Brandenburg: RB35 zum Ostkreuz

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Beschreibung des Vorschlags

Eine Verlängerung der RB35 zum Ostkreuz würde neben dem Anschluss der Orte Bad Saarow und Petersdorf auch den Vorteil bieten, dass die RE1 die Halte Hangelsberg und Fangschleuse auslassen könnte. Über den Halt in Köpenick lasse ich mit mir diskutieren.

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22 Kommentare zu “Brandenburg: RB35 zum Ostkreuz

  1. Ich bin gegen deine Idee. Das aus 2 Gründen:

    Zum einen wird der RE1 bald verdichtet, so dass 3 Züge/h dort fahren werden. Dann ist dort eine Entlastung zu spüren. Zum anderen kannst du von der Erkner Richtung aus kommend nicht am Ostkreuz enden. Der Abschnitt ist viel zu dicht befahren, als das der dort wenden könnte. Das wäre nur an den nördlichenBahnsteigen möglich, wo du aber einen umweg fahren müsstest (Wuhlheide müsstet du auf die Kurve fahren). Andernfalls könntest du nur oben enden, was aber auch zu Problemem führen würde. Daher bin ich dagegen.

    1. Zum anderen kannst du von der Erkner Richtung aus kommend nicht am Ostkreuz enden. Der Abschnitt ist viel zu dicht befahren, als das der dort wenden könnte.

      Könnte man die RB35 nicht weiter zum Ostbahnhof verlängern, wo mehr Anschlüsse Richtung Stadtbahn angeboten werden? Die Stadtbahn ist zwar überlastet, allerdings beginnt dieser erst dort.

      Das wäre nur an den nördlichenBahnsteigen möglich, wo du aber einen umweg fahren müsstest (Wuhlheide müsstet du auf die Kurve fahren). Andernfalls könntest du nur oben enden, was aber auch zu Problemem führen würde.

      Durch diesen Umweg ließe sich aber ein weiterer Knotenpunkt anfahren, nämlich Lichtenberg (sofern das Ostkreuz noch als Endpunkt vorgesehen ist). Ansonsten könnte man alternativ am Gesundbrunnen (ebenfalls über Lichtenberg) oder am BER (nach Süden abbiegen) enden, wenn der Südring wie in i2030 reaktiviert wird, sogar noch weiter.

      Die Idee, die RB35 zu verlängern, wäre gar nicht mal so verkehrt. Wenn die Fahrzeuge – wie von anderen erwähnt – zu klein sind, kann man daraus ab/bis Fürstenwalde (Spree) eine Doppel- oder Dreifachtraktion machen.

      1. Nein kann man nicht, weil das Problem ja schon bereits vorher beginnt. Die Züge der Südoststrecken kommen ja bereits vor Ostkreuz auf die Strecke und die Kapazität ist dann stark überlastet. Es war sogar so schlimm, dass der RE2 mit Eröffnung des Ostkreuzes nicht mehr an allen Bahnhöfen auf der Stadtbahn gehalten hat. Daran siehst du sehr gut, dass das nicht passt. Man könnte nur über Lichtenberg fahren.

        Also Gesundbrunnen macht gar keinen Sinn, weil mit den kurzen Zügen eine stündliche Verbindung anzubieten für diesen stark nachgefragten Abschnitt, ist Selbstmord. Das Ostkreuz anzusteuern ist schon schwierig genug und führt wie gesagt zu anderen Problemen. Am BER kann nicht geendet werden, wenn der Zug aus dem Osten kommt. Weiter zu fahren ist aber auch schwierig, da schon viele Züge dort fahren. Es bleibe also nur Schönefeld (wäre in der Tat eine Idee) oder KW und weiter. Aber ob das lohnt? Ich bezweifel es.

        Ich habe nichts dagegen, die Linie bist Erkner zu verlängern. Das habe ich nämlich selber vorgeschlagen. Aber darüber hinaus sehe ich den Nutzen als zu gering an.

        1. Wäre es nicht aus Kapazitätsgründen gut zu überlegen, ob man nicht a) eine Linie von Westen nimmt und auf der Linie RB35 durchbindet oder b) eine Flügelung in Fürstenwalde durchzuführen? Im Fall b) hättest du weniger Ärger auf der Stammstrecke, da du keine Fahrplantrasse in Berlin suchen musst, da du eine bestehende Fahrplantrasse nutzen kannst.

          1. Es gäbe ja nur den FEX der dann am BER endet. Alle anderen Linien fahren ja weiter, weshalb mir da keine einfällt.

            Eine Flügelung macht nur Sinn, wenn die Bahnstiegslängen hinhauen und die Kapazität in der Stadt benötigt werden. Da nun aber der RE 1 im 20 min Takt fährt, gibt es schon deutlich mehr davon. Daher sehe ich das als nicht notwendig an. Ein Endpunkt in Erkner finde ich nach wie vor besser.

        2. Also BER fände ich schon spannend, weil man aus Erkner aktuell über Ostkreuz fahren muss, am besten sollte man noch einen guten Anschluss zum RE 1 schaffen, dass man auch aus Frankfurt schnell zum Flughafen kommt. Dort kann man dann am besten auf die RB 32 bis Ludwigsfelde übergehen, alternativ auch die RB20 bis Potsdam.

