14 Kommentare zu “Bonn: Stadtbahn Bad Godesberg-Mehlem

    1. Danke für dein Feedback. Darauf habe ich schon geachtet, dass die Trasse unter der Straße bzw. direkt daneben liegt, damit die offene Bauweise einfach ist. Bis auf die Station an der Hans-Böckler-Allee liegen alle U-Bahn-Haltestellen unter freien Plätzen!

  1. Da zeruplal unter einer durch einen Bug entstandenen Kopie des Vorschlags, die gelöscht wurde, kommentiert hat und ich ebenso dort geantwortet habe, werden die Kommentare hierhin kopiert:

    zeruplal: Warum die neue Ausfädelung am Bahnhof Bad Godesberg, und nicht die Fortführung von Mehlem von Bad Godesberg Stadthalle (wie es die SWB auch offiziell möchte?)
    jonas.borg: Die Haltestelle Stadthalle ist eher unwichtig und daher wird die Strecke nur für eine Linie nach Heidhof genutzt. Zudem lässt diese Streckenführung oft eine offene Bauweise zu, was Kosten spart, und liegt zentral in der Besiedlung.

    1. Danke und okay, so macht das Sinn. Angesichts der unten angesprochenen linksrheinischen S-Bahn wäre es vielleicht möglich, die Strecken doch erst an der Stadthalle zu trennen und weiter westlich durch Godesberg zu fahren. Nicht, dass sich Stadtbahn und S-Bahn kannibalisieren. Heiderhof als Idee gefällt mir. Die Durchbindung der 18 auch, weiß der Geier, warum die Vorgebirgsbahn immer schon am Hauptbahnhof ihre Ehrenrunde drehen muss.

  2. Eine interssante Idee. Eine Stadtbahn nach Mehlem wäre natürlich wünschenswert. Die Frage ist, ob es nicht einfacher und genauso zweckmäßig wäre, wenn man die parallele Eisenbahnstrecke mit einer S-Bahnlinie und ein paar zusätzlicher Halte ausstattet. Alternativ könnte ich mir auch vorstellen, die Stadtbahn ebenerdig auf dem Mittelstreifen der Koblenzer, Mainzer und Remagener Straße zu führen. Breit genug wäre dieser Straßenzug ja, zumal die Stadtbahn ja auch Autofahrer zum Umsteigen animieren, der Autoverkehr also zurückgehen würde.

    (Abgesehen davon, scheint die Strecke in der Remagener Straße zu weit östlich geraten zu sein 😉 )

    1. Der viergleisige Ausbau der linken Rheinstrecke bis Mehlem ist im Rahmen des Ewigkeitsprojekts „S-Bahn-Westring Köln“ sogar geplant und ja, die zwei zusätzlichen Gleise sollen mit S-Bahnen befahren werden. Einfacher gesagt als getan, denn schon die zwei Gleise sind gerade im Anflug auf den Hbf sehr dicht in die Besiedlung eingewachsen und kaum ausbaubar. Und ohne zwei zusätzliche Gleise gehts nicht – das ist die linke Rheinstrecke, da schlicht kein Platz für mal eben eine S-Bahn.

      Die von mir schon angesprochene Planung der SWB sieht auch eine deutlich bestandfernere Führung von Godesberg Stadthalle über die Rigalsche Wiese und durch Pennenfeld zum Bahnhof Mehlem vor, wobei Jonas ja mit anderen Gesichtspunkten arbeitet.

      Zustimmung bei so streckennaher Führung beim Thema Remagener Straße, durch den Bestand sehe ich für die Mainzer Straße aber noch mehr Potenzial.

