Berlin: Straßenbahntunnel Hackescher Markt

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Beschreibung des Vorschlags

Zitat: „Den Hackeschen Markt müssen wir uns anschauen. Die Verkehrssituation dort mit der Straßenbahn und dem Autoverkehr ist wirklich gefährlich. Und es schafft keine Aufenthaltsqualität“ Zitat vom Regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner (CDU). Link

Wie es aussieht wird man zeitnah nach einer Lösung suchen, deswegen habe ich diesen Vorschlag erstellt.

Begründung:

Derzeit ist es geplant den Hackeschen Markt in eine Fußgängerzone umzubauen. Dies würde bedeuten das man eine Lösung für die Straßenbahn finden muss, damit nicht noch mehr Langsamfahrstellen entstehen. Den am Alexanderplatz wird die Betriebsqualität durch langsam fahrende Bahnen beeinträchtigt was weder dem Fahrgast noch dem Fußgänger etwas positives nützt. Dies darf nicht am Hackeschen Markt passieren. Deswegen schlage ich vor die Straßenbahn am Hackeschen Markt in einen Tunnel zu verlegen.

Bauliches:

Der Tunnel wird in offener Bauweiser gebaut. Er wird für 2,65 m breite Bahnen ausgelegt sein. Der S-Bahnhof Hackescher Markt wird während des Tunnelbaus auf Behelfsstützen abgestützt, somit kann darunter die Straßenbahn Haltestelle gebaut werden. Der Bahnsteig der unterirdischen Haltestelle wird ein Inselbahnsteig sein und für Bahnen mit bis zu 75 m Länge ausgestattet sein. Treppen wird es an den Bahnsteigsenden geben und drei Aufzüge davon einer südlich, mittig und nördlich des Bahnhofs, der mittlere Aufzug wird es ermöglichen von der unterirdischen Straßenbahn Haltestelle direkt auf den S-Bahnsteig zu gelangen. Nördlich verzweigt sich der Tunnel. Nach links wird die Linie M5 abbiegen und gerade aus wird die M1 verkehren. In den beiden Tunnelästen werden Wendeanlagen für ZR-Fahrzeuge errichtet. Die oberirdische Strecke über den Hackescher Markt und die Strecke über die Alte Schönhauser Straße werden nach der Eröffnung des Tunnels eingestellt.

Linienänderungen:

M1 (Rosenthal Nord) Niederschönhausen, Schillerstraße – Potsdamer Platz – Kulturforum

Nach der Eröffnung des Tunnels wird die M1 über eine Neubaustrecke über den Potsdamer Platz bis zum Kulturforum geführt. Somit entsteht eine weitere Nord-Süd Achse und der Parallelverkehr zwischen S Hackescher Markt und S+U Friedrichstraße entfällt.

M5,M6,(18):

M5:

Auf der Straßenbahnlinie M5 entfällt die Haltestelle Monbijouplatz, Als Ersatz wird die Haltestelle S Oranienburger Straße etwas Richtung Monbijouplatz versetzt.

M6,18:

Die Straßenbahnlinien M6 und 18 werden künftig am S Hackescher Markt enden (Die M6 tut es bereits). Hierfür werden im Tunnelast der M1 zwei, sowie im Tunnelast der M5 ein Kehrgleis errichtet. Hierfür wären ZR-Fahrzeuge (Zweirichter) nötig.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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52 Kommentare zu “Berlin: Straßenbahntunnel Hackescher Markt

  1. Auch wenn man nach einer Lösung suchen muss, heißt das nicht gleich, die Straßenbahn unter die Erde zu verbannen. Längere Umsteigewege, schwierigere Erreichbarkeit, schlechtere Wahrnehmung, etc.
    Ein autofreier Bereich wäre aus meiner Sicht zu bevorzugen.

    1. Auch wenn man nach einer Lösung suchen muss, heißt das nicht gleich, die Straßenbahn unter die Erde zu verbannen. Längere Umsteigewege, schwierigere Erreichbarkeit, schlechtere Wahrnehmung, etc.
      Ein autofreier Bereich wäre aus meiner Sicht zu bevorzugen.

