Beschreibung des Vorschlags
Derzeit liegen der DB-Bahnhof Brackwede und die gleichnamige Haltestelle der Mobiel nämlich gut 300 m auseinander und ein Umsteigen ist nur mit Beschilderung und entsprechend längeren Umsteigewegen verbunden und dauert gerne 4 bis 5 Minuten.
Nachdem ich mir meinen Vorschlag von vor 1 Jahr noch mal genauer auch mit Google Maps angesehen habe, habe ich festgestellt, dass meine Lösung auch mit Rampe in der Hüttenstraße doch so ihre Probleme hätte. Auch wäre es für die Stadtbahn ein wenig schwierig die Kurven in der Eisenbahnstraße zu nutzen.
Deswegen möchte ich hier einen etwas teureren Vorschlag vorschlagen. Und zwar würde er deshalb etwas teurer, da er eine Umsiedlung beinhaltet. Und zwar die von Alkis Autocenter. Dieses soll von seinem bisherigen Standort an der Gütersloher Straße an die Straßenkreuzung Gütersloher/Haupt-/Artur-Ladebeck-Straße verlegt werden neben die bisherige Stadtbahn-Haltestelle Brackwede Bahnhof umgesiedelt werden. Das hat seine Gründe. Auf der Fläche des jetzigen Standortes von Alkis Autocenter soll nämlich der neue Verknüpfungspunkt am Bahnhof Brackwede entstehen.
Im Außenbereich bekommt dafür die Linie 1 eine Wendeschleife mit 30 m Radius an dessen Innenseite dann ein Kombibahnsteig für Stadtbahn und Busse enstünde. Auch könnte der Internationale Busbahnhof Bielefeld gut in mitten dieser Wendeschleife verlegt werden, was ebenfalls besser wäre, als das Halten in der Eisenbahnstraße. Die Haltestelle befindet sich in Nachbarschaft zu einer Treppe, die direkt zum Empfangsgebäude führt. Ein Aufzug wird dort ergänzt.
Der Supermarkt kann da übrigens bleiben und innerhalb der Wendeschleife bleibt ja noch genug Platz, um dessen Kundenparkplatz dort unterzubringen.

Du willst ein Wäldchen für ein Autocenter opfern? Das dürfte inakzeptabel sein. Ein Verlegen des Autocenters an einen anderen Standort sollte dagegen durchaus möglich sein.
Von daher ist deine Idee gar nicht schlecht, auch wenn sich dadurch die Fahrzeiten für weiter fahrende Fahrgäste verlängern.
Eine andere Bedienung des Bahnhofs Brackwede hatte ich mal in einem etwas größeren Vorschlag empfohlen.
Ein Gewerbe abzureißen und wo anders hinzuverlagern ist immer eine problematische Sache – unabhängig von dem Wald, wo du es hinverlagern willst. Solche Dinge sollten nur im äußersten Notfall gemacht werden, wenn es wirklich extrem wichtig für den ÖPNV wäre. Doch diesen extrem wichtigen Grund sehe ich hier in keinster Weise.
Zudem würdest du ja nicht nur das Autocenter damit treffen sondern auch den Supermarkt gleich südwestlich daneben, der dort auf der Seite zum Bahnhof hin seine Parkplätze hat. Da also dann dort die Kunden nicht mehr parken könnten, müsste folglich auch der Supermarkt dort abgerissen werden, also schon zwei Gewerbe. Und das alles nur wegen eines Haltepunkts?…
Durch diese Wendeschleife würdest du zudem die Fahrzeit der Linie 1 verlängern, was nie eine gute Lösung ist, denn längere Fahrzeiten machen den ÖPNV unattraktiver. Hier teile ich die Idee aus Ulrichs verlinktem Vorschlag, einen Halt näher am Bahnhof an der Gotenstraße durch eine Verlängeren der Stadtbahn Richtung Südwesten zu schaffen. Das wäre die beste und v.a. gewerbeerhaltende Lösung.
Klar ist die Situation dort heute nicht optimal und der Bahnhof liegt verkehrsmäßig recht schlecht. Aber dein Vorschlag ist für mehr Bahnhofsnähe wie gesagt einfach viel zu nachteilig.
Aber würde ich den Supermarkt treffen, wenn ich sage, dass dessen Parkplatz innerhalb der Gleisschleife ermöglicht wird? Die Querung der Gleise wird ja gesichert. Die Gleisschleife selbst stellt ein Grundstück dar, das der Mobiel gehört. Der Supermarkt und sein Parkplatz liegen auf zwei verschiedenen Grundstücken, die aber denselben Eigentümer haben, und lediglich durch die Gleisschleife getrennt sind. Diese Mischnutzung ist rechtlich bestimmt herstellbar und ich finde sie macht Sinn. Oder was meint ihr?