Bremen: Seilbahn Rablinghausen – Überseestadt

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Beschreibung des Vorschlags

Moin!

Auch wenn es auf den ersten Blick etwas unsinnig wirkt, ist diese Idee nicht neues. Bis 2019 gab es tatsächlich Pläne, für die Bremer Überseestadt eine Seilbahn zu bauen. Diese sollte Gröpelingen mit dem Europahafen verbinden. Eben 2019 wurden diese Pläne beerdigt. Und nicht aus dem Grund, dass es sich nicht lohnen würde, sondern, wie in Bremen üblich, das Geld fehlt(e).

Ich möchte allerdings diese Idee aufgreifen, weil ich sie nicht nur durchaus interessant, sondern wirklich gut finde.

Allerdings nicht nur die eigentlichen Planungen, sondern auch eine Verbindung zwischen der Überseestadt und Rablinghausen. Diese Strecke führt genauergesagt von der Bushaltestelle Rablinghausen zum Überseepark, zentral gelegen in der Überseestadt.

Vorteile dieser Seilbahn:

1. Die Überseestadt ist eines der größten Bauprojekte Europas. Nach Fläche und Investionen ist sie mit dem Londoner Docklands und Hamburger HafenCity vergleichbar. Aber im Gegensatz zum Hamburger oder Londoner Stadtviertel, besitzt die Überseestadt eine halbe Straßenbahnanbindung und mickrige 2,5 Buslinien. Das könnte man auch mit einer Straßenbahnverlängerung lösen. Problem: Es gibt aktuell keinen konkreten Baubeginn etc. Das heißt, bis in die Überseestadt eine Straßenbahn fahren kann, dürfte es \“noch etwas\“ dauern.

2. Durch das gesamte Stadtgebiet Bremens zieht sich die Weser. Um genau zu sein 41 Kilometer. Über diese 41 Kilometer Weser in Bremen führen lediglich 5 Brücken. Nördlich der Innenstadt gibt es gar keine. Durch den Bau des Wesertunnels, der aber auch erst 2029 fertiggestellt wird, ist dieses Problem auf den ersten Blick gut gelöst. Aber: Die überquerungslose Lücke zwischen der Innenstadt und dem neuen Wesertunnel ist nachwievor nicht gefüllt. Bedenkt man, das in den nächsten Jahren die Überseestadt circa 3.000EW und noch mehr Arbeitsplätze besitzt, Rablinghausen und Nord-Woltmershausen 6.000EW haben und im Güterverkehrszentrum fast 8.000 Personen arbeiten, könnte eine Vernetzung durchaus sinnvoll sein. Zudem sind die Busse in das GVZ überlastet. Das liegt auch daran, das der Großteil der Arbeitskräfte in der Neustadt wohnen, weil alles andere nicht sehr attraktiv ist.

3. Eine Seilbahn ist ein insgesamt bequemes Verkehrsmittel. Es gibt kaum/keine Wartezeit, es entsehen keine Staus und es können trotzdem viele Personen befördert werden.

4. Auf einer solch kurzen Strecke ist die Seilbahn schnell. Aktuell bräuchte man von Rablinghausen, oder sogar Woltmershausen in die Überseestadt über eine halbe Stunde. Direkt in die Überseestadt rein circa 40 Minuten mit 2 Umstiegen, oder 50 mit einem Umstieg. Mit einer Seilbahn bräuchte man 5 Minuten. Da wäre sogar eine Fähre deutlich langsamer, aufgrund er Wartezeiten. In eine Seilbahn kann sofort eingestiegen und losgefahren werden.

5. Nochmal im Vergleich zur Fähre. Eine Seilbahn ist fahrerlos und dadurch braucht man keine Fahrer. Lediglich Sicherheitskräfte an den Stationen.

6. Ich weiß, eigentlich zählt dass nicht so richtig als Argument, deswegen kommt es auch ganz am Ende, aber sowas ist ein großer Touristenmagnet. Durch Besucher, die mit dieser Seilbahn fahren würden, könnte man die Gesamtkosten etwas ausgleichen. Man fördert also auch noch die Bremische Wirtschaft.

Wie bei fast allen Vorschlägen gibt es auch hier Nachteile.

1. Natürlich, wie immer, es kostet Geld. Aber ich denke insgesamt, auch mit Personalkosten etc. ist es nicht deutlich teurer als eine Straßenbahnverlängerung, geschweige denn ein Tunnel oder eine Brücke zwischen Rabling-/Woltmershausen und der Überseestadt.

Weitere nennenswere negative Punkte sind mir nicht eingefallen. Vielleicht fällt euch ja noch was ein.

Viele Grüße

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