      Wo sollen lange Fußwege entstehen ? Der Bahnsteig wird genau so tief sein wie ein Kleinprofil U-Bahnhof (z.B. Rüdesheimer Platz) und vom S-Bahnsteig wird es eine Direktverbindung mit einem Aufzug geben. Die zweite Lösung wäre die Bahnen links um den Hackeschen Markt herumzuleiten dies würde allerdings lange Fußwege bedeuten, weswegen mir ein Tunnel lieber wäre. Verbannen würde ich es jetzt nicht nennen sondern eine Vorbeugung von Straßenbahnen in Fußgängerzonen.

        1. Sehe ich auch so: Die Umsteigewege verkürzen sich durch diesen Tunnel.

          Die Wege vielleicht, aber durch den Zwangsaufzug verlängern sich die Usmteigezeiten.

          Gleichzeitig wird die Straßenbahn noch beschleunigt.

          Wie das denn, wenn sich die Bahnen wie am Kölner Appellhofplatz gegenseitig behindern?

          1. Nur weil man dagegen sein will muss man sich nicht jede Ausrede ausdenken. Ich bitte dich §4 Absatz 3 (insbesondere Satz 2 und 3) unserer Nutzungsbedingungen durchzulesen, zu verstehen und dir eine dementsprechende Diskussionsweise anzueignen, sonst können dich die in Absatz 5 des gleichen Paragraphen genannten Konsequenzen treffen. Ich werde das mit der oben genannten Begründung auch an die anderen Admins herantragen und wir werden bei weiterem Regelverweigern Konsequenzen ziehen müssen. Zum sachlichen:

            Die Wege vielleicht, aber durch den Zwangsaufzug verlängern sich die Usmteigezeiten.

            Wer schnell sein will nimmt die Treppen. Nur weil hier niemand explizit genannt hat dass es eine Treppenverbindung zwischen den Stationsteilen geben wird bedeutet das nicht, dass man vom Gegenteil ausgehen muss. Wenn du doch vom Gegenteil ausgehst sollst du das sehr gerne begründen.

            Wie das denn, wenn sich die Bahnen wie am Kölner Appellhofplatz gegenseitig behindern?

            Wie du den bereits existierenden Strecken vielleicht entnehmen kannst behindern sich die Bahnen bereits jetzt schon. Außerdem zeichnet sich der Kölner Appellhofplatz durch eine einzelne höhengleiche Gleiskreuzung, die durch 60 Bahnen in der Stunde befahren wird, sowie weiteren höhenfreien Kreuzungen, auf denen eine weitere Linie im T10 fährt, aus. Indem man konstruktive Kritik ausübt hätte man jetzt Entlastungen der höhenfreien Kreuzung vorschlagen können, so wie eine Abstellanlage vor dieser, dazu bist du aber anscheinend nicht in der Lage.

            1. Was ist denn schneller: Die ebenerdige Kreuzung der Straßenbahngleise oder das Treppenlaufen? Hier wird wieder gegen Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Familien mit Kinderwagen ein Vorschlag erstellt, der zu Behinderungen führt. Daher hat Harry Recht (Wahnsinn wie oft ich dir in letzter Zeit Recht gebe), wenn er sagt, die Umstiegszeiten werden länger. Nicht zwingend für jeden. Aber eben doch für viele. Und das schlimmste ist nicht mal erwähnt: Wie oft fallen den Fahrstühle aus? Das wird eben nicht bedacht. Auch das der Hackesche Markt viele Touristen anzieht und somit als Ziel- und Startpunkt dient, wird ignoriert. Für diesen Verkehr ist ein Tunnel ein ‚Hindernis‘.

              Am Hackeschen Markt behindert sich doch fast nie eine Bahn. Deswegen hat man doch das Gleis schon frühzeitig aufgeteilt, damit die M1 eben nicht einer beginnenden M4 im Weg steht. Am Hackeschen Markt läuft das viel flüssiger als am Alex.

