4 Kommentare zu “Berlin: X10 über Hohenzollerndamm

  1. Entlang der neuen Route liegen wichtige Arbeitgeber (DRV, Senatsverwaltung, Bezirksrathaus, UdK, Bundesverwaltungsamt, etc.).

    Das Bezirksrathaus liegt an der Otto-Suhr-Allee.

    Er bietet sich so für Kurzstreckenverkehr an, und kannibalisiert M29 auf der Route Ku’damm – Hubertusallee, die mit 15 Fahrten je Stunde und Richtung völlig überversorgt ist.

    Nun sind die Busse dort aber nicht leer und es müsste Verstärker geben. Während du Konkurrenz von Bus zu Bus siehst, scheint dir der wachsende Parallelverkehr zur U-Bahn egal zu sein. Ich halte es für sehr unüberlegt, eine Expressbuslinie von einer fast zu 100% aus Busspuren bestehende Strecke rauszulösen und in den Stau zu stellen.

    1. Auf dem Ku’damm lässt X10 wichtige Halte aus, und fungiert sowieso nur unzureichend als Verstärker. Hier bietet sich an, M29 zu verkürzen, damit er mit M19 einen zuverlässigen glatten 5′-Takt bilden kann. Langfristig ist eine U1-Verlängerung zu prüfen.

      Auf dem Ku’damm gibt es zwar Busspuren, doch die sind wegen vieler Busse und Taxis für den Expressbus nicht effizient nutzbar. Auf dem vielspurigen Hohenzollerndamm kommt X10 schneller voran.

       

      1. „X10 ist wegen zu vieler Halte im Mittelteil unattraktiv langsam.“

        Wo siehst du eigentlich seinen Mittelteil? Gerade zwischen Bismarckplatz und Zehlendorf Eiche lässt er doch durchaus viele Halte aus. Okay, meinetwegen könnte er noch das Brücke-Museum und die Schützallee auslassen, aber das hat ja nichts mit deiner Routenänderung zu tun. Für Zehlendorfer ist es ausgesprochen angenehm eine direkte Verbindung zum Ku’damm zu haben. Nicht zum gleichnamigen U-Bahnhof, sondern zum gesamten Ku’damm, auch wenn da eine Reihe von Haltestellen ausgelassen werden. Ich kann deinen Vorschlag daher überhaupt nicht nachvollziehen. Deine Route führt vor allem parallel zur U-Bahn.

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