist ein T5 im stark frequentierten Abschnitt Klotzsche – Neustadt – Wölfnitz geplant. Diesen verankere ich auch fest ein. Was mir mit der baubedingten Führung der Linie 8 via Albertbrücke aufgefallen ist, ist dass eine schnellere Verbindung in den Osten höchst attraktiv ist, sowie diese Führung den stark freqeuntieren Abschnitt Straßburger Platz – Hauptbahnhof entlastet. Eine teilweise Führung der Verstärkerfahrten via Albertbrücke wäre demnach gut, da hier auch die Linie 13 effektiver entlastet werden kann, als mit einem pauschalen T7,5. Fehlende Kapazitäten in die Innenstadt können mit einer weiteren Verstärkerlinie aufgefangen werden.

Linie 8-Ost, 9-Ost und 10-Ost

Diese soll mit Bau der Campus-Linie nach Tolkewitz verlängert werden. Eine zusätzliche Linie würde den stark frequentierten Ast nach Striesen entlasten. 

Linie 10-West

Auf der Linie 10 sind die Kapazitäten nicht voll ausgeschöpft. Der Ostabschnitt nach Striesen wird bereits durch die Linie 8 entlastet, auf dem Abschnitt nach Friedrichstadt besteht mit der Buslinie 68 schon ein sehr attraktiver T5. Der Abschnitt Hauptbahnhof – Straßburger Platz bleibt auch mit längeren Fahrzeugen ein Nadelöhr. Dieser kann durch zusätzliche Linienführungen entlastet werden.

Linie 11

Bei der Linie 11 ist die Stichstrecke nach Bühlau das Nadelöhr. Frühs können in Richtung Neustadt, und Nachmittags in Richtung Bühlau Zusatzfahrten entlasten. Auch der Abschnitt Zentrum – Neustadt ist im Regelfall sehr stark frequentiert, sodass hier auch eine andere Zusatzlinie hier Abhilfe schaffen kann. (Durch die aktuell baubedingte Linienführung der Linien 3 und 7 zum Postplatz, nutzen die meisten Fahrgäste diese Verbindung, da sie schneller ist als die Linie 11.)

Linie 12

Aktuell ist der Abschnitt Cotta – Löbtau – Zentrum stark frequentiert, da auf der Linie 12 nur wenige Umläufe mit langen Fahrzeugen bestückt sind, können solche die Kapazität hier erhöhen.

Linie 13

Wie in Linie 7 beschrieben befürworte ich eher Verstärker zwischen Neustadt und Straßburger Platz als einen T7,5. D hier im Regelfall nur 3 Umläufe mit langen Fahrzeugen bestückt sind, besteht hier noch viel Spielraum.

Betriebskonzept

Ich suche nach Lösungen für meine beobachteten Engpässe. Solch ein Konzept wäre betrieblich nicht Ohne, außerdem müssten viele Leerfahrten getätigt werden, da diese Verstärker nur temporär zur HVZ im Betrieb sind. Zudem brächte es größere Abstell- und Fahrzeugkapazitäten, wofür ich mich in erster Linie nicht verpflichtet sehe, diese zu betonen. Ich arbeite erstmal mit bestehenden Standorten.

Alles umklammerte kennzeichnet Leerfahrten ohne Verstärkerfunktion.

Zusatzlinie 31

Betriebshof Reick – Dobritz – Zwinglistraße – Straßburger Platz – Pirnaischer Platz – Prager Straße – Postplatz – Kongresszentrum – Bahnhof Neustadt – Bautzner-/Rothenburger Straße (- Bahnhof Neustadt – Betriebshof Trachenberge)

–  Mo-Fr 7-8 Richtung Neustadt T10, 15-17 Richtung Reick T20

Funktion

Dobritz – Pirnaischer Platz: Verstärkung Linien 1/2, Prager Straße – Neustadt: Verstärkung Linie 11

Zusatzlinie 32

Betriebshof Gorbitz – Hebbelplatz – Bahnhof Mitte – Postplatz – Prager Straße – Hauptbahnhof – Lennéplatz – Straßburger Platz – Zwinglistraße – Dobritz – Betriebshof Reick

– Mo-Fr 7-8 Richtung Reick T20, 15-17 Richtung Gorbitz T20

Funktion

Gorbitz – Postplatz: Verstärkung Linie 2, Hauptbahnhof – Straßburger Platz: Verstärkung Linie 10, Straßburger Platz – Dobritz: Verstärkung Linien 1/2

