Buchholz-Buxtehude Reaktivierung

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Beschreibung des Vorschlags

In diesem Vorschlag wird die Bahnstrecke Buchholz-Harsefeld zum Teil reaktiviert. Diese Strecke hat schon länger keinen Personenverkehr mehr und ist seit 2002 stillgelegt. Die Gleise müssten wieder aufgebaut werden.

 

Streckenbeschreibung

Meine Strecke folgt dem Verlauf der bisherigen Strecke. Sie startet in Buchholz auf dem Gleis der Heidebahn und verlässt diese im Bereich der bisherigen Brücke über die Heidebahn, da es vermutlich zu kostenintensiv wäre die Brücke neu zu bauen. In Sprötze quert die Strecke die Bahnstrecke Hamburg-Wanne-Eickel mit einer Brücke. Danach führt die Strecke an Sprötze vorbei und hat einen Halt in Trelde. Anschließend führt die Strecke auf der ehemaligen Strecke bis kurz vor Drestedt, wo die Strecke leider zugebaut ist. Ab dort ist meine Strecke eine reine Neubaustrecke, weil auch in Hollenstedt die Strecke zugebaut ist. Ich sehe eine Führung mit einem Halt südwestlich von Drestedt vor. Danach führt die Strecke von Osten nach Hollenstedt, dem wichtigsten Halt, der zentral angebunden werden. Im Amschluss führt die Strecke entlang der Este nach Moisburg, wo die einen weiteren Halt hat, anstatt über Beckdorf, da sie nach Buxtehude weitergeführt wird, wohin vermutlich mehr Menschen fahren wollen. Daher wird sie bei Ottensen an die Strecke Buxtehude-Harsefeld in Richtung Buxtehude angebunden. Optional wäre hier eine Verbindungskurve für den Güterverkehr von Bremerhaven nach Maschen möglich, die ein Umfahren von Hamburg-Harburg ermöglichen würde.

Ich sehe auf dieser Strecke eine Regionalbahnline zwischen Buchholz und Buxtehude vor, die Trelde (ca. 1500 Einwohner), Drestedt (ca. 850 Einwohner), Hollenstedt (ca. 3600 Einwohner) und Moisburg (ca. 2100 Einwohner) und die Umliegenden Dörfer an Buchholz und Buxtehude und damit an Hamburg, Bremen, Hannover, Cuxhaven und Bremerhaven anbindet.

 

Betriebskonzept

Für diese Regionalbahn sehe ich folgendes Betriebskonzept vor:

Abfahrt Buxtehude Gleis 4: xx:38

Anschlüsse:

  • RE5 aus Hamburg-Harburg Ankunft xx:37 (direkt gegenüber)
  • S5 von Stade Ankunft xx:35 (HVZ)
  • S5 von Hamburg Elbgaustraße Ankunft xx:34 (HVZ, Wochenende)

 

Ankunft Buchholz Gleis 11: xx:58

Anschlüsse:

  • RB41 nach Hamburg Hbf Abfahrt xx:59 (direkt gegenüber)
  • RB41 nach Bremen Hbf Abfahrt xx:05
  • RB38 nach Hannover Hbf Abfahrt xx:13

 

Abfahrt Buchholz Gleis 11: xx:10

Anschlüsse:

  • RB41 aus Hamburg Hbf Ankunft xx:04
  • RB41 aus Bremen Hbf Ankunft xx:57
  • RB38 aus Hannover Hbf Ankunft xx:44

 

Ankunft Buxtehude Gleis 4: xx:30

Anschlüsse:

  • Mo-Fr S5 nach Hamburg Elbgaustraße Abfahrt xx:36
  • RE5 nach Cuxhaven Abfahrt xx:38
  • RB33 nach Bremerhaven Hbf Abfahrt xx:42
  • S5 nach Stade Abfahrt xx:44 (HVZ)

 

Die Züge fahren in Buchholz und Buxtehude auf Gleise, auf denen jeweils schon ein Zug steht, der allerdings eine lange Standzeit hat. So kann die RB Buchholz-Buxtehude nach diesem Zug ankommen und vor ihm abfahren und es werden keine zusätzlichen Gleiskapazitäten benötigt. 