      1. na ja, stimmt schon dass es eng wird für den Westring, aber zumindest ein drittes Gleis ist auf dem Weg durch die Südstadt noch oberirdisch drin, das ehemalige Gleis zum Stumpfbahnsteig Richtung Süden am Hbf ist ja nicht überbaut worden, nur der Fahrradweg nimmt ein wenig Platz weg, aber man kann den ja einfach wieder zum normalen Bürgersteig machen und die Fahrradwee auf der Fahrbahn aufmalen, der Weg wird -wohl auf Grund fehlender Breite- nicht besonders gut angenommen.
        Was den Vorschlag selbst angeht: Wie tief soll es denn werden, um unter den Tunneln des Autotunnels Bad Godesberg durchzukommen? du kreuzt die Rampe in der Mitte der Koblenzer Straße, die geht ja ziemlich weit runter (es wird ja auch noch die Rampe des anderen Eingangs nach ein paar Metern unterquert). Da auch keine Bauvorleistunen während des Straßenbaus geleistet wurden wäre es wohl deutlich billiger von der Stadthalle aus zu verlängern auch wenn du schon richtig sagst dass es kein bedeutender Halt ist.

          1. das Problem ist ja nicht eine kurze Querung im Tunnel sondern Rampen die genau parallel zu deiner Planung verlaufen, wobei der Straßenraum nicht breit genug ist, um eine Umfahrung der Tunnel zu ermöglichen was wohl eine lange Sperrung des Strassentunnelportals nötig werden machen würde- nicht besonders elegant und außerdem kostspielig, aber keinesfalls unmöglich.

      2. Also die frühere Straßenbahn fuhr auch ähnlich zentral durch Mehlem. Dem Umweg über die Stadthalle kann ich nichts abgewinnen. Wo ich Einsparpotenzial sehe: Zwischen der Mallwitzstraße und der Drachenburgstraße könnte die Stadtbahn westlich der linken Rheinstrecke oberirdisch verlaufen. Die beiden Haltestellen wären also im Trog noch vor den Rampen auf das Geländeniveau. Wären max. 80om weniger Tunnel.

    2. Hm, die linke Rheinstrecke lässt sich nicht so einfach mit einer S-Bahn ausbauen. Ein viergleisiger Ausbau wäre an mehreren Stellen in Bonn allerdings nicht möglich. Die B9 ist nicht breit genug (28m gegenüber 38m im nördlichen Abschnitt, wo die Stadtbahn für 4 Haltestellen oberirdisch fahren kann). Ich bin zwar bei weitem kein Freund des MIV, aber zwei Fahrspuren für so eine wichtige Straße sind schon nötig. Ich denke der Verkehr kommt eher von weiter weg als aus den südlichen Stadtteilen Bonns. In der Remagener Str. ist das Absicht, da östlich oft ein kleiner Streifen unbebautes Gebiet ist. Im Westen wäre eine der wichtigsten Bahnstrecken Deutschlands, darunter würde ich ungern viel buddeln, da vertraue ich auch keiner Vereisungsmethode.

      1. Ja, zwei Spuren pro Richtung wären wohl nötig, ließen sich aber mit einer oberirdischen Führung der Stadtbahn vereinbaren. Man müsste nur ein wenig kreativ sein: Der unbebaute Streifen, den du erwähnst, müsste man in eine Verbreiterung der Straße einbeziehen, dann wären Mainzer und Remagener Straße breit genug für einen Mittelstreifen mit Stadtbahn. Okay, die Esso-Tankstelle müsste dann weg, aber das sollte machbar sein.

        Die Koblenzer Straße wäre etwas schwieriger zu verbreitern, was aber nicht unmöglich wäre. Alternativ könnte man aber auch die Fahrbahn in Richtung Norden in die Seufertstraße verlegen und am Van-Groote-Platz eine neue Tunneleinfahrt schaffen. Dann stünde der gesamte Platz der heutigen stadteinwärtigen Fahrbahn für die Stadtbahn zur Verfügung. Durch den Straßenbau wäre das zwar auch nicht ganz billig, aber deutlich günstiger als der U-Bahnbau.

        1. Ok, ich habe es mal geändert. Der nördliche Teil bleibt unter der Koblenzer Straße unterirdisch, und nach der Unterfahrung der linken Rheinstrecke kommt die Stadtbahnstrecke an die Oberfläche. Bei der Dreholzstraße wird es wohl auch eng. Die Straße müsste auch bestimmt noch etwas näher an die Bahnstrecke rücken, aber es wäre wohl möglich. Die Standstreifen der Bundesstr. könnte man auch verkleinern, dann passt das mit gutem Willen, das macht es schonmal deutlich günstiger 🙂

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