Beschreibung des Vorschlags
Die Häfen von Düsseldorf und Neuss sind nicht direkt mit der Straßenbahn verbunden, der Linienweg der 709 durch die Neusser Innenstadt ist sehr umwegig, ich schlage daher eine Verbreiterung der Hammer Eisenbahnbrücke und eine tangentiale Niederflur-Straßenbahnverbindung durch Verlängerung der Linie 706 vor.
Die Schnellbuslinie SB85 (Neusserfurth – Handweiser – GAP – D-Hauptbahnhof) entfällt dafür und wird durch die Verlängerung der Linie 866 von Kaarst Badeniastr. über Furth bis Zülpicher Str. (über den Weg der Linien 862 und 864) ersetzt, sodass die Linie 862 verdichtet und eine attraktive Verbindung zwischen Heerdt und Kaarst entsteht.

Ein solcher Parallelverkehr zur S-Bahn wird definitiv unwirtschaftlich sein.
Warum genau benötigen die Häfen zwischen Düsseldorf und Neuss eigentlich eine direkte Straßenbahnverbindung vom einen zum anderen Hafen?
Okay, wenn der Parallelverkehr zur S-Bahn definitiv unwirtschaftlich ist, dann müsste man ja auch die Linie U75 verkürzen, die zwischen Neuss Am Kaiser und Neuss Hbf parallel zur S-Bahn verkehrt.
S-Bahn und Straßenbahn sind für ganz unterschiedliche Wege konzipiert. Es ist schneller, wenn man sich in die Straßenbahn setzen kann, ohne am Kaiser umsteigen zu müssen, wo man dann auch noch die Straße überqueren und die Treppe hochsteigen muss.
Eine direkte Verbindung vom Handweiser nach Hamm und Unterbilk gibt es derzeit nicht.
Also, ich sehe schon eine Menge Potential, vor allem für eine umsteigefreie Fahrt in die Innenstadt und eine Entlastung der Linien U75 und 709.
Warum siehst du hier ordentlich Potential?
Für mich sieht es so aus, als würde die Linie nichts mit nichts verbinden und dabei auch koch durch nichts fahren.
Ich teile Baums Bedenken und frage mich, wo das angebliche Potential herkommen soll.
Zwischen den Häfen gibt es sicherlich Bedarf an Güterverkehr. Aber der nimmt eher nicht die Straßenbahn.
Ansonsten erwarte ich bei den beiden neuen Haltestellen im Hafenbereich mäßiges Fahrgastpotential. Das sind Gewerbegebiete ohne hohe Arbeitsplatzdichte oder viel Publikumsverkehr. Und NE-Am Kaiser ist ohnehin gut angebunden – über die U75 mit der Düsseldorfer Innenstadt und mit der S-Bahn Richtung Hamm und Völklinger Straße.
Da gibt es drei entscheidende Unterschiede: