2 Kommentare zu “D: Gerresheim – Vennhausen – Eller

  1. Warum ein Vorschlag, der im wesentlichen nichts neues beinhaltet?

    Deine vorgeschlagene Anbindung der Strecke am S-Bahnhof Gerresheim wird sich aus Platzmangel kaum realisieren lassen. Die engen Kurven und Steigungen werden die Fahrgäste kaum begeisteren: niedrige Reisgeschwindigkeit und Kampf mit dem Gleichgewicht. Da hilft nur ein Tunnel mit einer Haltestelle und direkten Zugängen zu den S-Bahnsteigen. Der S-Bahnhof ist heute eh eine Katastrophe. Ein kompletter Neubau mit U-Haltestelle bietet sich an.

    Deine Behauptung, dass die U75 die schnellere Reisezeit bietet, ist doch ein wening hart. Zwischen Vennhauser Allee und Steinstrasse/Königsallee sind es heute etwa 2-3 Minuten, welche die 705 länger unterwegs ist. Mit ein paar weiteren regulierenden Ampelvorrangschaltungen, und schon ist die 705 die schnellere Verbindung. Und wie du sicher weisst, ist die Sache aber eh schon entschieden: Wenn eine Bahn über die Vennhauser Allee gebaut wird, dann wird dort die 705 fahren. Das ist jedenfalls der Planungsauftrag im NVP 2017. Ganz klar: die Ausbaukosten sinken deutlich mit der 705 im vergleich zur U75.

    Mit einer schnellen Verbindung unter dem S-Bahnhof Gerresheim bietet die 705 dann aber auch eine durchaus interessante Verlängerung an Schultagen bis Gerresheim Krankenhaus, da der 730’er erheblichen Schülerverkehr ab Gerresheim S bis Vennehauser Allee hat. Anstelle des grossen Umsteigens kann die 705 dann schon die Schüler unterwegs  in Gerresheim ein-/aussteigen lassen. Ob die 705 auch zu anderen Zeitpunkten die Strecke bedienen sollte, bleibt zu überlegen. Da müssen die Gerresheimer was zu sagen, da dann wohl die U73 seltener fahren wird.

  2. Die Streckenführung im Bereich Düsseldorf Gerresheim S-Bahnhof finde ich nicht optimal. Die existierende Brücke Rampenstraße dürfte eine Straßenbahn nicht tragen, daher macht es keinen Sinn diese zu nutzen.

    Stattdessen würde es Sinn machen den Straßenverkehr zu verschwenken um Platz für eine direkte Unterführung der Straßenbahn zu ermöglichen. Der Straßenverkehr  könnte von Süden kommend von der Glashüttenstraße, in Höhe Kamper Weg direkt zur Brücke Rampenstraße verschwenkt werden.

    Im Gegenzug könnte in der Mitte der Glashüttenstraße eine eingleisige Straßenbahnrampe entstehen. Seitlich wäre dann jeweils Platz für einen kombinierten Bürgersteig/Fahrstreifen zur Anbindung der unmittelbaren Anlieger der Glashüttenstraße. Die Höherhofstraße könnte als Einbahnstraße direkt mit der bisherigen Rampenstraße verbunden werden und von der Straßenbahn unterfahren werden.

    Im Norden könnte die Rampenstraße in einen westlichen Bogen über das brach liegende Glashüttengelände in die Torfbruchstraße geführt werden, so dass im Bereich der heutigen Heyestraße Platz für eine zweigleisige Rampe mit tief liegender Haltestelle nördlich der Gleise entsteht.

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