[CH] (BLT, OeBB, asm) Verlängerung der Waldenburgerbahn nach Balsthal/Oensingen

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Beschreibung des Vorschlags

Disclaimer: Die gezeichnete Streckenführung ist nur beispielhaft und aufgrund der Topographie nicht exakt technisch machbar. Ich werde sie demnächst überarbeiten, wenngleich der genaue Streckenverlauf bei tatsächlicher Planung dieses Projektes natürlich offen bleibt.

Heute, am 11. Dezember 2022 wird das „Waldenburgerli“ wiedereröffnet. Einst die letzte 750mm-Spur-Bahn der Schweiz, jetzt als wahrscheinlich modernste Meterspurbahn des Landes. Wer sich das Tal anschaut, sieht allerdings, dass es keinesfalls in Waldenburg aufhört, und auch die andere Seite des Tals schon eine kleine Stichstrecke besitzt. Diese führt von Oensingen nach Balsthal und gehört der OeBB (nicht zu verwechseln mit den ÖBB).

Mein Vorschlag:
Nachdem das Waldenburgerli so gut ausgebaut wurde, weshalb nicht als nächstes die Verlängerung angehen. Teil davon wäre eine ca. 15km lange Verbindungsstrecke von Waldenburg nach Balsthal, dann eine weiterführung der Linie über die Strecke der OeBB.
Auch an der OeBB müsste natürlich einiges gebaut werden. Da das Waldenburgerli und damit natürlich auch meine geplante Verlängerung in Meterspur auszuführen sind, muss ab Balsthal eine Lösung gefunden werden, da die Strecke nach Oensingen Normalspurig ist. Ich schlage hier den Einbau einer dritten Schiene, wie es andernorts in der Schweiz auch schon angewendet wird, vor. Der Güterverkehr könnte weiterhin wie gewohnt in Normalspur abgewickelt werden, die jetzigen normalspurigen Personenzüge können komplett durch Meterspurige ersetzt werden. Jeder zweite Zug der momentan im 15-Min-Takt fahrenden Waldenburgerbahn würde weiter nach Oensingen geführt. Da die OeBB ein anderes Stromnetz hat, als die Waldenburgerbahn, müssten hierfür zweisystemfähige Triebwagen beschafft werden.
In Oensingen böte sich damit auch die der Anschluss an die Meterspurigen Gleisanlagen der Aare Seeland Mobil, die von hier aus ein Netz über Niederbipp bis Langenthal und Solothurn betreiben. Ob durchgehende Züge hier Sinn machen, wage ich zu bezweifeln, da die asm wieder ein anderes Stromsystem besitzen. Trotzdem wäre eine Gleisverbindung beider Bahnen für verschiedene Zwecke anzustreben.

Als Sparvariante wäre natürlich auch die reine Verlängerung der WB nach Balsthal möglich, mit Umstieg wäre das ganze aber wenig attraktiv.

Bei einer ebenfalls angedachten Verlängerung der BLT-Linie von Pratteln nach Liestal wäre es dann übrigens mit einigen Umstiegen möglich, ausschliesslich auf Meterspur von Basel nach Bern zu fahren 😉
Mein Vorschlag soll Teil der voranschreitenden Entwicklung sein, die vielen kleinen Schweizer Meterspurnetze miteinander zu verbinden. Das ganze Tal würde hiervon profitieren, wahrscheinlich noch mehr, als von der jetzt geschehenen Umspurung.

