Berlin: U3 nach Potsdam

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Beschreibung des Vorschlags

Darf die Berliner U-Bahn eigentlich nur innerhalb Berlins fahren? Also die Hamburger U-Bahn bedient mit Norderstedt einen Teil Schleswig-Holsteins und die Münchener U-Bahn mit Garching ebenfalls einen Nachbarort Münchens. Für die Berliner U-Bahn wäre eine Querung über die Landesgrenze nach Brandenburg möglich. Die U3 soll schon länger von Krumme Lanke zum S-Bahnhof Mexikoplatz verlängert werden. Hier möchte ich vorschlagen, sie über den S-Bahnhof Mexikoplatz auch weiter nach Potsdam Platz der Einheit zu führen. Die U3 könnte so die Innenstadt Potsdams direkt mit dem KaDeWe am Wittenbergplatz verbinden und seitdem sie zusammen mit der U1 über den Nollendorfplatz weiter zur Warschauer Straße fährt, würde sie auch eine Direktverbindung zwischen Kreuzberg und dem Potsdamer Stadtzentrum schaffen. Wie kann man da heute mit der S-Bahn fahren? Also zuerst muss man zur S-Bahn. Das schafft die U8 von Kreuzberg zum Bahnhof Alexanderplatz. Dann nimmt man S7 oder Regionalbahn bis Potsdam Hbf. Dort muss man dann aber in die Straßenbahn zum Platz der Einheit umsteigen. Mit meiner direkten U3 könnte man dann aber direkt fahren. Nebenbei würden die Stadtteile zwischen Wittenbergplatz und Potsdam, das sind Wilmersdorf, Dahlem und Zehlendorf besser an Potsdam angebunden werden. Ebenso die Freie Universität Berlin.

Sollte die B1 in Wannsee einen Querschnitt aufweisen, der eine Hochbahntrasse erlaubt, würde ich die dem Tunnel bevorzugen.

 

Die vorgesehenen U-Bahnhöfe taufe ich:

  1. U Krumme Lanke
  2. S+U Mexikoplatz
  3. U Potsdamer Chaussee
  4. U Waldfriedhof Zehlendorf
  5. S+U Wannsee
  6. U Immanuel Krankenhaus
  7. U Rathaus Wannsee
  8. U Friedenstraße
  9. U Schäferberg (Bedarfshaltestelle)
  10. U Böttcherberg
  11. U Berlin-Schloss Glienicke
  12. U Potsdam-Berliner Vorstadt
  13. U Mangerstraße
  14. U Schiffbauergasse
  15. U Potsdam Platz der Einheit
  16. U Alter Markt/Landtag
  17. S+U Potsdam Hauptbahnhof

 

Der Abschnitt Potsdam Platz der Einheit – Potsdam Hbf wäre ein wenig unwirtschaftlich, da die U-Bahn dort parallel mit der Straßenbahn betrieben werden müsste, da die Straßenbahn schon zwischen den beiden Knotenpunkten erhalten bleiben muss, da es für das Potsdamer Liniennetz notwendig ist, dass die Straßenbahn den Hauptbahnhof mit allen Stadtteilen verbindet. Gleichzeitig wäre die Anbindung des Hauptbahnhofs durch die Berliner U3 ebenfalls aus Netzschlussgründen sinnvoll. Auch der Straßenbahnabschnitt Platz der Einheit – Schiffsbauergasse soll erhalten bleiben, um die Strecke nach Humboldtring/Babelsberg-Nord nicht stilllegen zu müssen.

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10 Kommentare zu “Berlin: U3 nach Potsdam

  1. Du hast dir mal die Betriebs- und Taktzeiten vom 316er angeschaut? Du willst eine Kiezbuslinie durch eine U-Bahn ersetzen, das ist alles andere als sinnvoll.

    Die U3 hat die Uhlandstraße schon seit übe 25 Jahren nicht mehr gesehen, das ist die Warschauer Straße. Ein kleiner Fehler, der aber gut deine fehlenden Ortskenntnisse zeigt. Der Vorschlag ist leider nur als Spam anzusehen.

    1. Hallo, danke, dass du mich drauf hingewiesen hast, dass ich die U1-Endbahnhöfe verwechselt habe. Ich habe es nun korrigiert.
      Soll ich besser Kleinmachnow statt Potsdam an die U3 anbinden? Außerdem geht es hier ja um umsteigefreie Direktverbindungen wie Wilmersdorf – Freie Universität – Zehlendorf – Potsdam-City, die eher Fahrgäste induzieren als Umsteigeverbindungen wie 316er an beiden Endstellen in die Tram nach Potsdam oder die S- oder U-Bahn nach Berlin.

      1. Du sollst gar nichts anbinden, es gibt und gab doch schon genug Ideen zur U3. Da unten lohnt sich nicht einmal eine Straßenbahnverlängerung nach Wannsee und du willst gleich eine teuere U-Bahn bauen. Normal nachvollziehbar erscheint mir das nicht.

