Beschreibung des Vorschlags
Ich gebe zu, die Idee ist nicht ganz von mir, sondern fabi hatte diese Idee in ähnlicher Form auch schon. Der Hintergedanke ist der. Bonn wird über zwei Eisenbahnstrecken erreicht, eine linksrheinische und eine rechtsrheinische. Die linksrheinische hat einen Hauptbahnhof und einen neuen Bahnhof UN-Campus und erlaubt eine Anbindung an die wichtigsten Ziele Bonns, wie die Innenstadt, die Universität, den Bundesrechnungshof, das Auswärtige Amt, die Museumsmeile und den UN-Campus. Die rechtsrheinische Strecke hingegen hat nur zwei Bahnhöfe in Bonn nämlich einen in Beuel und einen in Oberkassel, die beide auch nur mäßig an die Stadt gut angebunden sind. Bonn-Oberkassel hat gar keine Verknüpfunf mit dem Bonner ÖPNV. Nun kreuzen sich im Bereich der Anschlussstelle Bonn-Ramersdorf die rechte Rheinstrecke, die rheinquerende Stadtbahn zu den vielen wichtigen Zielen UN-Campus, Museumsmeile, Bundesrechnungshof/Auswärtiges Amt und Universität und auch noch die rechtsrheinische Straßenbahn Bonns. Eigentlich doch die optimalen Voraussetzungen für eine gute Stelle für einen guten Umsteigeknotenpunkt.
Im Prinzip sollen die drei verschiedenen Verkehrsmittel über eine Brücke, die Teil einer Verteilerebene ist verbunden werden.
Ich habe den Eisenbahnhof übrigens viergleisig mit Mittelbahnsteigen eingezeichnet, da der NVR momentan die S13 von Troisdorf nach Bonn-Oberkassel verlängert und sie dort einen Halt bekommen wird.

Die Idee ist an sich nicht schlecht, da sich die rechtsrheinische Anbindung z.b. an die Bundesallee oder die Universität deutlich verbessern würde – der doppelte Umstieg in Beuel und am Adenauerplatz würde entfallen.
Ein Problem: der Vorschlag kommt leider etwas zu spät, da zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel bereits die Bauarbeiten für den viergleisigen Ausbau der S13-Verlängerung angelaufen sind. Es soll dabei auch ein Hp. Bonn-Ramersdorf entstehen (Seite 7, pdf-Link), aber etwas weiter nördlich ohne Umsteig zur Stadtbahn. Da wird man jetzt nicht mehr mit der Umplanerei anfangen.
Warum? Gute Frage, aber der bauliche Aufwand wäre an der Stadtbahn durchaus hoch. Ich gehe mal davon aus, dass du dir nicht mal kurz auf Google Maps die Situation vor Ort angeschaut hast: genau da, wo du den Stadtbahnhalt vorsiehst, beginnt die Tunnelrampe der Stadtbahn vom Mittelstreifen der in Dammlage verlaufenden BAB 562, ohne irgendwelchen Puffer an den Seiten für Bahnsteige. Das wäre ein ziemlicher großer Akt hier einen Halt zu schaffen, was man vor dem Zeichnen vielleicht auch mal überprüfen kann.
Wenn das etwas kompliziert ist.
Ich habe aber noch eine andere Lösung für das Problem hier: Führung der Stadtbahnlinie 68 zum Bahnhof Oberkassel Das benötigt zwar den Bau von ca. 1,2 km Stadtbahn in Nachbarschaft zur Eisenbahnstrecke, würde aber die gewünschte Verknüpfung der Bundesallee mit der rechtsrheinischen Strecke neu schaffen.
Gefällt dir diese Idee besser? Da schlage ich vor die Straßenbahn und die Stadtbahn zum geplanten S-Bahnhof Ramersdorf zu verschwenken und ihn um einen Bahnsteig für den Regionalverkehr zu ergänzen.