Die neue RB hat die Hauptfunktion der Anbindung nach Hamburg. Dafür müssen die Anschlüsse in Buchholz und Buxtehude erreicht werden. Aufgrund der Abfahrtszeiten und Trassenbelegung der RB33 in Buxtehude und RB38 in Buchholz kommen dafür nur der RE5 in Buxtehude Ankunft aus Hamburg-Harburg um xx:37 und die RB41 in Buchholz Abfahrt nach Hamburg Hbf um xx:59 infrage. Dies stellt eine Herausforderung dar, da die Differenz der Abfahrtzeiten nur 22 Minuten beträgt. Ohne Anpassung der Fahrpläne dieser Linien ist die einzig sinnvolle Option die neue RB auf eine Fahrtzeit von 20 Minuten oder weniger zu bringen. In Buchholz und Buxtehude wäre ein Umstieg am gleichen Bahnsteig in einer Minute machbar. Dies könnte durch eine Streckenhöchstgeschwindigkeit von 160km/h und Akku-Züge (schnellere Beschleunigung) möglich sein. Sollten die Kurvenradien im Zuge dessen ein Problem darstellen, ist der Einsatz von Zügen mit Neigetechnik zu prüfen. Außerdem könnte, wenn nötig, auf den Halt in Trelde verzichtet werden, da sich in ca. 1,5km Entfernung der Bahnhof Sprötze befindet, oder auch auf den Halt in Drestedt, aufgrund der geringen Einwohnerzahl. Gerade für diesen Fall wäre zu prüfen, ob es nicht Sinn macht einen Halt zwischen Trelde und Drestedt in Kakensdorf (ca.1500 Einwohner) zu errichten, wobei die Anbindung dort nicht zentral wäre.

Durch diese niedrige Fahrtzeit müsste nur ein Fahrzeug angeschafft werden und es wären keine Kreuzungsbahnhöfe nötig. Außerdem wären Trassenkapazitäten für den Güterverkehr frei. Mir ist bewusst, dass der Fahrplan sehr ambitioniert ist, ich sehe aber keine Alternative, ohne die Fahrpläne in Buchholz und Buxtehude zu verändern oder neue Bahnsteige/Gleise bauen zu müssen.

 

Metadaten zu diesem Vorschlag

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10 Kommentare zu “Buchholz-Buxtehude Reaktivierung

  1. Die Streckenlänge liegt bei gut 30 km. Um das in 20 Minuten zu schaffen, braucht es eine Durchschnittsgeschwindigkeit vom 90 km/h. Bei 4 Zwischenhalten liegt die Fahrzeitverlängerung auch noch mal bei mindestens 8 Minuten gegenüber einer Non-Stop-Verbindung, das würde dann schon 150 km/h erfordern. Die Bahnhofsein-/-ausfahrten der Endbahnhöfe liegen bei 60 bzw. 80 km/h. Die Fahrzeitverlängerungen durch das Abbremsen/Anfahren hier liegen auch noch mal bei mindestens 3 Minuten. Also kurz gesagt, das wird nichts mit den 20 Minuten, selbst wenn Zwischenhalte gestrichen werden, bleibt es extrem unwahrscheinlich. Dem steht im Übrigen gegenüber, dass diese Zwischenhalte das Hauptpotential der Verbindung sind. Die Endbahnhöfe haben ja schon eine Direktverbindung nach Hamburg und so groß dürfte das Potential Buchholz – Buxtehude nun wirklich nicht sein. Laut Pendleratlas 270 Personen Buxtehude -> Buchholz, die Gegenrichtung ist zu gering, um ausgewiesen zu sein. Da reicht die 45 Minunen lange Verbindung über Harburg aus meiner Sicht aus.

    1. Danke für deine Berechnungen. Ich sehe die 20 Minuten auch als ziemlich unrealistisch an. Die deutlich einfachere und bessere Lösung wäre es den Fahrplan der RB41 anzupassen und sie 3-5 Minuten früher fahren zu lassen. Die Fahrpläne werden ohnehin sicherlich nochmal überarbeitet werden, dann könnte man diese Linie auch berücksichtigen.

      Alternativ könnte man in Buxtehude anstatt zum RE5 aus Harburg einen Anschluss zur S-Bahn herstellen, was trotz der deutlich längeren Fahrtzeit nicht so ein großes Problem ist, da viele Fahrgäste in die Hamburger Innenstadt wollen und aktuell in Harburg umsteigen müssen, zumal es ja auch nur in eine Richtung wäre.

