Brandenburg: RB24 nach Schwedt und RE3 stündlich bis Prenzlau

Neuen Namen setzen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

Vollbildansicht Vollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Durch das neue Netz Elbe-Spree soll die Linie RB24 ab 2022 nicht mehr von Eberswalde nach Senftenberg, sondern von Eberswalde nach Wünsdorf Waldstadt fahren, bis zur Fertigstellung der Dresdener Bahn (geplant 2025) soll die Linie RB24 am BER geteilt werden, die Linie RB24A fährt auf dem Nordteil zwischen Eberswalde und Flughafen BER Terminal 5 (heute Flughafen Berlin Schönefeld) und die RB24B auf dem Südteil zwischen Flughafen BER Terminal 1-2 (der neue Tunnelbahnhof) und Wünsdorf Waldstadt, nach Fertigstellung der Dresdener Bahn wird die Linie nicht mehr am BER geteilt und fährt durchgehend.
Um die Linie RE3 zu beschleunigen und Prenzlau stündlich an Berlin anzubinden schlage ich folgendes Linienkonzept vor:
RB24: Wünsdorf-Waldstadt-Blankenfelde-Flughafen BER Terminal 1-2(diese Linienführung ab 2025, davor beginnt die Linie RB24A in Flughafen BER Terminal 5)-Berlin Schöneweide-Berlin Ostkreuz-Berlin Lichtenberg-Berlin Hohenschönhausen-Bernau-Eberswalde-Britz-Chorin-Angermünde-Schwedt
RE3: Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg (Elster)-Jüterbog-Ludwigsfelde-Berlin Südkreuz-Berlin Hbf (tief)-Berlin Gesundbrunnen-Bernau-Eberswalde-Angermünde-Prenzlau-(alle 2 Stunden weiter über Pasewalk-Anklam-Greifswald-Züssow nach Stralsund)

-der RE3 wird beschleunigt, da die RB24 die Halte in Britz und Chorin übernimmt
-zwischen Angermünde und Prenzlau halten die Züge des RE3 nur zweistündlich in Wilmersdorf (bei Angermünde), Warnitz und Seehausen, auch zurzeit fährt die Verstärkungslinie RB62 dort meistens durch während der RE3 alle 2 Stunden hält
-der schnelle RE3 (ohne Halt zwischen Angermünde und Prenzlau) fährt weiter nach Stralsund, der haltende RE3 endet in Prenzlau, die Fahrgäste der Zwischenhalte wollen vermutlich meistens nach Berlin, Eberswalde, Angermünde oder in die nächst größere Stadt Prenzlau, es wird wenige Fahrgäste geben, die von Seehausen nach Stralsund wollen
-so wird auch die Fahrzeit Berlin-Stralsund verringert, man kann natürlich auch über einen kompletten Stundentakt bis Stralsund nachdenken (gerade im Sommer zur Urlaubssaison wäre das vielleicht notwendig), aber sonst weiß ich nicht, ob sich das rechnen würde und ich bezweifle, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern daran Interesse haben wird
-die Linien RB61 und RB62 (fahren derzeit mit Dieselfahrzeugen (Regio-Shuttles der NEB) werden ersetzt
-Schwedt könnte mit der RB24 stündlich angebunden werden (die Talent 2-Züge auf der RB24 dürften von der Kapazität für Schwedt ausreichen)

