Beschreibung des Vorschlags
Es gibt bereits hier mehrere Vorschläge, die Bochumer Stadtbahnlinie U35 der Bogestra und die Dortmunder Stadtbahnlinie U42 der DSW21 miteinander zu verbinden.
https://extern.linieplus.de/proposal/do-ge-verbindundung-der-normalsurigen-u-bahn-in-gelsenkirchen-ueber-wanne-eickel-und-bochum-mit-der-u-bahn-in-dortmund/
https://extern.linieplus.de/proposal/stadtbahn-witten/
Mir ist aufgefallen, dass die Autobahn A 448 in relativer Nähe an den derzeitigen Endstellen der beiden Stadtbahnlinien vorbeiläuft, was mich auf die Idee gebracht hat, die U35 und die U42 über die Autobahn zu führen.
Von der Endstelle der U35 „Hustadt“ aus führt die Strecke entlang der Universitätsstraße bis zur Haltestelle „Kleinherbeder Straße“, wo sie den Straßenverlauf verlässt und dann durch das freie Feld bis zur Haltestelle „Am Honnengraben“ führt, ab wo sie im Mittelstreifen der Autobahn geführt wird. Nach der Haltestelle „Zur Hockenheide“ verlässt sie unter dem Autobahndreieck, wo die A 448 endet, verläuft die Strecke wieder über freies Gelände und führt ab Höhe der Straße „Am Erlenbruch“ für einen kurzen Abschnitt straßengebunden, um an der Haltestelle „Grotenbachstraße“ in die U42 einzufädeln.
Umstiege in Buslinien wären an allen Haltestellen außer „Urbanusstraße“, „Bauckstraße“ und „Hegemanns Heide“ möglich und ein Umstieg zur Straßenbahn wäre an der Haltestelle „Hauptstraße“ möglich, wenn die Straßenbahnstrecke, die dort zurzeit im Bau ist, eröffnet wird.
Im Betrieb gibt es zwei Optionen:
1. Die U35 und U42 werden zu einer einzigen Linie verbunden.
Der Vorteil wäre das Vorhandensein einer direkten Stadtbahnlinie zwischen Herne und Dortmund.
Der Nachteil wäre aber, dass die Linie sehr Verspätungsanfällig wäre, was die Attraktivität der Verbindung senken würde.
2. Die U42 wird nach „Bochum Rathaus“ und die U35 nach „Brunnenstraße“ erweitert.
Der Betrieb wäre zuverlässiger, allerdings würde ein erhöhter Fahrzeugbedarf entstehen und es müssten entsprechende Kehranlagen gebaut werden.
Unabhängig von der Betriebsform wäre der Bau mit Kostenvorteilen für die Bogestra und DSW21 verbunden, da einerseits Werkstattkapazitäten gebündelt werden könnten und andererseits bei Bedarf, z.B. in der Vorweihnachtszeit, bei Großveranstaltungen, bei Vorlesungszeiten etc. Fahrzeuge des jeweils anderen Betriebes ausgeliehen werden könnten.

Das ist eine interessante Idee.
Ich befürchte nur, dass der Mittelstreifen der A44 sehr schmal ist. Da passt nicht einmal eine eingleisige Stadtbahnstrecke hinein, geschweige denn zwei Gleise und Haltestellen. Willst du jeder Richtungsbahn der Autobahn stattdessen vielleicht je einen Fahrstreifen wegnehmen? Die Autobahn wird die drei Fahrstreifen je Richtung wohl brauchen, wenn die Querspange ersteinmal fertig ist!
Selbst dann: Es gibt da so ein Gerücht, dass Straßen.NRW und der Bund keine neuen Schienenstrecken mehr zwischen Autobahnfahrbahnen genehmigen wollen.
Das Kreuz Dortmund/Witten soll übrigens zu einem Dreieck umgebaut werden, bei dem der östliche Teil des Kleeblatts verschwindet und durch parallele Rampen ersetzt wird. Hier käme eine Stadtbahn im Mittelstreifen zukünftig ohne Kunstbauten nicht mehr gen Hegemanns Heide heraus.
Vielen Dank für die Rückmeldung.
Ich habe mir überlegt, die Anzahl der Fahrstreifen der Autobahn zu reduzieren, um Platz für die Stadtbahnstrecke zu schaffen, wobei ich mich nicht mit den Autobahnausbau auf den Abschnitt anfreunden kann und mein Vorschlag sich am Ist-Zustand orientiert.
Ich habe bis jetzt noch nichts von dem Gerücht gehört.
Wenn man das schon durchzieht dann würde ich lieber die Kaltehardtstrecke umspuren, bis zur Kreuzung Baroper Straße/Hauptstraße durchbauen und ab da über Dreischienengleise durch Witten
Das könnte entweder als Zweisystembahn über die S5 Strecke ab Betriebshof Witten realisiert werden oder über Marienhospital, Schlachthofstraße und den Rheinischen Esel.
Auf jeden Fall sollte so ein Lückenschluss Witten Annen mit einbeziehen knapp an einem gut bevölkerten Stadtteil vorbei streifen dürfte sich kaum lohnen
Diese Strecke könnte allerdings auch Sinn ergeben wenn man sie als Schnellbahn nach dem Stadtbahn Rhein-Ruhr Konzept betrachtet und die Funktion einer S-Bahn zur Ruhr Uni übernehmen lässt.
In diesem Fall dürfte es aber nicht so viele Haltestellen geben und es müsste Umsteigeknoten sowohl an der Kreuzung mit Bahn und Straßenbahn bei Papenholz als auch an Kreuzung mit der S5 geben, denn die Hauptfunktion dieser Linie wäre es dann Studenten aus dem südlichen Ruhrgebiet zur Ruhr Uni zu bringen und damit sowohl die bestehende U35 als auch S1 sowie RRX zu entlasten. Der Abschnitt in der Mitte der Autobahn sollte dann schon in etwa 10 Minuten Fahrzeit befahren sein.
Da eine Durchbindung Herne-Grevel viel zu lang wäre könnte Annen über einen Abzweig angeschlossen werden wo dann die U42 enden würde.Die U35 Kurse aus Herne müssten auch irgendwo enden, das könnte z.b. an der Hochschule Bochum sein. Die U35 Kurse aus Riemke könnten hingegen bis zur Wendeanlage Brügmannplatz oder Brunnenstraße fahren und somit die U42 zu einem 5 Minuten Takt verdichten.