11 Kommentare zu “Berlin: Tram Piesporter Platz

  1. Ich halte diese Strecke weder für durchsetzbar (unzählige Baumfällungen nötig), noch für technisch machbar. Die enge Bernkasteler Straße lässt keine Straßenbahn zu und die Friedhöfe brauchen keinen 10 Minuten-Takt mit der Straßenbahn. Das Problem mit dem Pasedagplatz löst sich eh bald auf.

    1. Im Moselviertel stehen viele Viergeschosser, hier wurden umweltfreundliche Neubauten realisiert, auch Grundschule und Friedhof bringen einige Kunden. Das heutige Angebot ist unattraktiv, X54 und 156 verpassen beide das Weissenseer Zentrum, die M4, und erreichen erst spät einen Schnellbahnhof.

      Ersatzpflanzungen können auf Pasedagplatz, sowie zwischen den Häuserzeilen entlang der Trasse realisiert werden, dadurch werden die Wohnungen in den zu erwartenen heißen Sommern passiv gekühlt.

      In der „engen Bernkasteler Straße“ liegen bereits zwei Gleise.

  2. Naja, der X54er erreicht immerhin recht schnell das große Linden-Center. Vom 156er sind die Fußwege zur M4 zwar grenzwertig, aber dafür baut man keine Neubaustrecke. Wenn das Bus Angebot so schlecht ist, dann fängt man dort an und baut nicht gleich eine Straßenbahn. Der 156er könnte z.B. durch die Gartenstraße geführt werden.

    In der „engen Bernkasteler Straße“ liegen bereits zwei Gleise.

    Du solltest dir mal den kompletten Straßenquerschnitt östlich der Neumagener anschauen.

    Eine Straßenbahn ist dort zu viel.

     

    1. „Der 156er könnte z.B. durch die Gartenstraße geführt werden.“

      Dann wäre es zur M4 näher, aber das Weissenseer Zentrum würde immer noch verpasst. Außerdem kostet das auch eine Parkspur. Es ist einfach unattraktiv, wenn die einzige Linie vor Ort tangential an allen Nahzielen vorbei fährt. Mit X54 und 158 hat man weitere solcher Linien. Vergleiche mal die Liniennetze von Spandau und Weissensee.

      „Du solltest dir mal den kompletten Straßenquerschnitt östlich der Neumagener anschauen.“

      Wo zwei KFZ-Spuren sind, hat auch ein Tramgleis Platz.

      „Eine Straßenbahn ist dort zu viel.“

      Durch den Vorschlag werden aus drei Routen (Buschallee, Falkenberger Str., Liebermannstr.) zwei, so dass der Betrieb effizienter wird, ohne dass die Erschließung sinkt, oder die Attraktivität fällt.

  3. Außerdem kostet das auch eine Parkspur.

    Und dein Vorschlag kostet etwa keinen einzigen Parkplatz?

    Es ist einfach unattraktiv, wenn die einzige Linie vor Ort tangential an allen Nahzielen vorbei fährt. Mit X54 und 158 hat man weitere solcher Linien.

    Dann muss, sofern da Bedarf besteht, die Buslinien anpassen aber keine neuen Straßenbahnstrecken bauen. Die 12 ist auch nicht schnell am nächsten Schnellbahnhof und die M4 braucht man in Hohenschönhausen. Da schickt man keine 50m-Bahnen über deine Friedhofsbahn.

    Wo zwei KFZ-Spuren sind, hat auch ein Tramgleis Platz.

    Die Straße sieht nicht zweispurig aus.

    Durch den Vorschlag werden aus drei Routen (Buschallee, Falkenberger Str., Liebermannstr.) zwei, so dass der Betrieb effizienter wird, ohne dass die Erschließung sinkt, oder die Attraktivität fällt.

    Ja und? Bis man die Baukosten raus hat, ist das Jahr 2200 erreicht und von der Kilmabilanz wollen wir gar nicht erst anfangen.

     

    1. „die M4 braucht man in Hohenschönhausen. „

      Auf der dünn besiedelten Hansastr. braucht man keinen 3/3/4′-Takt mit 60m-Zügen. Man könnte schon jeden 3. Zug der M4 ins Moselviertel ableiten. Wenn irgendwann die S75 in die Innenstadt verlängert wird, verringert das die Nachfrage auf M4Ost. Besser fände ich die 12.

      „Die Straße sieht nicht zweispurig aus.“

      Eine Fahrspur und eine Parkspur. Breit genug für eine eingleisige Straßenbahntrasse.