  2. Meiner Meinung nach ist der Nutzen von dieser Maßnahme gleich null bzw. eventuell negativ. Es würde aber viel Geld kosten, und in Berlin kann die Straßenbahn kann nicht einfach so in einem Tunnel fahren, da es keine Zugbeeinflussung gibt (die wird man aber nicht einfach so einbauen)

    Dazu kommen die Touristen unter anderem deswegen zum Hackeschen Markt, weil es dort sehenswerte Gebäude gibt (z.B. Hackesche Höfe), auch die Museumsinsel ist in der Nähe. Das Stadtbahnviadukt  (eröffnet 1882) steht unter Denkmalschutz, und da kann man nicht mal eben einen Tunnel drunter setzen.  Wenn man das Gebiet einfach mal autofrei macht, können die Straßenbahnen vielleicht schon dadurch  beschleunigt werden, dass sie nicht an so vielen Ampel auf Autos warten müssen.

    P.S. An der Verkehrssituation dort wirklich gefährlich ist wenn überhaupt, nur die herumsteheden E-Roller, die  durchfahrenden Autos und die zu schmalen Gehwege, neben denen es zu viele Autoparkplätze gibt.

  3. Nach der Eröffnung des Tunnels wird die M1 über eine Neubaustrecke über den Potsdamer Platz bis zum Kulturforum geführt. Somit entsteht eine weitere Nord-Süd Achse und der Parallelverkehr zwischen S Hackescher Markt und S+U Friedrichstraße entfällt.

    Das kann kein Argument sein. Wenn die M1 zwischen Hackmarkt und Friedrichstraße Parallelverkehr sein soll, dann ist sie es dann erst recht zur U2.

    Auf der Straßenbahnlinie M5 entfällt die Haltestelle Monbijouplatz, Als Ersatz wird die Haltestelle S Oranienburger Straße etwas Richtung Monbijouplatz versetzt.

    Du schaust bitte noch einmal wohin die Ausgänge des S Oranienburger führen.

    Treppen wird es an den Bahnsteigsenden geben und drei Aufzüge davon einer südlich, mittig und nördlich des Bahnhofs, der mittlere Aufzug wird es ermöglichen von der unterirdischen Straßenbahn Haltestelle direkt auf den S-Bahnsteig zu gelangen.

    Dann braucht man von der M1 mit Wartezeit locker zehn Minuten zur S-Bahn!

    Was soll der Einzelhandel in der engen Oranienburger Straße während der Bauzeit machen – pleite?

    Im Großprofil (2,65m Breite!) gelten 300m Mindestradius als Richtlinie, nicht deine 30m. Eine höhengleiche Abzweigung im Tunnel kommt auch nicht in Frage und die M1 könnte im Fall der Fälle nicht mehr am Hackmarkt enden.

    Deine Strecke schafft nur Probleme und Engpässe, aber keine neuen Kapazitäten.

    1. Ich sehe jetzt nicht genau – vorausgesetzt die Autos verschwinden – wo die Aufenthalts- oder Betriebsqualität sinkt, wenn die Tram um den Platz herum fährt?

      Wenn die Autos verschwinden, verschwinden auch die Straßen und werden neu gepflastert. Dann kommen die Fußgänger und man hat die gleiche Situation wie am Alexanderplatz, dies soll der Tunnel verhindern.

      1. Dann kommen die Fußgänger und man hat die gleiche Situation wie am Alexanderplatz, dies soll der Tunnel verhindern.

        Am Alexanderplatz hast du Veranstaltungen als einen wichtigen Grund genannt. Einen Weihnachtsmarkt oder so gibt es am Hackmarkt aber nicht.

  4. Zitat: „Den Hackeschen Markt müssen wir uns anschauen. Die Verkehrssituation dort mit der Straßenbahn und dem Autoverkehr ist wirklich gefährlich. Und es schafft keine Aufenthaltsqualität“ Zitat vom Regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner (CDU). Link

    Wie du vielleicht merkst habe ich einen wichtigen Teil des Zitats mal fett markiert. Man könnte ja zum Beispiel überlegen in Anbetracht des Autoverkehrs einen Vorschlag zu machen, selbst wenn die Tram schon eine eigene Spur hat kann man mit so einem Vorschlag ja das Entfernen von Ampeln erreichen was definitiv einen positiven Effekt auf den ÖPNV hat.