Es müsste in Angermünde auch Anschluss von der RB24, die vom BER kommt, zum RE/RB66 nach Stettin bestehen. Schon jetzt sind für viele Menschen in Nordwestpolen und in der Region Stettin die Berliner Flughäfen wichtiger als der Flughafen in Stettin, da von dort deutlich mehr Ziele als vom eher kleinen Flughafen Stettin erreicht werden können, sieht man auch an den häufigen Busverbindungen von Stettin zu den Flughäfen Tegel und Schönefeld, die es gibt. Die Fahrgäste aus Stettin könnten so mit einem Umsteigen in Angermünde gut zum BER fahren. Für eine attraktive Fahrzeit muss natürlich die Strecke Angermünde-Stettin ausgebaut und komplett elektrifiziert sein, damit die Fahrzeit attraktiver als mit dem Bus ist. Ideal wäre eine Direktverbindung Stettin-BER (z.B. zweistündlich wechselnd die RB24 nach Stettin und Schwedt). Dies wird jedoch, selbst wenn die Strecke ausgebaut ist, scheitern. Dieselzüge dürfen vermutlich nicht bis zum BER in den Tunnel fahren und wenn die Strecke mal komplett elektrifiziert sein sollte, müsste man durch die verschiedenen Stromsysteme in Deutschland und Polen Mehrsystemfahrzeuge anschaffen. Daher sollte man es bei einer attraktiven Umsteigeverbindung (bahnsteiggleicher Umstieg) in Angermünde belassen, außerdem wäre die RB24 von Stettin wieder fast zu lang.

Ein Nachteil ist, dass sich die Fahrzeit von Schwedt durch die Halte zwischen Eberswalde und Bernau, die die RB24 ja auch bedienen muss, verlängert. Außerdem erreicht man von Schwedt dann nur noch den Osten Berlins und nicht mehr direkt den Hauptbahnhof und das Zentrum. Ich habe für die Linien noch einen Alternativvorschlag:

-die RB24 fährt alle 2 Stunden mit allen Halten von Angermünde bis Prenzlau und alle 2 Stunden von Angermünde nach Schwedt, bis Angermünde fährt sie im Stundentakt mit allen Halten auf der Strecke Bernau-Angermünde, von dort entweder nach Schwedt oder mit allen Halten nach Prenzlau

-der RE3 bleibt so wie er jetzt ist, er fährt von Berlin bis Angermünde stündlich und von dort jeweils alle 2-Stunden nach Schwedt oder nach Stralsund nur ohne Halt bis Prenzlau, bis auf die wegfallenden Halte zwischen Eberswalde und Angermünde sowie Angermünde und Prenzlau bleibt der RE3 mit seiner Linienführung gleich

-so hat Schwedt und Prenzlau alle 2 Stunden eine direkte Verbindung zum Berliner Hauptbahnhof die auch schnell ist (wegfallende Halte), gerade Schwedt profitiert davon

Nachteil: so lässt sich kein Stundentakt zwischen Schwedt und Angermünde bzw. Angermünde und Prenzlau realisieren, es müsste ein anderer Takt sein durch die jeweils wechselnden verschiedenen Linien, es kann keinen Stundentakt auf diesen Strecken geben, da ja sonst ab Angermünde zwei Züge (RE3 und RB24 gleichzeitig auf der Strecke wären)
-daher habe ich auch die erste Variante bevorzugt, wo man das mit einem Stundentakt so ausführen könnte, da es zwei verschiedene Linien sind (die RB24 fährt immer stündlich ab Schwedt und der RE3 immer stündlich ab Prenzlau), dies hat jedoch den oben aufgeführten Nachteil für Schwedt mit der langsamen Fahrzeit und der verlorenen Verbindung zum Hauptbahnhof, möglicherweise müsste man irgendwie guten Anschluss (z.B. etwas Umsteigezeit in Bernau zum RE3 herstellen), aber auch das ist nur eine suboptimale Lösung.

Ein klarer Vorteil ist, dass der RE3 beschleunigt wird und sich die Fahrzeit nach Stralsund verkürzt, Halte wie Chorin und Britz brauchen nicht unbedingt einen RE und werden durch die RB24 weiterhin stündlich bedient, auch für die Halte zwischen Angermünde und Prenzlau ändert sich nicht viel, es bleibt beim 2-Stunden Takt. Ein weiterer Vorteil ist, dass ab Angermünde mehr Züge fahren und auch der Berliner Osten sowie der BER schneller erreichbar wird.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.