      “ Bis man die Baukosten raus hat, ist das Jahr 2200 erreicht und von der Kilmabilanz wollen wir gar nicht erst anfangen.“

      Das kann man über jede Neubaustrecke sagen. Du outest dich gerade als Straßenbahnhasser.

  4. Auf der dünn besiedelten Hansastr. braucht man keinen 3/3/4′-Takt mit 60m-Zügen.

    Deswegen plant man auch den Eisnatz von 50m-Zügen. Aber danke für den Lacher, als ob hinter der Hansastraße nichts mehr kommt. Vor dem Metronetz fuhr jeder 3. Zug als Linie 2 zum Pasedagplatz. Der war leer und die Linien 3 und 4 überfüllt. Den Fehler wiederholt man nicht.

    Wenn irgendwann die S75 in die Innenstadt verlängert wird, verringert das die Nachfrage auf M4Ost.

    Die M4 war schon vor der Verkürzung der S75 so voll wie heute.

    Eine Fahrspur und eine Parkspur. Breit genug für eine eingleisige Straßenbahntrasse.

    Das sieht mir nicht nach einer Fahrspur mit 3,5m breite aus.

    Die vorgeschlagene NBS ersetzt 156 und X54 im Moselviertel. X54 wird ja nach der Eröffnung der Pankow-Weissensee-Strecke sicherlich nicht parallel fahren. Er sollte wie heute 154 nach Buchholz fahren. 154 wiederum fährt nach Weisser See über Schwarzelfenweg. 255 ab Weisser See über Hansastr. bis Stadion Buschallee/Hansastr., und in Pankow über Neumannstr. 156 über Ostseestr., Prenzlauer Promenade und Kissingenstr. bis U+S Pankow. 158 Nord nach S Pankow-Heinersdorf. 158 Süd als 355 ab Parkstr. zum Rathaus Weissensee, und dann über Gustav-Adolf-Str. bis S Prenzlauer Allee.

    Wenn das Weißenseer Zentrum so wichtig ist – warum hängst du den Pasedagplatz davon ab?

    Das kann man über jede Neubaustrecke sagen.

    Deswegen muss eine Neubaustrecke auch viele Fahrgäste haben. Das hat deine absolut nicht.

     

  5. „Das sieht mir nicht nach einer Fahrspur mit 3,5m breite aus.“

    Man braucht ja auch keine 7m.

    „Vor dem Metronetz fuhr jeder 3. Zug als Linie 2 zum Pasedagplatz. Der war leer“

    Kein Wunder, die 2 erreichte damals nur 2 zusätzliche Haltestellen, an denen zudem mehrere (heute 5) Buslinien konkurrierten. Meine Trasse böte 5 neue Halte mit nur 2 konkurrierenden Buslinien. Der Vergleich passt also nicht.

    „Wenn das Weißenseer Zentrum so wichtig ist – warum hängst du den Pasedagplatz davon ab?“

    Da fährt dann ja die neue Straßenbahn ab Pankow, und da wir nicht wissen, wohin die weiterfährt, ist diese Aussage spekulativ.

    „Deswegen muss eine Neubaustrecke auch viele Fahrgäste haben. „

    Nun gilt für fast jede Radiallinie, dass sie am äußeren Ende wenig ausgelastet ist. Das ist auf der Zingster Str. oder in Heinersdorf nicht anders. Durch einen dritten Ast wird der Stammtrasse mehr Nachfrage zugeführt. Und die fehlende Trasse im Norden Weissensees führt zu parallelen Busverkehr, und damit zu Ineffizienz und Umsteigezwang. Dazu kommen Schienenbonus und Radiallinie versus Tangentiallinie. Die ÖPNV-Nutzerzahlen im Moselviertel würde trotz Leistungskürzung deutlich steigen.

  6. Die Idee gefällt mir.

    Leider gibt es jedoch allzu viel Bedarf an neuen Straßenbahnstrecken in Berlin, so dass sehr viele andere Projekte vorrangig behandelt werden sollten, insbesondere um Stadtteile zu bedienen, in denen noch kein so dichtes Straßenbahnnetz wie in Weißensee vorhanden ist.

  7. Ich finde den Vorschlag gut. Ich habe aber eine Frage zu deinem 355: Wie kommt der 355, von der Parkstr kommend, vom Rathaus Weißensee in die Gustav-Adolf-Str? Einfach über Berliner Allee/Rennbahnstr, und damit zum zweiten Mal an der Kreuzung Rennbahnstr/Parkstr vorbei? Oder (unwahrscheinlicherweise) über Berliner Allee, Nüßlerstr, Roelckestr und Rennbahnstr? Erstere Variante finde ich nicht so schlecht, da damit das Rathaus Weißensee gut angebunden wird.

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