Chemnitzer Modell: C13 Chemnitz – Burgstädt – Großbothen – Grimma

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Beschreibung des Vorschlags

Das Muldental war in letzter Zeit vom Nahverkehr sehr abgehangen. Durch das neue Buskonzept, welches neulich an den Start ging, gibt es nun Aussichten auf einen besseren Nahverkehr. Allerdings kann dieser erst richtig effektiv werden. Wenn ein vergleichsweise schnelles und unabhängiges Verkehrsmittel die Region erschließt und die Buslinien als Zubringer fungieren. Demnach könnte die Linie C13 des Chemnitzer Modells von Burgstädt aus weiter über Wechselburg, Rochlitz und Colditz nach Großbothen und von dort zur nächstgelegenen Stadt Grimma verkehren. Dort könnte Anschluss zur RB nach Leipzig bestehen. Da die vorgeschlagene Strecke nicht elektrifiziert ist und sowieso schon seit Jahren vor sich hingammelt, sollte eine dieselbetriebene Zweisystembahn ideal dafür sein. In erster Stufe sollte die Verbindung bis Rochlitz wiedererrichtet werden. Bis dorthin ist die Strecke auch weitestgehend gut erhalten. In zweiter Stufe sollte der Ausbau bis Grimma erfolgen. Das Taktkonzept würde einen Stundentakt bis Rochlitz und eine zweistündliche Verbindung nach Grimma vorsehen.

Die Gesamtstrecke beträgt rund 38 km. Wenn der Zug diese mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 50 km, d.h. in 45 Minuten schafft, hätte man ca. 10 Minuten Aufenthalt in Grimma zum Anschluss nach Leipzig.

(Bsp. Abfahrt Burgstädt 14:39, Ankunft Grimma 15:15, Abfahrt Grimma 15:26)

Rückzu dürfte es genauso gehen, mit etwas weniger Aufenthalt.

(Bsp. Ankunft Grimma 15:39, Abfahrt Grimma 15:45, Ankunft Burgstädt 16:31)

Somit müsste die Strecke für max. 80 km/h ausgebaut werden. Der zusätzliche Fahrzeugbedarf wären 2 Einheiten des bisherigen Modells Citylink BR 690, welche mit den nächsten Stufen des Chemnitzer Modells ohnehin nachbestellt werden müssten.

Diese Strecke würde auch das nördliche Umland weiter an Chemnitz anbinden, nachdem die weiter distanzierten Strecken nach bisherigen Planungen alle in südlicher Richtung verlaufen.

Ich hoffe, ihr teilt meine Meinung, und ich freue mich auf Kommentare.

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6 Kommentare zu “Chemnitzer Modell: C13 Chemnitz – Burgstädt – Großbothen – Grimma

  1. Puh… Insgesamt sollten das weit über 50 km sein… Ob das dann noch das geeignete System ist? Ich kann den Komfort schwer einschätzen, aber da sollte eine RB bald schon angebrachter sein, zumal der tatsächliche Bedarf an Direktverbindungen in die Innenstadt weiter abnehmen sollte, je mehr man sich von der Stadt entfernt.

    Wenn ich mich nicht täusche haben die Züge in Chemnitz entgegen der RT in Kassel immerhin Toiletten?

    Außerdem für eine 2-stündliche Verbindung baut dir keiner mehr eine Strecke neu auf. Wenn dann sollte der Bedarf schon auch für eine stündliche Verbindung vorhanden sein.

     

    1. Meinst du, es wäre sinnvoll. Die City-Bahn Chemnitz bis Rochlitz zu führen, und von dort aus die S-Bahn nach Leipzig? Auch eine gute Idee, finde ich. Mir ging es mit dem Vorschlag hauptsächlich um eine bessere Anbindung nach Chemnitz, da im Norden nicht sehr viele Strecken in das Chemnitzer Modell integriert sind.

    2. Von Rochlitz aus wäre die offiziell geplante Stichbahn von Geithain aus das Beste. Über Grimma – Colditz kann man durchaus nachdenken (es gibt ja derzeit einen stündlichen Verstärker Leipzig – Grimma, der dahin verlängert werden könnte), aber für eine Reaktivierung der gesamten Sandbahn fehlt mMn das Potenzial. Die Region ist ja, wie benannt wurde, mehr nach Leipzig orientiert.

  2. Also ich wohne in der Gegend & muss bemängeln, dass dies Geographisch fast unmöglich ist. Der zu bauende Abzweig von HP Cossen (zur Zeit nicht bedient) nach Bf Wechselburg hätte eine Immense Höhen diff. zu bewältigen. Chemnitz- Leipzig überquert die Mulde in 70m Höhe. Der Bahnhof WBG liegt ~20m über der Mulde. Dh. 50m höhendiff. auf etwas mehr wie 2km Strecke. Für eine Reihne CB13 Nutzung kein Problem. Aber in Anbetracht, das die Strecke auch Normalzug Tauglich sein soll eher schwierig.

    Die Strecke müsste wirklich mit durchgehend steilem Gefälle durchs Gelände schneiden. Wenn man insgesamt mit ausfädeln vl. 2,5km hat, dann wären es 20promill Gefälle, was ok wäre. ABER die Brücke über die Chemnitz wäre auch 30 bis 40m hoch!

    Sry, aber die Verknüpfung der beiden Strecken ist nicht soeinfach. Da wäre es noch deutlich realistischer bei Cossen die CB wieder auszufädeln & als kurze Straßenbahn nach Lunzenau Bf laufen zu lassen. Von Glauchau nach Grimma lassen wir dann die Muldentalbahn wieder fahren. Bzw. von Zwickau nach Leipzig am besten.

    1. Danke für den Hinweis. Ich werde mir das mal anschauen. Allerdings könnte man die Strecke einfach vor der Brückenrampe mittels Weiche abzweigen lassen und parallel daneben die Höhe senken.

      Das der restliche Abschnitt der Muldentalbahn reaktiviert wird, ist eher Wunschdenken 🙁

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