Zusatzlinie 33

Betriebshof Trachenberge – Bahnhof Neustadt – Pirnaischer Platz – Hauptbahnhof – Nürnberger Platz – Wasaplatz (- Betriebshof Reick)

Mo-Fr 7-9 Richtung Reick T10, 15-17 Richtung Trachenberge T10

Funktion

(Trachenberge -) Neustadt – Hauptbahnhof: Verstärkung Linien 3/7, Hauptbahnhof – Wasaplatz: Verstärkung Linie 4

Zusatzlinie 34

(Betriebshof Trachenberge – Mickten -) Radebeul Ost*|- Mickten – Neustädter Markt – Postplatz/Webergasse (- Bahnhof Mitte – Hebbelplatz – Betriebshof Gorbitz)

*nur Einzelfahrten

Mo-Fr 7-8 Richtung Postplatz T20, 15-17 Richtung Mickten T20

Funktion

Mickten – Postplatz: Verstärkung Linien 4/9

Verstärker Linie 5

Johannstadt – Sachsenallee – Dürerstraße – Pirnaischer Platz – Prager Straße – Chemnitzer Straße – Plauen

Mo-Fr 7-9 T10, 14-17 T10, immer in beide Richtungen

Verstärker Linie 6

West

Betriebshof Gorbitz – Tharandter Straße – Bahnhof Mitte – Bahnhof Neustadt – Sachsenallee – Schillerplatz* (- Sachsenalle – Bahnhof Neustadt – Betriebshof Trachenberge)

Mo-Fr 7-8 Richtung Schillerplatz T20, 15-16 Richtung Gorbitz T20

Ost

(Betriebshof Reick – Leuben -) Laubegast – Tolkewitz – Schillerplatz – Sachsenallee – Bahnhof Neustadt (- Betriebshof Trachenberge)

Mo-Fr 7-8 Richtung Neustadt T20, 16-17 Richtung Laubegast T20

Verstärker Linie 7

Werktags

Betriebshof Gorbitz – Tharandter Straße – Nürnberger Platz – Hauptbahnhof – Pirnaischer Platz – Albertplatz – Bischofsweg – Klotzsche (- Bischofsweg – Betriebshof Trachenberge)

– Mo-Fr 7-9 Richtung Klotzsche T10, 14-17 Richtung Gorbitz T10

Wochenende

Bahnhof Neustadt – Albertplatz – Pirnaischer Platz – Hauptbahnhof – Nürnberger Platz – Tharandter Straße – Betriebshof Gorbitz

– Samstags 13-17 in beide Richtungen T20

Zusatzlinie 37

(Betriebshof Trachenberge – Bischofsweg -) Klotzsche* -| Bischofsweg – Albertplatz – Sachsenallee – Straßburger Platz – Lennéplatz – Hauptbahnhof – Tharandter Straße – Betriebshof Gorbitz

*nur Einzelfahrten

– Mo-Fr 7-8 Richtung Gorbitz T10, 15-17 Richtung Klotzsche T10

Funktion

Klotzsche – Albertplatz: Verstärkung Linien 7/8, Bischofsweg – Straßburger Platz: Verstärkung Linie 13, Straßburger Platz – Hauptbahnhof: Verstärkung Linie 7

Verstärker Linie 11

(Betriebshof Trachenberge -) Bahnhof Neustadt – Waldschlößchen – Plattleite – Bühlau

– Mo-Fr 7-8 T20, 15-17 T20, immer in beide Richtungen, Samstags weiter via Kongresszentrum und Postplatz zum Pirnaischen Platz, T30 in beide Richtungen

sonstige Anpassungen

– Samstags 12-18 T10 für die Linien 1, 2, 6, 8, 10, 12 und 13

– Sonntags 13-17 T10 für die Linien 3, 7, 11

sowie 

– Linie 4/9 Radebeul – Mickten – Zentrum – Tolkewitz – Laubegast Verstärker im T30

– Linie 6 Bf. Neustadt – Sachsenallee – Schillerplatz – Tolkewitz – Laubegast Verstärker im T30

Übrigens habe ich zur Erweiterung der Abstellkapazitäten diesen Vorschlag bereits veröffentlicht.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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Ganz gleich, ob Sie aus den Reihen von Politik und Verwaltung, Vereinen und Verbänden, Unternehmen oder auch als Privatperson Interesse an diesem Vorschlag auf Linie Plus haben: Nutzen Sie gerne das Kontaktformular, um eine E-Mail an den Autor des Vorschlags zu verfassen!

