Berlin U2 Großprofil

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Beschreibung des Vorschlags

Die Berliner U2 ist die am stärksten belastete Kleinprofillinie und weist den ein oder anderen ausbremsenden Mäander auf.

Hier möchte ich vorschlagen aus der Kleinprofil-U2 die Großprofil U2 zu machen. Dabei sollen u. a. sehr ausbremsende Trassenabschnitte in bergmännischer Bauweise begradigt werden. Dazu gehören die Abkürzung am Alex mit einem neuen U2-Bahnhof, der unterhalb der U5 und U8 liegt. Die ausgebaute U2 nutzt dann eine deutlich kürzere Strecke zwischen U Senefelderplatz und Potsdamer Platz. Auch kürzt die U2 zwischen Potsdamer Platz und Bahnhof Zoo über die nördliche City West ab und spart so einiges an Fahrzeit zwischen Bahnhof Zoo und Potsdamer Platz gegenüber der Strecke via Gleisdreieck.

Um Baukosten im Westen zu sparen, möchte ich dass die U2 am Bahnhof Zoo an einem eigenen Bahnhof endet. Jedoch kann ich mir auch vorstellen, dass die U2 an ihrem bestehenden U-Bahnhof Zoo Bahnhof endet und in einer zweiten Ausbaustufe als Großprofillinie nach Ruhleben verlängert wird. Ohne den Abschnitt Ruhleben – Bahnhof Zoo misst die U2 nur 11,891 km. Dabei wird der U-Bahnhof Zoo Bahnhof der U2 viergleisig, indem an den bestehenden Außenbahnsteige neue Außengleise ergänzt werden, sodass die ehemaligen Außenbahnsteige Mittelbahnsteige werden. Die inneren Gleise dienen dann der Kleinprofillinie U1, die die Kehranlage nördlich des Bahnhofs nutzt, nachdem die U2 hinter Bahnhof Zoo auf Großprofil umgebaut wird. Vor dem U2-Umbau wendet die U2 eingleisig am Richtungsbahnsteig Richtung Ruhleben und die U1 erreicht dafür Ruhleben.

Den U-Bahnhof Deutsche Oper möchte ich stilllegen. Dafür soll der U-Bahnhof Bismarckstraße in Bismarckstraße/Deutsche Oper umbenannt werden. Der Grund hierfür ist die wirklich kurze Stationsdistanz.

Anpassungen im Kleinprofilnetz:

  • U1 fährt ab Wittenbergplatz über die derzeitige U2-Strecke bis Ruhleben. Sollte die U2 zwischen Bahnhof Zoo und Ruhleben ebenfalls auf Großprofil ausgebaut werden, dann endet die U1 am Bahnhof Zoo. Der Abschnitt Wittenbergplatz – Uhlandstraße wird stillgelegt.
  • U3 fährt ab Wittenbergplatz über die heutige U2-Strecke bis Potsdamer Platz, wo eine Kehranlage entsteht. Sie kann aber auch der bestehenden U2-Strecke bis Alexanderplatz fahren, sodass die U3 die dann Großprofillinie U2 entlastet.
  • Die bestehende U2-Strecke Alex – Senfelderplatz wird zugunsten der neuen Infrastruktur stillgelegt.

Ich denke mir mal der Ausbau der Ost-West-Achse U2 von Klein- auf Großprofil wird die stärkste Kleinprofillinie sicherlich wesentlich verbessern.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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4 Kommentare zu “Berlin U2 Großprofil

  1. Eigentlich Ganz gut aber:

    Am Alex das kurze Stück auf der ganz normalen Strecke fahren lassen weil, Das nicht möglich ist den Zug so zu fahren lasssen wie du willst.

    Die Strecke dann gleich bis Spandau ausbauen.

    1. Aha und warum wäre kein Tunnel, der so schön den Bahnhof quer kreuzt möglich? Gut er wäre tiefer als die U5, aber auch tiefer als die Häuser, die entlang der Strecke liegen. Oder liegen dort irgendwelche Kriegsbunker, die nicht angestochen werden können? Kläre mich bitte auf.
      Da fällt mir ein, es gab doch mal die Großprofil-U10-Planung, die mit meiner Großprofil-U2 doch ein wenig verwandt ist.

      Meinst du mit Spandau bis Rathaus Spandau oder bis Falkenhagener Feld?

  2. Ich bin in meinem Vorschlag zur Nutzung der Vorleistungen für die U3 bzw. U10 ausführlich auf die vorhanden Bauten eingegangen. Theoretisch könnte man auch für diese Verlegung der U2 die Bauten der U3 nutzen (speziell die leeren außenliegenden Gleise am Alex). Ich frage mich bloß was dieser Vorschlag soll. Wie viele Milliarden willst Du für ein paar Minuten Beschleunigung für eine bestehende Linie ausgeben?

  3. Schon 1945 kamen Überlegungen auf, ob man den Platz, den die Bomben geschaffen hatten nutzen sollte, um kurvenreiche U-Bahnlinien zu begradigen oder Hochbahnen nach New Yorker Vorbild unter die Erde zu legen. Ernst Reuter empfahl damals jedoch (sinngemäß): „Wenn man schon viel Geld für neue U-Bahnen ausgeben will, soll man sie dort bauen, wo noch keine sind.“ Eigentlich eine logische Überlegung, die jeder nachvollziehen können sollte. Sie ist auch auf die heutige Zeit übertragbar und völlig richtig.

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