Beschreibung des Vorschlags
Mein Vorschlag ist eine nach Süden verlängerte U6. Diese soll hauptsächlich als Ersatz für den X76 (der trotz Einsatz von Gelenkbussen im 10-Minuten-Takt voll ist im Berufsverkehr) dienen, und den M76, S2, RE8 sowie den chronisch überfüllten Park- und Ride Parkplatz U Alt-Mariendorf entlasten. Auch ein Ersatz oder Entlastung des 275 wäre denkbar.
Erst hält die U6 ab Verlängerung von Alt-Mariendorf an westlich des Mariendorfer Damms mit einem Halt am Eingang der Trabrennbahn, um nicht allzu große Konkurrenz zu den noch verkehrenden M76 und 179 zu machen, und um die Bewohner der Wohnsiedlung um die Fritz-Werner-Straße besser an den ÖPNV anzubinden (dort stehen auch Hochhäuser, aber der nächste Bus hält in 10 Minuten Entfernung). Außerdem ist der Weg vom Bahnhof zur Trabrennbahn kürzer.
Man könnte für Trabrennbahn-Derbys ein zusätzliches Wendegleis wie in Biesdorf-Süd einrichten, wo ggf. Verstärkerzüge enden. Ein 10-Minuten-Takt südlich der Trabrennbahn außerhalb der HVZ ist denkbar.
Der weitere Weg Richtung Süden bis zur Kreuzung Mariendorfer Damm/Buckower Chaussee muss nicht so kurvig sein, wie dargestellt.
Danach wird das Viertel Alt-Lichtenrade erschlossen, was zeigt, dass wieder von der Strecke vom M76 abgewichen wird. Dafür gibt es einen Umsteige-Bahnhof zu 172 und mit „Volkspark Lichtenrade“ einen X76-Halt im Osten Lichtenrades, der nachwievor von X83, 175 und 743 bedient wird. Am U Bornhagenweg besteht zusätzlich Anschluss zu den dort gebauten Hochhäusern von degewo (Bornhagenweg 43) und BONAVA (Projekt am Lichtenrader Damm).
Anschließend wird die Linie 6 bis zur Stadtgrenze auf der Strecke des 275 weitergeführt, der 275 könnte ebenfalls eingestellt werden oder parallel als S-Bahn Zubringer bestehen. Jedoch zeigt dies, dass der M76 erhalten bleiben kann.
Perspektivisch könnte die U6 über die Stadtgrenze, wie eben gezeigt, nach Süden verlängert werden.
Dabei gibt es in Mahlow Haltestellen, die für die dortigen Anwohner eine Alternative zur 1-2 Kilometer entfernten S2 sind. Anschließend fährt die U6 bis zum Bahnhof Blankenfelde, Wo Anschluss zu den Regios nach Süden (Elsterwerda) besteht.
Dazu wäre mein Vorschlag, die U-Bahn in ein Gebiet („Blankenfelde-Süd“) zu verlängern, welches weit weg von dem Bahnhof Blankenfelde und der Dresdner Bahn Strecke liegt. Eine U-Bahn würde den Wert der dortigen Grundstücke steigern, und den Bewohnern einen schnellen Anschluss zur S-Bahn, zum Regio oder mit der U6 in die Stadt bieten.
Dann wäre die U-Bahn auch sehr lang und mehr würde wirklich nicht gehen. Aber falls z. B. Der Rangsdorfer See eine beliebte Attraktion für Berliner wird, könnten Busse von Blankenfelde-Süd den See saisonal erschließen und so den Bahnhof für Berliner Ausflügler interessant machen.

Parallel zur S-Bahn und auch unterirdisch? Das ist einfach unrealistisch.
Eine U-Bahnlinie durch durch brandenburgische Dörfer und den Berliner Stadtrand, das Ganze parallel zur S-Bahn und mit einem Haltestellenabstand von teilweise weniger als 500 m ?
Herzlich willkommen auf Linie Plus.
Leider macht es keinen guten Eindruck, wenn du gleich mit einer dermaßen unrealistische Idee deinen Einstand bei uns feierst. Der Vorschlag ist zwar noch nicht fertig, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie aus diesem Anfang noch etwas sinnvolles werden könnte. Über eine Verlängerung der U6 könnte man zwar in bestimmtem Rahmen nachdenken, aber eine solche Führung bis nach Blankenfelde ist einfach absurd. Das müsste doch eigentlich jedem einleuchten. Vielleicht kannst du dir etwas sinnvolleres ausdenken. 😉
Ich hatte halt gedacht, es wäre eine gute Idee für alle Einwohner in Lichtenrade, Mahlow und Blankenfelde, da eine U6-Verlängerung schon länger im Raum steht, aber nicht in diesem Rahmen (nur bis Lichtenrade). So wie ihr es sagt, interpretiere ich es mal, würde es sich nicht lohnen, die U-Bahn bis nach Blankenfelde verlängern zu lassen.
Mit dieser Idee dachte ich, für Pendler aus Blankenfelde/Mahlow eine gute Verbindung in die Stadt neben der S-Bahn zu geben, die seit 2009 immer wieder mit Verspätungen, Ausfällen und Störungen zu kämpfen hat (fing alles mit der S-Bahn-Krise 2009 an). Außerdem sollte die S-Bahn, wenn ich mich nicht irre, auch nach der Eröffnung der sogenannten „Dresdner Bahn“, auch weiterhin zwischen Lichtenrade und Blankenfelde nur auf einem Gleis im 20-Minuten-Takt verkehren. Wegen dieser beiden Gründe war ich „misstrauisch“ zur S-Bahn und wollte für Pendler ein weniger krisengeplagte U-Bahn „geben“, als Alternative/Umfahrung halt.
(Die Strecke von Blankenfelde bis Blankenfelde-Süd war in meinen Plänen nur beabsichtigt, um die Bewohner, „die auf dem Lande“ leben, nach Berlin anbinden zu können, oder eine kleine Abstellfläche/Mini-Betriebswerkstatt für Züge dort draußen bauen zu können.(da würde es nach meinen Plänen u.a. einen 20-Minuten-Takt geben/kein Nachtverkehr usw.))
Ich komme halt aus dieser Gegend in „Südberlin“ und dachte auch, es wäre besser, vom Lichtenrader Damm „abzuweichen“(daher die Haltestellen „Homburgstraße“, „Lichtenrader Platz“, „Bornhagenweg“) um auch die Linie X76 ersetzen zu können, und die kleinen Wohngebiete gut anbinden zu können. (Ich bin öfter mit dem X76 gefahren und der war jedes mal gut gefüllt).
Mir „reichte“, subjektiv gesehen, die Idee der Verlängerung der U6 bis Lichtenrade, „nicht aus“ und ich wollte „aufs Ganze gehen“.
Aber offensichtlich habe ich es mit der Linienführung „übertrieben“ und habe dafür jetzt teilweise konstruktive Kritik für meinen Vorschlag bekommen.
Ich werde diesen Vorschlag erstmal analysieren und ihn gegebenenfalls entweder überarbeiten, oder ihn löschen lassen müssen, das wird aber ein paar Tage dauern.
Allerdings bleibt, während ich den Vorschlag analysiere und überarbeiten möchte, noch die alte Strecke bis Blankenfelde-Süd auf der Karte.