Beschreibung des Vorschlags
Ich möchte vorschlagen, den Bahnhof Freiburg-Wiehre um ca. 600 m nach Westen zur Holbeinstraße verlegen. Dort wo er liegt, kann er nur schlecht mit dem übrigen ÖPNV erreicht werden. An der Holbeinstraße hingegen kreuzt die Eisenbahn die Straßenbahnlinie 2 nach Günterstal, Wiehre und Innenstadt sowie die Buslinie 21, die über Günterstal weiter nach Horben verkehrt. So kann der Bahnhof bei Verlegung deutlich besser mit dem ÖPNV vernetzt werden und die genannten Orte erhalten einen Anschluss an die Breisgau-S-Bahn.
Neben der Holbeinstraße verläuft die Eisenbahn im Trog und kann dort zwei Außenbahnsteige bekommen.

Die Bahnsteige sind aber schon sehr breit!
Das ganze in der Realität weniger breit umsetzen sollte kein Problem sein. Das zeigt, dass an dieser Stelle definitiv genug Platz in der Breite ist um hier selbst überbreite Bahnsteige hinzusetzen. Auch einen zu großen Gleisabstand in einer Zeichnung würde ich ja nicht kritisieren, auch wenn bei Unsetzung des Vorschlags eher ein normaler Gleisabstand genommen würde.
Nachteilig wäre das etwas geringere Potenzial am neuen Standort (lediglich Einfamilienhäuser, bestehende Straßenbahn), außerdem haben sich die Anwohner an die bestehende Situation gewöhnt bzw. sich absichtlich den Wohnort so gewählt (am bestehenden Haltepunkt).
Deswegen sehe ich die Maßnahme als so wenig vorteilhaft an, die den Ersatz des Damms durch Spundwände (wegen der Lange im Einschnitt) nicht rechtfertigt.