          1. Nein kann man nicht, weil das Problem ja schon bereits vorher beginnt. Die Züge der Südoststrecken kommen ja bereits vor Ostkreuz auf die Strecke und die Kapazität ist dann stark überlastet. Es war sogar so schlimm, dass der RE2 mit Eröffnung des Ostkreuzes nicht mehr an allen Bahnhöfen auf der Stadtbahn gehalten hat.

            Das lag nur an der Görlitzer Bahn und ihren Zwangspunkten.

            Am BER kann nicht geendet werden, wenn der Zug aus dem Osten kommt.

            Das geht! Das beweist doch der RE8 bereits täglich!

             

            1. Immer wieder schön, wie du es verdrehst. Die Zwangspunkte auf der Görlitzer Bahn wären kein Problem, wenn die Kapazität auf der Stadtbahn da wäre, dass man den RE 2 verschieben hätte können. Das beste Beispiel war das Dilemma mit dem RE 1 Anfang des Jahres. Du machst es gerade zu einfach.

              Und was hast du dabei vergessen? Der FEX wird bald alle 15 min vom Westen kommen und dann wird der RE 8 auch einen anderen Linienlauf bekommen. Das geschieht ja nicht umsonst.

          2. An sich eine gute Idee, wenn man dann Ostkreuz auslässt. Dann hält man Erkner und Köpenick bevor man zum BER kommt. Dann müsste man den RB 22 nehmen, da ja ein RE 20 diese Strecke weiter bis Cottbus befahren soll. Dann hätte man eine Verknüpfung. Der RB 32 hat schon eine Oststrecke und der RB 20 macht keinen Sinn, da er von Hennigsdorf kommt und in Potsdam Kopf machen müsste.

  2. Die Triebwagen, die von Fürstenwalde nach Bad Saarow fahren, sind viel zu klein, um im Berliner Vorortverkehr mitzumachen. Du müsstest deutlich größere Züge einsetzen, die dann aber zwischen Fürstenwalde und Bad Saarow völlig überdimensioniert wären.

    1. Man könnte die RB35 bis Erkner fahren lassen. In Fürstenwalde wartet man bahnsteiggleich den nächsten RE1 ab, bedient dann exklusiv Hangelsberg und Fangschleuse. In Erkner müsste man allerdings das Gleis Richtung Frankfurt nutzen, was den Betrieb stören würde. Für die Saarower kaum ein Vorteil, aber der RE1 wäre beschleunigt.

      1. Dazu ist die Strecke zu sehr befahren, als das man verkehrtrum halten könnte. Ja eine Beschleunigung wäre durchaus wünschenswert, allerdings in dem Sinne nicht notwendig. Nicht jeder RE 1 hält auf den Bahnhöfen und wird dies auch zukünftig nicht. https://mil.brandenburg.de/media_fast/4055/Henckel_VBB_Mobilit%C3%A4tskonferenz.PDF Seite 7 zeigt deutlich, dass 2 von 3 Zügen dort nicht halten werden. Eine Verdichtung des Verkehrs für die beiden Stationen wäre zwar schon irgendwo wünschenswert, allerdings sind die Fahrgastzahlen hier viel zu niedrig, als das man es rechtfertigen könnte.

         

    2. Die Triebwagen, die von Fürstenwalde nach Bad Saarow fahren, sind viel zu klein, um im Berliner Vorortverkehr mitzumachen. Du müsstest deutlich größere Züge einsetzen, die dann aber zwischen Fürstenwalde und Bad Saarow völlig überdimensioniert wären.

      Man könnte in Fürstenwalde das Gleis 3 belegen und dort den Zug schwächen / stärken, wenn man es so möchte. Allerdings muss bedacht werden, dass der Wohnungsmarkt im Raum Berlin stark angespannt ist (er wächst ja stark an) und daher viele Leute aufs Land (d.h. möglichst außerhalb von Berlin, wenn nicht sogar außerhalb des Tarifraums Berlin ABC) ziehen wollen. Außerdem ist Bad Saarow ein Kurort und potenzieller Wohnort für Zuzügler. Da an diesem der Scharmützelsee liegt, ist er auch im Freizeitverkehr beliebt.

      Daher ist eine Direktverbindung nach Berlin definitiv sinnvoll, ggf. sind die höheren Kapazitäten durchaus zu rechtfertigen. Und genau diese könnte man entweder mit einer Verlängerung der RB35 (wie hier) oder der RB21 (diese endet derzeit am Gesundbrunnen, dies werde ich aber (vllt) noch vorschlagen) umsetzen – wo in Berlin geendet bzw. an eine bestehende Linie angeknüpft wird, ist wegen der zahlreichen Umsteigemöglichkeiten vor Ort eigentlich egal.

