Berlin U4 nach Steglitz

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Beschreibung des Vorschlags

Steglitz liegt südlich von Berlin Schöneberg und gehört meine ich zu den Zentren im Westen der Stadt Berlin. Die U4 endet derzeit am Innsbrucker Platz in Schöneberg. Ich denke mir aber eine Verlängerung nach Steglitz dürfte aufgrund der Zentrumsfunktion Steglitz‘ sinnvoll sein. Ein kleines Problem ist die A100. Sie müsste im Zuge der U4-Verlängerung am Innsbrucker Platz tiefer gelegt werden. Um das zu vermeiden, verschwenke ich in Schöneberg ich die U4 bereits hinter dem Rathaus auf die Hauptstraße. So kann sie in die Bauvorleistung U10-Tunnel am Innsbrucker Platz fahren. Die U10-Bauvorleistung ist nämlich bereits so angelegt, dass die U-Bahn höhenfrei die S-Bahn und die A100 kreuzen kann.

Naheliegend ist es der Hauptstraße zu folgen – auch wenn’s witzig klingt, Hauptstraße ist hier der Name der Straße – um Schöneberg und Steglitz direkt zu verbinden. Das ist auch sehr gut möglich, da unter dem U9-Tunnel als Bauvorleistung der U10-Tunnel liegt. Hier müssten nur die Stationen neugebaut werden. Tatsächlich folgt die U4 hier zwischen Innsbrucker Platz und Rathaus Steglitz der geplanten U10.

Die heutige Strecke der U4 zwischen Rathaus Schöneberg und Innsbrucker Platz soll nicht stillgelegt werden, damit die Möglichkeit der Realisierung der U10 nicht verbaut wird. Tatsächlich schlage ich vor, die U10-Strecke Innsbrucker Platz ↔ Rathaus Steglitz mit Vierschienengleisen als Vorlaufbetrieb mit der U4 in Betrieb zu nehmen und erst später die U10 darauf fahren zu lassen. Vierschienengleise sind notwendig, weil die U4 eine Kleinprofillinie und die U10 eine Großprofillinie ist; die Stromschiene muss in Gleismitte verlaufen. Wenn die U10 nach Steglitz fährt, wird die U4 wieder auf den Abschnitt Nollendorfplatz ↔ Schöneberg verkürzt, wobei die U4 zwecks besserer Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn gerne zum S-Bahnhof Schöneberg verlängert werden kann; dort besteht auch Anschluss an die S1 und nicht nur wie am Innsbrucker Platz an die Ringbahn. Die Gleisverbindung U4 ↔ U10 bleibt als Betriebstunnel erhalten.

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7 Kommentare zu “Berlin U4 nach Steglitz

  1. Die Nachfrage zwischen dem Innsbrucker Platz und Steglitz besteht vor allem in der Rheinstraße. Außerdem ist die U-Bahn sowieso schon erheblich teurer als wenn man stattdessen eine Straßenbahn bauen würde. Durch die Tieferlegung der A100 würde der Preisunterschied noch einmal größer.

  2. Die Linie verläuft vollständig parallel zur S1 und keine der neuen Stationen liegt weiter als ein paar hundert Meter von einer bestehenden entfernt. Ich prognostiziere einen negativen Kosten-Nutzen-Faktor.

  3. Was schreibst du da vom Tunnel der U9, den man nicht mitbenutzen kann? Weißt du denn nicht, dass sich zwischen W.-Schreiber-Platz und Rathaus Steglitz bereits ein zweiter Tunnel befindet, der Anfang der 70er Jahre für die damals geplante U10 gleich mit errichtet wurde? Zu dessen Nutzung müsste man nur den U-Bahnhof der U9 am Rathaus Steglitz fertig bauen, der seit fast 50 Jahren nur als Rohbau existiert. Zwischen Walther-Schreiber-Platz und Schlossstraße wechselt die U9 nämlich auf die Trasse der nie gebauten U10 und nutzt am Rathaus Steglitz deren Station.

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