Berlin Wendestelle Heiligensee

Neuen Namen setzen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

Vollbildansicht Vollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Im Norden Heiligensees wird bald ein Wohngebiet gebaut, welches autoarm konzipiert ist. In der Nähe wenden die 124-Verstärker an der Ecke Ruppiner Chaussee/Hennigsdorfer Str. Da diese Wendestelle eng ist, müssen Standardbusse eingesetzt werden, die im Schülerverkehr überfüllt sind.

Daher empfehle ich den Bau einer großen Wendestelle auf dem Neubaugebiet. Daduch können Gelenkbusse auch auf den Verstärkerkursen eingesetzt werden. Außerdem erhalten die Bewohner eine Bushalt mitten in der Siedlung. In 2min ist man am S Heiligensee, in 15min am U Alt-Tegel. Das macht den ÖPNV attraktiver. Das Gelände der bisherigen Wendestelle kann zu Kleingärten umgewandelt werden.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

6 Kommentare zu “Berlin Wendestelle Heiligensee

  1. Guter Vorschlag, bis auf einen Punkt: Es würde völlig ausreichen, die Wendestelle an Doppeldeckerbusse anzupassen. Das gesamte Tegeler Busnetz (220, 222, 124, 125, 133) gehört zurück auf Doppeldeckerbusse umgestellt. Die (hoffentlich eintretende) Stilllegung der Gelenkwürmer sollte also bei jeden denkbaren infrastrukturellen Maßnahmen mit bedacht werden 😉

    1. Die Endstelle ist seit über drei Jahren für GN und DL freigegeben, es fahren auch regelmäßig GN von Schröder auf der 124E;

      Jedoch finde ich die Verlängerung auch gut, da trotzdem ein großes Parkhaus gebaut werden soll wird nur durch das autoarme Quartier der Verkehr nicht weniger dort, mit einer Verlängerung der Linie bis in das Quartier wo sonst kein Auto hinkommt könnte man diesem entgegenwirken

    2. Doppeldecker sind nicht barrierefrei und daher auch nicht förderfähig. Zudem dauert der Fahrgastwechsel bei Doppeldeckern länger, was sie unattraktiv im Stadtlinienverkehr machen. Von den notwendigen Brückenhöhen will ich gar nicht erst reden. Die Brücke an der Henningsdorfer Str. die du unterqueren willst, ist 4,50 m hoch, ein Berliner Doppeldecker ist 4,12 m hoch.

      1. Barrierefreie Doppeldecker gibt es in Berlin seit 1995. Und seit Dezember 2009 sind alle Doppeldecker in Berlin barrierefrei.

        Der Fahrgastwechsel dauert bei Doppeldeckerbussen mit zwei Treppen nicht besonders lange. Der Vorteil von Doppeldeckerbussen ist, dass sich bei den einsteigenden Fahrgästen die Ströme in zwei Richtungen (Treppe hoch oder weiter ebenerdig durch) aufteilen. Zudem gibt es die Option, auf stark belasteten Buslinien Lang-Doppeldecker mit drei Türen einzusetzen – diese haben das Problem des langen Fahrgastwechsels erst Recht nicht. Mittlerweile gibt es in Berlin nur noch Lang-Doppeldecker, aber gerade für Linien wie der 124 (bzw grundsätzlich für das gesamte Tegeler Busnetz) würden sich kurze, klassische Doppeldeckerbusse eignen. 

        Der 124 wurde bis ca 2019/2020 durch Doppeldecker bedient, sie ist also sehr wohl in der Lage, die Kremmener Bahn an der Hennigsdorfer Str zu unterqueren. 4,50 Meter reichen locker aus. Übrigens waren die D-Busse nur 4,06 Meter hoch. Und der Einsatz von Gelenkbussen erfordert auch eine entsprechend angepasste Infrastruktur. 137 und 172 waren jahrzehntelang nicht für Gelenkwürmer freigegeben, aber aufgrund der (falschen) politischen Prioritäten hat man es geschafft, diese mit den Flachjekloppten auszustatten. M19, M29 und 186 sind bis heute nicht für die Flachjekloppten freigegeben.

    3. Doppeldecker sind deutlich teurer in Anschaffung und Wartung als Gelenkbusse. Ich bevorzuge zwar auch Doppeldecker, aber wenn man dann wegen der höheren Kosten das Angebot verringern muss, wäre mir doch der billigere Gelenkbus lieber.

      1. Tja, dann darf man sich nicht wundern wenn der ÖPNV an Akzeptanz verliert und die Leute Auto fahren. Mit Stehplatz-Schleudern schafft man es nämlich garantiert nicht, Werbung für den ÖPNV zu betreiben! Es kommt halt auf die politischen Prioritäten an. Dann würden sich ein gutes Angebot und der überwiegende Einsatz von Doppeldeckern, wie einst in (West-)Berlin üblich, auch nicht gegenseitig ausschließen. Zumal der Lang-Doppeldecker immer noch der Bus mit der größten Kapazität in Berlin ist. Viele Berliner Buslinien sind seit Jahrzehnten überlastetet, wie zB M37, M45 oder M76. Durch die Reduzierung der Doppeldecker wurden also Kapazitäten u.a. auf den genannten Buslinien reduziert!

        Das ist eindeutig eine systematische Beschädigung des ÖPNV, vergleichbar mit der einstigen Stilllegung der Straßenbahn in West-Berlin.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.