7 Kommentare zu “Bremervörde – Rotenburg – Soltau

  1. Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass diese Strecke die für den Pendelverkehr relevanten Relationen gut bedienen kann. Laut Pendleratlas sind die wichtigsten Ziele aus dem Landkreis Rotenburg Hamburg, Bremen, Verden und Stade. Diese Strecke bindet kein einziges dieser Ziele direkt an.

    Besser finde ich eine Reaktivierung der Strecke Tostedt – Zeven im Personenverkehr mit entsprechendem Ausbau. Durch die Errichtung einer Kurve im Zevener Norden kann auch eine direkte Anbindung an Bremervörde und darüber hinaus an Bremerhaven hergestellt werden.

    Die Verbindung nach Bremen kann bei Bedarf dann über Rotenburg, wie hier vorgestellt, hergestellt werden, ebenso auch nach Verden. Einen Bedarf nach Soltau sehe ich hingegen nicht.

    1. Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass diese Strecke die für den Pendelverkehr relevanten Relationen gut bedienen kann. Laut Pendleratlas sind die wichtigsten Ziele aus dem Landkreis Rotenburg Hamburg, Bremen, Verden und Stade. Diese Strecke bindet kein einziges dieser Ziele direkt an.

      Einen Bedarf nach Soltau sehe ich hingegen nicht.

      Den beiden Aussagen muss ich widersprechen. Der Landkreis Rotenburg ist nach Hamburg und Hannover das drittwichtigste Auspendlerziel aus dem Heidekreis und nach Celle der zweitgrößte Landkreis im Bezug auf Einpendler.
      Trotzdem besteht zwischen Soltau und Rotenburg nur eine umwegige ÖPNV-Verbindung über Buchholz.
      Ich möchte zu dem noch daran erinnern, dass du eine schnelle Verbindung von Soltau nach Rotenburg bei meinem alten Vorschlag sogar begrüßt hast.
      Diese Linie kann sogar mit einem Ast nach Verden ergänzt werden, da Rotenburg sich für eine Flügelung eignet.

       

      1. Stimmt, wusste gar nicht mehr, dass ich das damals so geschrieben hatte. Die Zahlen im Pendleratlas habe ich mir nun auch noch mal angeschaut. In beiden Richtungen zusammen sind das etwa 3.300 Personen. Leider sind aber beide Kreise sehr groß und gerade im Heidekreis gibt es viele Arbeitsplätze auch in Walsrode, was durch diese Strecke nicht direkt angefahren wird.

        Da auch das Potential zwischen Rotenburg und Visselhövede sehr gering ist, würde ich als Alternative gerne eine Verbindung zwischen der Strecke Verden – Rotenburg und der Amerikalinie ins Spiel bringen. Das ist wesentlich günstiger, kann aber die Relation mit wahrscheinlich nur geringen Fahrzeitverlusten bedienen. Außerdem sollen hier beide Strecken eh elektrifiziert werden, was auch für diesen Vorschlag spricht.

        1.  
          Das größte Problem an meinem Vorschlag ist, dass es sich um eine Neubaustrecke handelt und man diese auch so trassieren müsste, dass sie näher an Bothel und Hemsbünde verläuft. Grundsätzlich ist solch eine Neubaustrecke für eine Tangentialverbindung sehr unwahrscheinlich.

          Da auch das Potential zwischen Rotenburg und Visselhövede sehr gering ist,
           
          Wittorf hat 1200 Einwohner, Bothel und Brockel zusammen rund 4000 und Hemsbünde 1200. Durchaus möglich, dass das zu gering ist.
          Zwischen Visselhövede und Rotenburg verkehrt die Buslinie 880, die bis auf Brockel alle genannten Ortschaften bedient.  Die kürzeste Fahrtdauer liegt dabei bei 53 Minuten, das ist gerade mal 17 Minuten langsamer als mit dem Auto über die B71.
           
          würde ich als Alternative gerne eine Verbindung zwischen der Strecke Verden – Rotenburg und der Amerikalinie ins Spiel bringen. Das ist wesentlich günstiger, kann aber die Relation mit wahrscheinlich nur geringen Fahrzeitverlusten bedienen. Außerdem sollen hier beide Strecken eh elektrifiziert werden, was auch für diesen Vorschlag spricht.

          Daran habe ich auch schon gedacht. Die Frage ist: Würde das irgendwelche neuen Potenziale erschließen? Kirchlinteln hat im Kernort nur 2500 Einwohner und ist vermutlich eher nach Verden und Bremen orientiert. Und zwischen Verden und Rotenburg wird aktuell nicht ein einziges Mal gehalten.

          1. Wittorf hat 1200 Einwohner, Bothel und Brockel zusammen rund 4000 und Hemsbünde 1200. Durchaus möglich, dass das zu gering ist.

            Ich fürchte nicht, da es auch eine recht dörflich strukturierte Gegend ist.

            Die Frage ist: Würde das irgendwelche neuen Potenziale erschließen?

            Das wäre hier nicht so essentiell, da die Investitionen ja wesentlich geringer sind. Damit das Projekt wirtschaftlich ist, könnte also sogar der Nutzen der, der durch das Potential der Orte Rotenburg und Soltau selbst ausreichend sein.

            Und zwischen Verden und Rotenburg wird aktuell nicht ein einziges Mal gehalten.

            Aktuell, ja, die Orte unterwegs haben wenn dann auch nur ein geringes Potential.

  2. Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass diese Strecke die für den Pendelverkehr relevanten Relationen gut bedienen kann. Laut Pendleratlas sind die wichtigsten Ziele aus dem Landkreis Rotenburg Hamburg, Bremen, Verden und Stade. Diese Strecke bindet kein einziges dieser Ziele direkt an.

    Einen Bedarf nach Soltau sehe ich hingegen nicht.

    Den beiden Aussagen muss ich widersprechen. Der Landkreis Rotenburg ist nach Hamburg und Hannover das drittwichtigste Auspendlerziel aus dem Heidekreis und nach Celle der zweitgrößte Landkreis im Bezug auf Einpendler.
    Trotzdem besteht zwischen Soltau und Rotenburg nur eine umwegige ÖPNV-Verbindung über Buchholz.
    Ich möchte zu dem noch daran erinnern, dass du eine schnelle Verbindung von Soltau nach Rotenburg bei meinem alten Vorschlag sogar begrüßt hast.
    Diese Linie kann sogar mit einem Ast nach Verden ergänzt werden, da Rotenburg sich für eine Flügelung eignet.

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