5 Kommentare zu “Braunschweig: Stadtstrecke Zwickauer Modell

  1. Ich habe hier inhaltlich wenig auszusetzen. Du hast dich sicherlich gut damit beschäftigt und ein Tram-Train-System würde gut zu Braunschweig passen, weshlab es ja auch geplant wurde. Ich hatte mal eine ähnliche Idee für Darmstadt bin aber an einigen Problemen hängengeblieben. Es gibt bei den Fahrzeugen, die auf der Strecke verkehren sollen, ja kein einheitliches Lichtraumprofil, wie soll da Barrierefreiheit möglich sein? In Zwickau konnte ich keine Informationen zur Bahnsteighöhe finden, an dem Bahnsteig, an dem die breiteren Züge vorbeifahren, aber barrierefrei ist es wohl nicht. Wenn ja auch nur für Niederflurstraßenbahnen, aber nicht für einem normalen Zug mit 55cm Einstiegshöhe. Die Idee an jeder Haltestelle 2 Bahnsteige zu bauen, was ja in Zwickau bei der einzigen Haltestelle gemacht wurde, habe ich schnell mangels Wirtschaftlichkeit verworfen. Zudem ist das Lichtraumprofil an einigen Stellen sicherlich zu breit für Begegnungen, weshalb man quasi das gesamte Straßenbahnnetz, welches hierfür genutzt werden würde, rausreißen müsste. Das alles führt dazu, dass der Nutzen viel zu gering ausfällt und die Idee sich nicht lohnt, aber vielleicht hast du ja Lösungsvorschläge oder weißt es besser als ich. Ein komplett paralleles Straßenbahnnetz mit einer anderen Spurweite, halte ich nicht für sinnvoll, der Verkehr müsste kombiniert werden können.

    1. Servus Tongo,

      Ich habe hier inhaltlich wenig auszusetzen

      Das freut mich 🙂

      Es gibt bei den Fahrzeugen, die auf der Strecke verkehren sollen, ja kein einheitliches Lichtraumprofil, wie soll da Barrierefreiheit möglich sein?

      Schau dir mal die Lage der Haltestellen an. Ich habe absichtlich die für RBs immer neben die der Tram gepackt. Damit sind unterschiedliche Einstiegshöhen möglich. Beim Bahnsteigsgleichen Umstieg braucht man entweder eine leichte Querneigung oder Gleise auf unterschiedlicher Höhe.

      VG Geomaus007

  2. Das Hauptproblem bei diesem Vorschlag sehe ich darin, dass das eigentliche Zentrum am Schloss nach wie vor nicht ohne Umstieg erreicht wird. Der Kennedy-Platz ist nun mal Randlage der Innenstadt und damit für die meisten Fahrgäste nicht das Endziel. Ich halte für Braunschweig eher ein klassisches TT-System mit ausschließlicher Anbindung der Strecken nach Süden für geeignet, dadurch braucht es nur eine Systemwechselstelle. Die Innenstadtstrecke sollte aufgrund der hohen Investitionen in ein Dreischienengleis natürlich möglichst kurz gehalten werden, hier bietet sich der Inselwall als Endhalt an.

      1. Eine Rückmeldung zu diesem Kommentar steht nach wie vor aus.

        Ups! Naja nach einem Jahr kommt sie nun 🙂

        eigentliche Zentrum am Schloss nach wie vor nicht ohne Umstieg erreicht wird. Der Kennedy-Platz ist nun mal Randlage der Innenstadt und damit für die meisten Fahrgäste nicht das Endziel.

        Ja, die Hst. Schloss liegt zentraler. Die Regionalbahnen wären am Kennedy Platz ca. 530m und am Lessingplatz 430m von dieser weg. Das entspricht 6 Minuten Fußweg.

        Der Schlossplatz ist allerdings wohl nicht für die meisten Fahrgäste aus dem Umland das Endziel. Zur Innenstadt gehört nicht nur ein einziger Punkt sondern eine Fläche. Als Auswärtiger würde ich dazu Domplatz, Kohlmarkt und Schlossplatz sowie die Straßen der Fußgängerzone dazuzählen. Damit geht die Innenstadt vom Friedrich-Wilhelm Platz und Ägidienmarkt im Süden bis zum Packhof im Norden und vom Altstadtmarkt im Westen bis zu den Schloss Arcaden im Osten. (Alle Braunschweiger wiedersprechen mir bitte gerne)

        Setzt man auf Regiozüge wäre der Mittelpunkt dieser Fläche nur mit einem Tunnel zu treffen. Aus Kostengründen stehe ich nicht hinter diesem Vorschlag.

        Ich halte für Braunschweig eher ein klassisches TT-System mit ausschließlicher Anbindung der Strecken nach Süden für geeignet, dadurch braucht es nur eine Systemwechselstelle. Die Innenstadtstrecke sollte aufgrund der hohen Investitionen in ein Dreischienengleis natürlich möglichst kurz gehalten werden, hier bietet sich der Inselwall als Endhalt an.

        Das ganze schließe ich nicht aus, ich möchte nur eine Alternative anbieten. Ein TT-System ist ja bereits gescheitert, was zumindest bei einigen Bürgern auf Unmut stoßen dürfte. Aber dennoch: Es gibt sogar Bauvorleistungen dafür. Ich werde mal einen genaueren Vergleich der beiden Systeme hinzufügen.

        VG Geomaus007

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