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5 Kommentare zu “[CH] (BLT, OeBB, asm) Verlängerung der Waldenburgerbahn nach Balsthal/Oensingen

    1. Hallo Ulrich, ja, natürlich ist die Strecke topographisch anspruchsvoller, als hier dargestellt. Ich bin sie gestern mit dem Bus gefahren, denke daher aber es wäre generell möglich sie zu bauen, nur nicht nach der exakten Streckenführung die hier gezeichnet ist. Linieplus soll ja nicht die genaue Streckenplanung übernehmen, sondern einfach zeigen was möglich wäre, für diese Strecke müsste man zumindest zwischen Waldenburg und Langenbruck einen Tunnel bauen, oder auf bzw. neben der Bundesstrasse trassieren, um so die Steigung zu überwinden. Dass so etwas möglich ist zeigt z.b. die Bremgarten-Dietikon-Bahn, hierbei wird das volle potenzial der Meterspur ausgenutzt. Die entscheidende Frage die sich stellt ist also im Endeffekt, und die möchte ich garnicht wagen zu beantworten, ob man die neue Strecke ähnlich wie das bisherige Waldenburgerli, als Überlandstrassenbahn die mitten durch die Dörfer führt, oder eher als Vollbahn, die die Topographischen Hindernisse in Tunnels und grösseren Bauwerken umgeht. Beides hat definitiv seine vor- und nachteile und ich denke wir sind hier alle nicht genug Qualifiziert um so etwas zu beurteilen, sondern höchstens einen Anreiz zu geben, am Ende müssen sich dann professionelle Planer damit beschäftigen.

      1. Vielen Dank, dass du mir erklärst, was die Aufgabe von Linie Plus ist. Das ist sehr freundlich, aber unnötig, da ich hier ja einer der Admins bin und die Aufgaben und Ziele von Linie Plus gut genug kenne. 😉

        Leider muss ich dich daher korrigieren: Linie Plus will sehr wohl die genauen Streckenverläufe darstellen. Dass man irgendwie immer irgendwo eine Bahnstrecke hinbekommen kann, liegt auf der Hand. Es geht aber darum zu klären, wo sie optimalerwiese verlaufen sollte. Wenn du nun bei deiner Busfahrt darauf gekommen bist, dass die Strecke „nicht nach der exakten Streckenführung die hier gezeichnet ist“ errichtet werden kann, dann solltest du die Streckenführung dringend entsprechend ändern. In der Tat soll Linie Plus auch zeigen was möglich ist, nur du zeigst es nicht! Du zeigste einen Streckenverlauf der nicht möglich ist! Das bringt niemandem etwas.

        Die Frage, ob es sich bei dem Vorschlag um eine Schmalspurbahn oder um eine normalspurige handeln soll, solltest du ebenfalls beantworten. Zumindest solltest du uns mitteilen, was du für die Strecke empfehlen würdest, die du vorschlägst. Als Tipp empfehle ich dir auf die Meterspur zu setzen, da die vorhandenen Bahnen in Meterspur betrieben werden und eine erneute Umspurung der Waldenburger Bahn äußerst unwahrscheinlich erscheint, nachdem sie gerade erst von 750 mm auf 1000 mm umgebaut wurde.

        Also zeichen den Streckenverlauf bitte so, dass er Hindernisse berücksichtigt und vergiss nicht Tunnels und große Talbrücken mit einzuzeichnen. Ansonsten müssten wir den eingezeichneten Streckenverlauf als gemeint betrachten, was den Vorschlag wegen fehlender technischer Machbarkeit zum Löschkandidaten werden ließe. Das wäre schade, denn eine Verbindung der Waldenburger Bahn zur OeBB wäre sicher reizvoll.

        1. Hallo Ulrich, ich bin mir deiner Rolle auf Linieplus bewusst und schätze auch die Arbeit die du hier leistest. Trotzdem bin ich der Meinung, dass auch Vorschläge, die nicht bis auf das letzte Detail ausgearbeitet sind eine Rolle spielen sollten. Wem bringt die exakte Streckenführung inklusive Tunnels und Details etwas, wenn das ganze sowieso nur ein Vorschlag ist, eine solche Strecke zu prüfen. Natürlich ist das ganze bei reinen Infrastrukturvorschlägen nochmal anders. Wir alle sind keine Hauptberuflichen Bahnplaner und können vieles überhaupt nicht beurteilen. Selbst in offiziellen Planungen gibt es oft mehrere Streckenführungen die jeweils geprüft werden müssen, das alles hier vorwegzunehmen sehe ich als nicht nötig an, wenn das Ziel von Linieplus nicht ist, die genau ausgearbeiteten Strecken so in die Planung zu übergeben.