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4 Kommentare zu “DD: Ausbau/ Neubaugleise Innenstadt

  1. Die Probleme auf der Nord-Süd-Achse liegen im Wesentlichen in folgenden Punkten:

    1. Die Carolabrücke fehlt und deswegen fährt eine Linie mehr als sonst via Prager/Postplatz (3/7 via Postplatz, 8 dafür via Straßburger Platz).
    2. Die 12 braucht in Richtung Leutewitz bzw. aktuell Wölfnitz am Postplatz zu lange zum Abbiegen, da der Gegenverkehr Vorrang hat.
    3. An der Prager ist der Bahnsteig in Richtung Georgplatz zu schmal, was zu einer schlechten Verteilung der Fahrgäste und somit zu einem zu langsamen Fahrgastwechsel führt.
    4. Die 62 braucht für den Fahrgastwechsel an der Prager besonders lange, weil dort Ablösen stattfinden und die Busse besonders überfüllt sind.

    Um das zu lösen, werden an der Prager keine zusätzlichen Gleise gebraucht und am Postplatz schon gar nicht. Das ließe sich beheben, indem die Carolabrücke wiederaufgebaut wird, die 12 via Altmarkt geführt wird, der Bahnsteig an der Prager in Fahrtrichtung Georgplatz verbreitert wird und die 62 durch eine Straßenbahnlinie 5 ersetzt wird, die hoffentlich am Pirnaischen Platz ihren Ablösepunkt bekommt.

    Noch besser wäre natürlich eine zweite Nord-Süd-Achse, die mehr Redundanz schafft als es ein viergleisiger Abschnitt könnte. Dafür käme eine Verbindung vom Wiener Platz via Reitbahnstraße an der Centrum Galerie vorbei zur Prager bzw. zum Postplatz in Frage.

    Realistischerweise kann allerdings keine große Angebotserweiterung mehr in Nord-Süd-Richtung stattfinden. Dort kann nur mehr das Linienkonzept von Stadtbahn 2020 dahingehend geändert werden, dass es etwas mehr Verbindungen gibt. Allerdings ergäbe sich daraus nur ein zusätzlicher Zehnminutentakt via Walpurgisstraße, da die 3 via Postplatz verbliebe. Neu dazu kämen eine 31 von der Nöthnitzer Straße bis Infineon Süd, eine 4 via Nürnberger Platz und eine 8 weiterhin via Straßburger Platz, aber bis Wölfnitz.

    1. Die Carolabrücke fehlt und deswegen fährt eine Linie mehr als sonst via Prager/Postplatz (3/7 via Postplatz, 8 dafür via Straßburger Platz).

      Ich habe die fehlende Brücke natürlich nicht mit berücksichtigt.

      die 12 via Altmarkt geführt wird

      Das wäre aber Richtung Prager Straße eine massive Angebotsverschlechterung. Die Linie 12 stellt eine Verbindung von hier in den Osten und in den Westen dar. Es hat also schon einen wichtigen Grund dass sie eben nicht via Altmarkt geführt wird. Die Linie 8 als reine Ergänzung nur in den Osten kann diese Aufgabe nicht übernehmen.

      werden an der Prager keine zusätzlichen Gleise gebraucht

      Das heißt im Minutentakt soll an jedem Bahnsteig eine Bahn halten….. Eine doppelgleisige Haltestelle schafft hier nur einen Engpass, keine notwendige Kosteneinsparung.

      Noch besser wäre natürlich eine zweite Nord-Süd-Achse, die mehr Redundanz schafft als es ein viergleisiger Abschnitt könnte. Dafür käme eine Verbindung vom Wiener Platz via Reitbahnstraße an der Centrum Galerie vorbei zur Prager bzw. zum Postplatz in Frage.

      👍

      Realistischerweise kann allerdings keine große Angebotserweiterung mehr in Nord-Süd-Richtung stattfinden.

      Ich glaube dass hier in Nord-Süd-Richtung eine Linie mit langen Fahrzeugen schon möglich ist, desweiteren wäre übrigens noch eine vierte Linie möglich, was dann einen T2½ auf der Achse macht.

      Allerdings ergäbe sich daraus nur ein zusätzlicher Zehnminutentakt via Walpurgisstraße, da die 3 via Postplatz verbliebe. Neu dazu kämen eine 31 von der Nöthnitzer Straße bis Infineon Süd, eine 4 via Nürnberger Platz und eine 8 weiterhin via Straßburger Platz, aber bis Wölfnitz.