        1. Zur Fahrt von Hamburg nach Buxtehude: Ärgerlich und langwierig ist die Notwendigkeit von der S-Bahn bzw. dem Metronom zum RE 5 (und umgekehrt) in Harburg umzusteigen, aber nicht dauerhaft. Also sollte hier besser vom Normalzustand ausgegangen werden, welcher nach aktuellem Stand etwa Mitte 2025 wieder erreicht werden soll, also dass fast alle RE-5-Züge wieder ab/bis Hamburg Hauptbahnhof fahren. Vorher wäre dieser Vorschlag eh nicht umsetzbar. Auch sind bei den oben angenommenen Zeiten die Anschlüsse von der bzw. zur S-Bahn unglücklich, da außer den Zügen von und nach Stade zur Minute 56 bzw. 04 keine durchgehend gleicher Anschlusszeitpunkt garantiert werden kann und damit auch kein kurzer Übergang. Die Ankunftsminute 34 z. B. für obigen Anschluss ist knapp (erst recht bei Anpassung des vorgeschlagenen Fahrplans) und gibt es nur in den Hauptverkehrszeiten und am Wochenende/an Feiertagen. Zu den übrigen Zeiten montags bis freitags ist es die Minute 24 (20-Minuten-Takt S-Bahn), am Wochenende/an Feiertagen könnte ein sehr unattraktiver Übergang von ca. 30 Minuten entstehen (30-Minuten-Takt der S-Bahn).

          Auch eine denkbare Verschiebung des Gesamtfahrplan um 30 Minuten zur Vermeidung dieser und in weiteren Kommentaren genannter Mängel brächte wieder neue Konflikte mit sich, insbesondere bei Gleisbelegungen in den Endbahnhöfen und zwischen Buxtehude und Apensen (RB 33) sowie beim Anschluss in Buchholz in/aus Richtung Hamburg. Somit lässt sich dieser Vorschlag nur mit erheblichen baulichen Anpassungen des Bestandes und/oder einer abschnittsweisen Zweigleisigkeit der Neubaustrecke (alternativ einem Kreuzungsbahnhofs) und/oder dem Einsatz eines zweiten Fahrzeugs umsetzen. Alles sind enorme Kostentreiber und machen eine Umsetzung extrem unrealistisch.

      1. Zur Linie RB 41: Beim aktuellen Betriebskonzept lassen sich die Abfahrzeiten gar nicht weiter anpassen. Die Linie soll zur Minute 26 am Hamburger Hauptbahnhof ankommen (nach RB 31 aus Lüneburg, gleiches Gleis) und bereits zur Minute 33 nach Lüneburg (als RB 31) abfahren, d. h. die Wendezeit ist mit sieben Minuten schon sehr knapp bemessen. Und auch in Lüneburg liegt Wendezeit bei nur neun Minuten (Ankunft 23, Abfahrt 32), was auch keine großartige Verschiebung mehr zulässt. Desweiteren folgt den meisten Fahrten auf der Strecke Lüneburg – Hamburg auch schon ICE, der vier Minuten nach der RB 31 in Harburg ankommen soll.

        Diese Liste der Ausschlusskriterien ließe sich noch weiter fortsetzen.

  2. Selbst wenn die Fahrtzeit von 20 Minuten überhaupt machbar ist, wäre sie dennoch zu lang, da die Umsteigezeiten von lediglich einer Minute viel zu kurz sind.
    Wenn nun der RE5 eine Minute Verspätung hat, wäre der Anschluss in Buxtehude bereits weg. Warten kann der Anschluss nicht, da in Buchholz ja ebenfalls nur eine Minute Umsteigezeit ist und somit kein Verspätungspuffer vorhanden wäre.

    Ich würde für einen bahnsteiggleichen Umstieg mindestens 5 Minuten im Fahrplan ansetzen, damit dieser auch einigermaßen stabil ist.
    Ich persönlich bin schon oft in Solingen in den Genuss eines bahnsteiggleichen Umstiegs zwischen S1&S7 gekommen, trotz 6 Minuten Umsteigezeit hab ich den Anschluss oft genug verpasst. Bei lediglich einer Minute Umsteigezeit würde der Anschluss wohl fast nie klappen.

    1. Der Zug könnte in Buxtehude warten, denn selbst wenn der Anschluss in Buchholz verpasst wird, fährt 20 Minuten später der RE4 nach Hamburg, der auch 5 Minuten schneller als die RB41 ist. Wie ich oben bereits geschrieben habe, wäre es aber sinnvoller den Fahrplan der Züge in Buchholz oder Buxtehude anzupassen.