          Ich werde mich trotzdem in den nächsten Tagen noch einmal genauer mit der Topographie der Strecke beschäftigen und den Streckenverlauf ändern, ich gebe zu, dass ich, als ich die Streckenführung vor über einem Monat erstellte, noch nicht genau über die Topographie informiert habe. Ich habe die Streckenführungen, egal wie Detailreich sie waren, immer eher als Beispiel gesehen, und auch die Halte, wenn der Vorschlag nicht explizit einen neuen Halt vorschlägt, als Beispielhalte, die bei einer Offiziellen Planungsaufnahme natürlich komplett anders sein können.

          Mein Vorschlag zielt darauf ab, generell eine Strecke dieser Art vorzuschlagen, da dies bisher noch nicht auf LiniePlus geschehen ist. Wenn es schon viele verschiedene Vorschläge zur Streckenführung gibt, ist es natürlich wichtiger, genaue Details zu erklären und die Technische Machbarkeit der exakten eingezeichneten Strecke zu berücksichtigen. Ich bin mir sicher, dass eine Strecke von Waldenburg nach Oensingen generell technisch Machbar ist, weshalb ich die Setzung auf die Löschliste wegen fehlender technischer Machbarkeit nicht einsehe, nur weil die eingezeichnete Linie vielleicht nicht exakt in der Form machbar ist. Ich habe LiniePlus bisher nicht als Ort verstanden, in dem technische Machbarkeitsstudien die vollkommen Baureif sind vorgestellt werden, sondern generelle, wenn auch mit bedacht und Sorgfalt ausgearbeitete, Vorschläge in den Raum geworfen werden, um solche Vorhaben und Planungen überhaupt anzuregen.

          Ich habe in dem Vorschlag übrigens mehrfach erwähnt, dass ich eine Erstellung der Bahn in Meterspur vorsehe, weshalb ich ja auch das Dreischienengleis bei der OeBB plane. Diese Spurweite ist, sowohl nach der Umspurung des Waldenburgerli, als auch die Topographie berücksichtigend, die einzige, die hier in Frage kommt.

          1. Zunächst einmal vielen Dank, für das überraschende Lob. So etwas liest man ja viel zu selten. 🙂

            „Wem bringt die exakte Streckenführung inklusive Tunnels und Details etwas, wenn das ganze sowieso nur ein Vorschlag ist“

            Absolute Exaktheit ist natürlich nicht erforderlich und geht auch gar nicht, weil keine Kurven darstellbar sind. Dennoch sollte man sich um weitestmögliche Exaktheit bemühen, um von der Machbarkeit einer solchen Strecke überzeugen zu können. Einfach eine Linie um einen Ort herum zu zeichnen ist leicht, aber wenn die Bebauung noch die benachbarten Berghänge hinauf reicht, geht eine Schienenverbindung eben nur im Tunnel, was sie sehr teuer werden lässt oder als Straßenbahn, was zu Behinderungen und Verlangsamung führen könnte. Bei dieser Frage ist schon sehr wichtig zu wissen, was im Vorschlag gemeint ist. Außerdem sollte deutlich sein, ob das denn überhaupt geht. So dürfen auch bei einer Straßenbahn keine allzugroßen Steigungen oder allzu enge Kurven im Streckenverlauf liegen. Baut man Tunnels muss deutlich sein, wo sie beginnen und enden müssten, um abschätzen zu können, wie teuer das ganze werden könnte. Dabei sind natürlich keine genauen Preiskalkulationen möglich, aber wenn eine Strecke schon fast überwiegend im Tunnel verlaufen müsste, kann man ahnen, dass sie wahrscheinlich unwirtschaftlich wird. Gegen einen oder wenige kurze Tunnel ist dagegen sicher nichts zu sagen.

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