D/KR: Verlängerung Linie U76 nach St. Tönis

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Beschreibung des Vorschlags

Die U76 ist eine Schnell-Stadtbahnlinie zwischen Krefeld und Düsseldorf, die über die sogenannte K-Bahn verkehrt. Derzeit endet die U76 in Krefeld an der Haltestelle Rheinstraße. Ich schlage eine Verlängerung zwischen den Haltestellen Krefeld Hbf und St. Tönis vor.

Zwar verkehrt auch die schmalspurige Straßenbahnlinie 041 zwischen Krefeld Hbf und St. Tönis Wilhelmplatz, doch sie benötigt für die gesamte Strecke 26 Minuten. Mein Vorschlag schafft das in 11 Minuten. Die bestehende Infrastruktur der Straßenbahn kann nicht genutzt werden. Dafür wären sowohl unterschiedliche Spurweiten (Dreischienengleis) als auch verschiedene Bahnsteighöhen erforderlich. Daher schlage ich vor, die Infrastruktur der historischen Schluff-Strecke zu nutzen, die dafür elektrifiziert werden muss. Zudem sehe ich eine Neubaustrecke entlang von Hansastraße und Gladbacher Straße vor. Am Haltepunkt Stadtpark Süd wird die Strecke zweispurig ausgebaut um Zugbegegnungen zu ermöglichen.

In den Bereichen Gatherhof und Oberbenrad habe ich keine zusätzlichen Haltepunkte vorgesehen. Gatherhof ist durch die Buslinie 051 viel feiner erschlossen (Umsteigemöglickeit besteht an der Haltestelle Gripswaldstraße) und in Oberbenrad besteht nicht ausreichend viel Fahrgastpotential (die Haltestelle der 041 etwas weiter nördlich sehe ich als ausreichend an).

Die Fahrzeuge der U76 sind auf 60 km/h ausgelegt, diese Geschwindigkeit wird zwischen Gripswaldstraße und St. Tönis erreicht.

Die Strecke zwischen Krefeld Hbf und St. Tönis soll im 20-Minuten-Takt befahren werden. Die restlichen Fahrten (Verstärker sowie Linie U70) verkehren weiterhin zur Rheinstraße.

Fahrplan:

xx:16 / 36 / 56: Krefeld Hbf
xx:19 / 39 / 59: Scharfstr.
xx:20 / 40 / 00: Stadtpark Süd
xx:23 / 43 / 03: Gripswaldstr.
xx:27 / 47 / 07: St. Tönis

Die Wendezeit in St. Tönis beträgt 6 Minuten. Dann geht es zur Minute 33 / 53 / 13 wieder zurück nach Krefeld Hbf. Die Zugbegegnung findet an der Haltestelle Stadtpark Süd statt.

Alternativvorschläge:

RE9 Siegen-Krefeld (-St. Tönis) von Baum

Anstelle einer Stadtbahn soll eine Regionalbahn nach St. Tönis verkehren, ohne die wichtigen Halte Scharfstraße und Gripswaldstraße. Diese soll aber nach den aktuellen Plänen nach Geldern verkehren und läuft derzeit im Vorlaufbetrieb als Linie RB37 zwischen Krefeld und Neuss mit Anschluss an den RE 6 nach Köln/Bonn Flughafen.

Stadtbahn St.Tönis-Krefeld-Willich-Mönchengladbach von DerBoi

Ähnliches Konzept, das allerdings durch eine normalspurige Stadtbahn umgesetzt werden soll, die an den Bahnsteigen 3 und 4 halten soll, was nicht mit den bestehenden Stadtbahnen kompatibel ist. Durchfahren bis Meerbusch / Düsseldorf ist hier auch nicht.

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6 Kommentare zu “D/KR: Verlängerung Linie U76 nach St. Tönis

  1. Ich finde den Vorschlag gut, würde ihn aber ehrlich gesagt einfach an der Gripswaldstraße enden lassen. Ich wäre überrascht wenn diese Verlängerung nach St. Tönis den KNF positiv beeinflusst. Außerdem verstehe ich nicht, warum du eine Führung über die Hansastraße vor einer Führung über die Straße „am Hbf“ bevorzugst. Oder sind die nicht breit genug?

    Ansonsten aber eine gute Idee 🙂

  2. „Die Idee ist zwar grundsätzlich gut, jedoch auf dem vorhandenen Schluff-Schienennetz faktisch nicht umsetzbar, da dieses in einem extrem maroden Zustand ist. Ein kompletter Neubau wäre erforderlich, da viele Schwellen verrottet und Schwellenschrauben teilweise locker oder vollständig herausgerissen sind. Zudem sind die Schienen über 60 Jahre alt und zeigen bereits an mehreren Stellen Rissbildungen.

    Vor diesem Hintergrund ist es ohnehin verwunderlich, dass der Schluff überhaupt noch auf dieser Strecke verkehren darf – ganz zu schweigen vom gelegentlichen Güterverkehr. Angesichts des desolaten Zustands erscheint es kaum nachvollziehbar, dass die Strecke nicht bereits aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde.

    Es müsste dringend gehandelt werden – sei es durch Reparaturen, den Austausch maroder Elemente oder im Idealfall durch einen kompletten Neubau. Alles andere würde auf lange Sicht zwangsläufig zu einer vollständigen Stilllegung führen – ein Szenario, das sowohl aus verkehrlicher als auch aus historischer Sicht sehr bedauerlich wäre.“

  3. Stadtbahn St.Tönis-Krefeld-Willich-Mönchengladbach von DerBoi

    Ähnliches Konzept, das allerdings durch eine normalspurige Stadtbahn umgesetzt werden soll, die an den Bahnsteigen 3 und 4 halten soll, was nicht mit den bestehenden Stadtbahnen kompatibel ist. Durchfahren bis Meerbusch / Düsseldorf ist hier auch nicht.