      1. Dann wäre es sinnvoller, in Buxtehude und Buchholz jeweils 10 Minuten Umsteigezeit einzuplanen, damit diese beiden stabiler aussehen.
        Zudem kann auch der lokale Busverkehr besser abgestimmt werden, wenn der Zug nicht ständig auf einen verspäteten Anschlusszug wartet.

        1. Das mit den Bussen stimmt. Der Zug kann aber nicht später in Buxtehude abfahren, da um xx:42 die RB33 nach Bremerhaven vom gleichen Gleis abfährt. Man müsste dann einen neuen Bahnsteig bauen.

  3. Ohne die reine Fahrzeit von 20 Minuten bewerten zu wollen und zu können, so ist das Konzept in der Form in Buxtehude und Buchholz betrieblich nicht umsetzbar. Denn die Nutzung des Gleises 4 in Buxtehude bei Besetzung ist ebenso wenig möglich wie des Gleises 11 in Buchholz, da beide Gleise nicht über die erforderliche signaltechnische Ausstattung verfügen, d. h. es fehlen Zwischen- bzw. Zugdeckungssignale, wie sie z. B. am Hamburger Hauptbahnhof und in Lüneburg für Doppelbelegung der Gleise vorhanden sind. Selbst wenn es die gäbe, so wäre für diese Linie die Einfahrt auf jeweils 20 km/h begrenzt, da es quasi keinen Durchrutschweg gäbe (bzw. dieser durch einen anderen Zug belegt wäre)*. Der Fahrzeitbedarf dadurch wäre also noch höher als die oben angenommenen Einfahrten von 60 bzw. 80 km/h. Hinzu kommt auch, dass in Buxtehude nur mit 30 km/h aus Gleis 4 ausgefahren werden kann (man schaue sich einfach das Ausfahrsignal dort an). Die Bahnsteige in beiden Bahnhöfen (Gleis 4 bzw. 11) lassen eine Doppelbelegung auch nur sehr bedingt zu. Während in Buchholz das Problem verhältnismäßig einfach zu lösen ist durch die Herrichtung von abgesperrten Bahnsteigteilen, sieht das in Buxtehude schon ganz anders aus, denn in den Hauptverkehrszeiten wird jetzt schon die maximal mögliche Bahnsteiglänge ausgenutzt. Und ob eine Bahnsteigverlängerung, die in diesem Vorschlag ja sowieso ausgeschlossen werden soll, aufgrund der in geringem Abstand folgenden Weichenverbindung noch realisierbar ist? Es müsste auch bei Einbau zusätzlicher Signale noch der Abstand zu diesen beachtet werden, damit sie für die Lokführer erkennbar sind, weshalb auch nicht einfach eine Verlängerung entsprechend der Zuglänge erfolgen kann, sondern der Platzbedarf erheblich höher ist.

    Auch die Anschlüsse von einer Minute sind unsinnig, da bei der DB InfraGo dafür bereits bahnsteiggleich schon mindestens drei Minuten vorgesehen sind, bei Bahnsteigwechsel mehr, alles abhängig von den örtlichen Gegebenheiten. Es sollen ja auch immer mobilitätseingeschränkte, gepäckbeladene und ortsunkundige Fahrgäste mitgenommen werden. Bei Verspätungen würde damit auch kein Zug auf irgendeinen anderen warten. Zudem wäre in diesem Fall auch noch der weitere Umsteigeweg (insbesondere in Buxtehude) als zu bestehenden Zugverbindungen zu erwähnen, weil dieser Zug ja vor genau jenen abfahren soll. Weiterhin ist ein bahnsteiggleicher Übergang vom RE 5 zur vorgeschlagenen Linie montags bis freitags über weite Teile des Tages gar nicht machbar, da ja zur Minute 36 in Gleis 2 (bzw. 3) noch die S-Bahn steht, weshalb nicht zur Minute 37 schon wieder der RE in Gleis 2 angekommen sein kann. Da müssen auch die technischen Abhängigkeiten für Gleisabschnitte berücksichtigt werden, die von beiden Zügen (RE und S-Bahn) befahren werden (Anfahren der S-Bahn, Räumzeit durch die S-Bahn, Stellzeit für Weichen und Signale, Anfahren des RE vor dem Einfahrsignal, Anhalten des RE am Gleis 2 usw.).

    * Ergänzung: Bei einem Stumpfgleis mit Prellbock läge die Einfahrgeschwindigkeit bei 30 km/h.

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