  3. Finde ich sinnvoll, aber würde noch 1-2 Schritte weitergehen und das Angebot noch ein bisschen mehr im gesamten Korridor ausweiten – und die Stichstrecke elektrifizieren. Betriebskonzept wäre dann: (Bedienung der Stadtbahn flexibel)

    RE 1 Ostkreuz – Fürstenwalde – Frankfurt (alle 30min, nur diese Halte, ggf. +Erkner / Köpenick)

    RB35 Ostkreuz – alle Halte – Fürstenwalde – Bad Saarow (alle 60min)

    RB15 Ostkreuz – alle Halte – Fürstenwalde – alle Halte – Frankfurt (alle 60min)

    Dann wäre der RE1 in Taktverkehr ungeschlagen schnell, außerdem auch immer gleich schnell, und die Bedienung der Zwischenhalte übernehmen die RBs, welche zwischen Berlin und Fürstenwalde ebenfalls einen 30min-Takt ergeben. Wäre so grob das Fahrtenangebot mit den 3 RE1 die Stunde + neu 1 zusätzliche Fahrt pro Stunde zwischen Berlin und Fürstenwalde, also auch nur vertretbare Zusatzleistungen.

    Alternativ könnte man die RB15 und 35 dann auch Fürstenwalde flügeln und so auch angemessene Kapazitäten anbieten und hätte überhaupt keine Zusatzleistung.

    1. Da gibt es aber zwei Probleme. Der RE1 soll alle 20 Minuten fahren. Das wird auch Richtung Potsdam gebraucht und sollte nicht für eine unwichtige Strecke wie dem Abzweig nach Bad Saarow geopfert werden. Das zweite Problem ist das Ostkreuz. Wo sollen die Züge da enden?

      1. Naja, dann müsste man das ein bisschen überarbeiten … laut Pendlerfahrplan würde man aus Potsdam in der HVZ insgesamt 4 Fahrten pro Stunde haben, aber nicht besonders gleichmäßig verteilt. Insofern könnte man auch zwischen Potsdam und Brandenburg die Fahrten so takten, dass wie bisher zwischen Brandenburg und Potsdam alle 30 Minuten ein Zug verkehrt, je 1x mit allen Halten und 1x mit Halt nur in Werder. Und in der HVZ verkehrt zu letzterem noch ein weitere stündlicher Zug im Abstand von 20/40-Minuten mit ebenfalls allen Halten. Insofern wäre das keine Opferung, sondern nur eine sinnvolle Integration in ein Gesamtkonzept. Konkret wäre es:

        RE1 Magdeburg – Brandenburg – Werder – Potsdam – alle Halte – Berlin (alle 30min, Magdeburg alle 60min)

        RB1 Brandenburg – alle Halte – Potsdam – alle Halte – Berlin (alle 60min, weiter nach BER)

        RB21 Golm – alle Halte – Potsdam – alle Halte – Berlin (alle 60min, weiter nach BER)

        RB1&RB21 alle 30min von Potsdam über Berlin nach BER. (beispielweise)

        Und natürlich würde die RB35 auf die Stadtbahn durchgebunden werden, und wenn es fahrplanmäßig sinnvoll/möglich ist, auch mal von Nauen-Spandau aus und nicht aus Potsdam.

    2. > RE 1 Ostkreuz – Fürstenwalde – Frankfurt (alle 30min, nur diese Halte, ggf. +Erkner / Köpenick)
      > RB35 Ostkreuz – alle Halte – Fürstenwalde – Bad Saarow (alle 60min)
      > RB15 Ostkreuz – alle Halte – Fürstenwalde – alle Halte – Frankfurt (alle 60min)

      Uh, bei so viel Angebot wirds mir schon langsam schummrig. Irgendwann soll ja nochmal ein Güterzug auf die Strecke passen, und ein wenig internationalen Fernverkehr gibt es schließlich auch noch.

      Nach Bad Saarow elektrifizieren wird anhand des geringen Verkehrsaufkommens schwer bis nicht durchzusetzen sein.

    1. Nein

      1. Die Berliner S-Bahn fährt maximal 100 km/h schnell, der Abschnitt zw. Erkner und Fürstenwalde ist soweit ich weiß für 160 km/h ausgebaut. Eine S-Bahn wäre auf der Strecke also einfach langsamer.

      2. Die S3 nach Bad Saarow zu verlängern würde komplizierte Baumaßnahmen am Bahnhof Erkner erfordern, die S-Bahn endet dort in einem Kopfbahnhof.

      3. Die Berliner S-Bahn fährt auf einem komplett vom am anderen Verkehr getrennten Netz, mit anderem Stromsystem, für so eine Strecke müsstest du also entweder zw. Erkner und Fürstenwalde mindestens ein komplett neues Gleis verlegen, oder die VBB dazu bringen für eine nicht besonders relevante Verbindung Mehrsystemzüge einzuführen.

      4. Eine S-Bahn ist nicht das gleiche wie ein Regionalzug. Der Innenraum ist eher für kurze Aufenthalte gedacht. (sehr offen mit kaum möglichkeiten für Privatsphäre, viel Stehraum, mehr Türen etc.) So eine Verbindung geht mmn. am Zweck für den die Berliner S-Bahn ausgelegt ist vorbei.

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