  2. Selbstverständlich darf die Berliner U-Bahn auch über die Stadtgrenzen hinaus geplant werden. In der Tat verlief die heutige U3 bei ihrer Eröffnung zwischen Nürnberger Platz (liegt zwischen Augsburger und Spichernstraße) und Freie Universität (Thielplatz) außerhalb Berlins. Aktuell wünschen sich zudem einige Menschen eine Verlängerung der U3 nach Kleinmachnow.

    Eine Führung nach Potsdam, wie du sie vorschlägst, als Konkurrenz zur S-Bahn, mit kilometerlangen Abschnitten und Stationen mitten im Wald, scheidet jedoch aus. Schon eine in den 20er Jahren geplante Straßenbahnverbindung nach Potsdam wurde zu den Akten gelegt, als die Wannseebahn elektrifiziert wurde, da die S-Bahn die schnellere Verbindung bietet.

    Gegen eine Verlängerung der U3 zum Mexikoplatz hätte ich allerdings nichts, das wurde jedoch schon in verschiedenen Vorschlägen empfohlen.

    1. Richtig, Ulrich. Gäbe es plötzlich den riesigen Bedarf von Wannsee (Königstraße) bis Potsdam, könnte man immer noch eine Buslinie einrichten bzw. den 316er verlängern. Der Abschnitt zur Glienicker Brücke ist ja der schwächste Ast in Potsdam und könnte dann durch E-Busse ersetzt werden.

  3. Was ist deiner Meinung nach der Sinnvollste Ort für eine U-Bahn? Ein Waldstück? Einfamilienhaus-Siedlungen? Städte, welche auf Sumpf erbaut worden sind?

    Ja, genau die!!!

    Welcher Borkenkäfer aus Klein Glienicke würde in eine U-Bahn einsteigen wollen?
    Welcher Anwohner von Wannsee würde sich über jahrelangen Baulärm, Vollsperrung der Königsstraße und eine unattraktive U-Bahn freuen, wenn schon die Busse häufig unterbesetzt sind?
    Und welcher Stadtplaner von Potsdam würde sich darüber freuen, wenn die gesamte Innenstadt einstürzt, weil eine U-Bahn die Konsistenz des Bodens durcheinanderbringt?

    Ja richtig, keiner…

    Und wer würde dieses Milliardenprojekt, welches vollkommen am Bedarf vorbei geht, finanzieren?

    Ja genau, Bill Gates!!! 😀

    Bitte informiere dich erst, bevor du einen Vorschlag unterbreitest. Danke!

  4. U-Bahn durch den Wald ist ja wohl übertrieben, da würde sich eher die U3 nach Klein  Machnow lohnen was auch
    nicht grade wirtschaftlich ist.
    Aber der Abschnitt Krumme Lanke bis Mexikoplatz würde sich schon lohnen.

    1. Was ist deiner Meinung nach der Sinnvollste Ort für eine U-Bahn? Ein Waldstück? Einfamilienhaus-Siedlungen? Städte, welche auf Sumpf erbaut worden sind?

      Ja, genau die!!!

      Welcher Borkenkäfer aus Klein Glienicke würde in eine U-Bahn einsteigen wollen?
      Welcher Anwohner von Wannsee würde sich über jahrelangen Baulärm, Vollsperrung der Königsstraße und eine unattraktive U-Bahn freuen, wenn schon die Busse häufig unterbesetzt sind?
      Und welcher Stadtplaner von Potsdam würde sich darüber freuen, wenn die gesamte Innenstadt einstürzt, weil eine U-Bahn die Konsistenz des Bodens durcheinanderbringt?

      Ja richtig, keiner…

      Und wer würde dieses Milliardenprojekt, welches vollkommen am Bedarf vorbei geht, finanzieren?

      Ja genau, Bill Gates!!! ?

      Wie gesagt…

      1. Die Aussage von RoterSven war, dass es sinnvoll wäre, die U-Bahn bis S-Mexikoplatz zu verlängern. Einer weiteren Verlängerung steht er skeptisch ggü, da sie noch ein geringeres KNV hat, als eine Verlängerung nach Kleinmachnow, welche er ebenfalls skeptisch sieht.

        Alle Klarheiten beseitigt?

  5. Wie schon RoterSven geschrieben, bis S-Mexikoplatz hätte das schon gewissen Sinn. Eine Weiterführung über Deine Trasse sehe ich dann aber skeptisch. Da würde ich wenn überhaupt über Stahnsdorf legen und selbst das sehe ich eher kritisch. Es gibt einfach dann irgendwann den Moment, an dem eine S-Bahn sinnvoller ist. Und das ist am Mexikoplatz dann gegeben. Bis dahin sehr gerne (und – ich meine – war oder ist das auch offiziell geplant), weiter muss es dann aber nicht mehr.

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