      Das verstehe ich nicht ganz, Linie 8 nach Wölfnitz, wie? Und warum die Linie 3 über Postplatz? Und sind das jetzt interne Planungen oder deine eigenen Vorschläge?

      1. Bezüglich der Prager sind wir verschiedener Meinung im Hinblick auf Bedeutung und Kapazität. Aus meiner Sicht ist die Haltestelle nicht wichtig genug, um extra dafür einen Umweg zu fahren. Man kann ja von Osten kommend am Pirnaischen Platz umsteigen oder von Westen aus zur Walpurgisstraße fahren.

        Im Hinblick auf die Kapazität bin ich der Meinung, dass vor allem der Fahrgastwechsel beschleunigt werden muss. Grundsätzlich ist die Haltestelle Prager Straße ja lang genug für zwei lange Bahnen hintereinander. Das reicht locker für durchschnittlich eine Bahn pro Minute, wenn exorbitant lange Fahrgastwechsel beispielsweise durch die Ersetzung von Bussen oder einen breiteren Bahnsteig vermieden werden können.

        Ich glaube dass hier in Nord-Süd-Richtung eine Linie mit langen Fahrzeugen schon möglich ist, desweiteren wäre übrigens noch eine vierte Linie möglich, was dann einen T2½ auf der Achse macht.

        Eine zusätzliche Linie mit langen Fahrzeugen würde ich auch befürworten. Diese könnte beispielsweise von Infineon Süd nach Plauen verlaufen, wobei eine neue Wendeschleife am Olbrichtplatz in Erwägung zu ziehen wäre. Andere neue Linien würde ich aber entweder tangential oder in Ost-West-Richtung führen. Beispielsweise könnte ich mir eine Linie von Gorbitz nach Tolkewitz via Kesselsdorfer Straße und Freiberger Platz oder eine Linie von Mickten nach Bühlau via Bahnhof Neustadt und Albertplatz vorstellen. Bei dieser wäre natürlich analog zur Nord-Süd-Linie eine vorgelagerte Wendeschleife in Erwägung zu ziehen.

        Das verstehe ich nicht ganz, Linie 8 nach Wölfnitz, wie? Und warum die Linie 3 über Postplatz? Und sind das jetzt interne Planungen oder deine eigenen Vorschläge?

        Das sind meine eigenen Ideen. Die 8 würde ich als Tangentiallinie beibehalten, um den Dresdner Osten besser an die TU und nach entsprechender Verlängerung an die Chipfabriken anzubinden. Somit würde die 8 vom Abzweig zu den Chipfabriken bis in die Südvorstadt auf dem heutigen Linienweg verbleiben und dann via Campuslinie und Kesselsdorfer nach Wölfnitz weiter geführt. Die Carolabrücke und die Augustusbrücke würden dann zwischen einer neuen Linie und der 3 aufgeteilt. Da sich die Direktverbindung von Coschütz und Pieschen Nord zum Postplatz als vorteilhaft erwiesen hat, verbliebe allerdings die 3 auf der Augustusbrücke und die neue Linie übernähme die Linienführung über die wieder aufgebaute Carolabrücke.

        1. Das sind meine eigenen Ideen. Die 8 würde ich als Tangentiallinie beibehalten, um den Dresdner Osten besser an die TU und nach entsprechender Verlängerung an die Chipfabriken anzubinden. Somit würde die 8 vom Abzweig zu den Chipfabriken bis in die Südvorstadt auf dem heutigen Linienweg verbleiben und dann via Campuslinie und Kesselsdorfer nach Wölfnitz weiter geführt. Die Carolabrücke und die Augustusbrücke würden dann zwischen einer neuen Linie und der 3 aufgeteilt. Da sich die Direktverbindung von Coschütz und Pieschen Nord zum Postplatz als vorteilhaft erwiesen hat, verbliebe allerdings die 3 auf der Augustusbrücke und die neue Linie übernähme die Linienführung über die wieder aufgebaute Carolabrücke.

          Das Konzept gefällt mir weitestgehend! Vielleicht kann man die Linie 8 nur Werktags via Stadtring führen, denn ich muss ehrlich sagen dass außerhalb des Berufsverkehrs und Stadionverkehrs die Linie 8 sehr nutzlos ist. Vorallem Samstags kann diese dann die warscheinlich stark frequentierte Linie 3 via Postplatz verstärken.

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