    Ich verstehe nicht die Kritik an meinem Vorschlag.
    Meine U76 Verlängerung fährt doch auch mit Normalspur wie auf der jetzigen U76?
    Ein Dreischienengleis oder ein komplett Neubau auf der Hansastraße (die eine Einbahnstraße ist) macht auf dem kurzen Abschnitt kaum einen Unterschied. Daher zu sagen das mein Vorschlag „nicht kompatibel“ ist quatsch, da du spätestens an der Gladbacher Straße ein Dreischienengleis benötigst.

    Daher existiert doch in meinem Vorschlag die Linie:

    U76: St.Tönis – Krefeld Hbf – Meerbusch – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf Holthausen T20

    Der einzige Unterschied zwischen meiner und deiner Linie ist die Routenführung vom Viadukt auf Straßenniveau zum Hauptbahnhof (und eine zusätzliche Linie nach Mönchengladbach.)
    Deshalb zusagen, dass „Durchfahren bis Meerbusch / Düsseldorf ist hier auch nicht.“   ist hier grundlegend falsch, wenn mein Vorschlag daraus besteht eine Verbindung zwischen St. Tönis und der K-Bahn zu schaffen!

    1. Bei deiner Trassenführung kommt es zu Konflikten mit der Linie 042. Zudem sind die Bahnsteige 3 und 4 nicht mit den Fahrzeugen der Rheinbahn kompatibel. Das ist ja genau der Grund, warum der Mittelbahnsteig 21/22 gebaut wurde. Eine zusätzliche Verbindung von der Rheinstraße nach St. Tönis ist außerdem nicht sinnvoll, da es ja bereits die Linie 041 gibt. Deshalb wird auch die Verbindungskurve am Ostwall nicht benötigt, die du vorschlägst.

      Eine separate einspurige Trassenführung kann ohne monatelange Straßensperrungen erfolgen (lediglich im Bereich Gladbacher Str./Hansastr. muss ein Bahnübergang gebaut werden) und die Linie 042 kann dabei weiter verkehren.

      Zudem enthält dein Vorschlag nicht den Bahnhof Stadtpark Süd, der aus betrieblichen Gründen für die Zugbegegnung benötigt wird, sonst ist ein T20 auf der Strecke überhaupt nicht möglich.

      1. Es sind doch ein paar Baustellen mehr, als ich dachte. Eine zusätzliche Brücke an der Tannenstraße halte ich für sinnvoll, da ansonsten zwei Weichen genutzt werden müssten und Konflikte mit dem Eisenbahngüterverkehr entstehen (Anschlussgleis von Outokumpu Nirosta = ehemalige KBS 2501 von Krefeld nach Rheydt). Mit der zusätzlichen Brücke wird dieses Problem gelöst.

        Die Brücke über die B9 ist auch unvermeidbar.

        1. Eine zusätzliche Verbindung von der Rheinstraße nach St. Tönis ist außerdem nicht sinnvoll, da es ja bereits die Linie 041 gibt. Deshalb wird auch die Verbindungskurve am Ostwall nicht benötigt, die du vorschlägst.

          Eine Linie zwischen St. Tönis – Ostwall habe ich ja nie vorgeschlagen. Mein Vorschlag ist ja in erster Linie ein Vorschlag für eine Stadtbahn zwischen Mönchengladbach und Krefeld-Rheinstraße.
          In meinem Vorschlag existieren allein die Linien Mönchengladbach – Krefeld Rheinstraße und separat die Linie St. Tönis – Krefeld Hbf – Düsseldorf.

          Zudem sind die Bahnsteige 3 und 4 nicht mit den Fahrzeugen der Rheinbahn kompatibel

          Nochmal, deshalb schlage ich einen UMBAU vor. Das heute keine normalspurigen Fahrzeuge dort halten ist mehr als offensichtlich und habe ich auch mehrmals sagt. Deshalb habe explizit einen Bahnsteig dort eingezeichnet, da Bahnen die aus Mönchengladbach kommen entweder Richtung Rheinstraße (Wendeanlage) oder Richtung Meerbusch müssen (weil Normalspur). Da die Linie bereits sehr lang ist, habe ich mich entschieden die Linie Richtung Rheinstraße zu verlängern. Daher muss ich hier den Bahnsteig 3/4 für normalspurige Fahrzeuge umbauen oder Stadtbahn können nicht am Hauptbahnhof halten.

          Zudem enthält dein Vorschlag nicht den Bahnhof Stadtpark Süd, der aus betrieblichen Gründen für die Zugbegegnung benötigt wird, sonst ist ein T20 auf der Strecke überhaupt nicht möglich.

          Fahrzeuge können sich bei mir an der Scharfstraße, am Gatherhof und in St. Tönis begegnen. Alle Abschnitte sollten eine Fahrzeit mit Zwischenhalten unter 10 Minuten haben. Daher sollte doch eigentlich ein 20-Minutentakt möglich sein. Eine Begegnung muss nicht zwangsweise am Südpark stattfinden.

          Bei deiner Trassenführung kommt es zu Konflikten mit der Linie 042.

          Ich verstehe immer noch nicht diese Aussage. Warum können die Stadtbahnen nicht gemeinsam mit Straßenbahnen auf derselben Trasse fahren (mit entsprechenden Dreigleisschienen wie auf der Hansastraße/Ostwall).

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