Beschreibung des Vorschlags
Angeregt durch diesen Vorschlag von NGT12DD fiel mir auf, dass in Thuin noch ein größeres Stück Straßenbahnstrecke vorhanden ist, zu dem nur eine relativ kurze Lücke fehlt. Der dortige Museumsbetrieb sollte auch bei gleichzeitigem Planbetrieb möglich bleiben, das geht woanders ja auch.
Ab der Haltestelle Anderlues Route de Thuin müsste das Gleis auf der noch vorhandenen einstigen Trasse am Straßenrand wieder aufgebaut werden. Die Strecke wäre vergleichbar mit dem Abschnitt zwischen Charleroi und Anderlues, wo die Strecke am Straßenrand verläuft. Eine Ausweiche wäre an der Hst. Anderlues Plein de Chênes erforderlich.
Weiter ginge das neue Gleis bis vor den Kreisverkehr bei der Bushaltestelle Lobbes Bonniers, die ich im Sinne einer schnellen Fahrt mit der Haltestelle Lobbes Ecoles zusammen legen würde. Ab dem Kreisverkehr liegt das Gleis bereits, müsste aber von Kies und Kraut gereingt werden.
Ab der Hst. Lobbes Quatre Bras besteht der Museumsverkehr. Die hier erforderliche Ausweiche ist nur zur Hälfte vorhanden und muss entsprechend ergänzt werden.
Die weiteren Haltestellen sind vorhanden, ebenso wie die Ausweiche am Bahnhof Lobbes.
Die Ausweiche in der Unterstadt von Thuin ist nur zur Hälfte vorhanden und müsste ergänzt werden. Weiter ginge es dann hinauf in die Oberstadt, bis zum Place du Beffroi. Die Steigung dorthin solte geradeso bewältigt werden können.
Mit dieser Linie könnten Thuin (14.700 EW) und Lobbes (5.800 EW), sowie der Süden von Anderlues an das Stadtbahnnetz von Charleroi angebunden werden, wodurch eine attraktive Fahrmöglichkeit in die Hauptstadt des Arrondissements gegeben wäre. Die heute in Anderlues endende Linie könnte zudem über Anderlues hinaus, wie oben verlinkt, nach Binche verlängert werden. Beide Linien müssten dann gemeinsam ab Anderlues nach Charleroi geführt werden, wie es mit den Linien M1 und M2 ja bereits geschieht. Welche von denen nun nach Thuin geführt und welche nach Binche verlängert werden könnte, scheint mir ziemlich egal.

In diesem Fall würde ich eine direkte Führung zum Depot befürworten, nach altem Streckenverlauf.
Leider halten sich meine Unterlagen in Bezug auf Charleroi in Grenzen. Wo war denn das Depot?
Es ist noch da. Rue de la Station hoch;)
Sieht man auch auf der karte.
Also, es gibt eine Rue de la Station in Lobbes, da will ich aber die Strecke nicht enden lassen, da das Gleis ja weiter geht. In Thuin finde ich jedoch keine Rue de la Station. Du meinst doch nicht etwa das Depot der Museumsstraßenbahn?
Ich meine das in Anderlues
Ach, in Anderlues! Ich hatte dich so verstanden, dass die Strecke an einem Depot enden soll, aber du meintest den Beginn.
Okay, aus betrieblicher Sicht könnte es von Vorteil sein, wenn vom Depot aus auch in Richtung Thuin ausgerückt werden könnte. Als Betriebsgleisverbindung könnte ich mir daher auch eine Strecke durch die Rue de la Station vorstellen, den Linienverkehr würde ich aber doch lieber wie dargestellt führen, denn die Linienführung wäre nicht nur kürzer, was Fahrzeit einspart, sondern auch auf eigenem Bahnkörper möglich (eingleisig am Straßenrand), während sich die Züge in der Rue de la Station durch den Gegenverkehr des IV kämpfen müssen. Wo das so ist, kann man damit leben, bei neuen Strecken würde ich sowas aber unbedingt vermeiden. Denkbar wäre daher höchstens eine zweigleisige Strecke in der Rue de la Station, um im Verkehr mitschwimmen zu können, aber ein eigener Bahnkörper auf kürzerer Strecke scheint mir dennoch sinnvoller.