    Außerdem frage ich mich ja sehr stark warum man hier die Abstell/Wendeanlagen hinter der höhengleichen Gleiskreuzung anlegt? Die Mehrkosten die man für die breiteren Tunnel dort braucht kann man auch in eine Station mit vier Gleisen stecken. An einem zweiten Mittelbahnsteig wird dann von den hier endenden Linien gewendet.

    1. Zum ersten komplette Zustimmung.

      Beim zweiten hätte man aber das Problem, dass Züge Richtung Süden von zwei verschiedenen Bahnsteigen abfahren, was jetzt nicht so das wahre ist. Ein zusätzliches Gleis würde aber gehen, dann hätte der Bahnhof Richtung Alex zwei Gleise.

      1. Beim zweiten hätte man aber das Problem, dass Züge Richtung Süden von zwei verschiedenen Bahnsteigen abfahren, was jetzt nicht so das wahre ist. Ein zusätzliches Gleis würde aber gehen, dann hätte der Bahnhof Richtung Alex zwei Gleise.

        Man sollte auch nicht die Umsteiger vergessen. Heute hat die M1 im Bereich Oranienburger Straße Richtung Kastanienallee und zurück viele Kurzstreckenfahrgäste. Die müssten dann zwangsweise umsteigen und dazu noch den Bahnsteig wechseln. Attraktiv erscheint mir das nicht.

        Die M1 endet teilweise in der verkehrschwachen Zeit am Hackmarkt. Die müsste auch kehren können, aber bitte nicht mit dreifachem Richtungswechsel samt Fahrstandswechsel. Das kostet nur Zeit.

      2. Beim zweiten hätte man aber das Problem, dass Züge Richtung Süden von zwei verschiedenen Bahnsteigen abfahren, was jetzt nicht so das wahre ist. Ein zusätzliches Gleis würde aber gehen, dann hätte der Bahnhof Richtung Alex zwei Gleise.

        Die M6 und M18 sollen laut Vorschlag an dieser Haltestelle enden. Ich sehe nicht das Problem warum man dafür nicht weitere Bahnsteigsgleise in der eigentlichen Station einrichtet, damit man die wendenden Züge nicht über die anschließende höhengleiche Kreuzung schicken muss um dort erst zu wenden. Dass es dann mehrere Bahnsteige in einer Station gibt ist der Sinn der Sache, und mir wäre nicht bewusst dass Leute in Berlin schlechter darin sind Schilder zu lesen als Leute in anderen Städten Deutschlands wo es Stationen gibt, an denen auf zwei unterschiedlichen Bahnsteigen in die gleiche Richtung gefahren wird.

        Am eingezeichneten Mittelbahnsteig würden dann also alle Linien fahren die nicht an dieser Station enden, an zwei weiteren Bahnsteigsgleisen die hier wendenden Linien.

        1. Natürlich kann man einen weiteren Bahnsteig bauen und dann günstigerweise dahinter eine Kehranlage. Sonst hat man bei Störungen vermeidbare Verzögerungen. Das verteuert aber die Sache noch weiter und man hat nur die Hälfte der Züge Richtung Alex zur Auswahl. Gegenüber der heutigen Situation ist das aber eine Verschlechterung, denn heute halten alle Züge Richtung Alex an einem Bahnsteig.

    2. Wie du vielleicht merkst habe ich einen wichtigen Teil des Zitats mal fett markiert. Man könnte ja zum Beispiel überlegen in Anbetracht des Autoverkehrs einen Vorschlag zu machen, selbst wenn die Tram schon eine eigene Spur hat kann man mit so einem Vorschlag ja das Entfernen von Ampeln erreichen was definitiv einen positiven Effekt auf den ÖPNV hat.

      Die Straßenbahn hat zwar eine eigene Spur am Hackescher Markt. Da aber geplant ist den Hackeschen Markt Autofrei zu machen würde dies höchstwahrscheinlich komplett zu einer Fußgängerzone umgebaut werden, sodass die Tram durch die Fußgängerzone fährt, dies schränkt die Betriebsqualität ein und ermöglicht Gleisquerungen, welche in Berlin abgebaut werden müssen (weniger niveaugleiche Gleisüberwege).

      Die Ampeln würden sowieso entfernt werden beim Umbau zur Fußgängerzone.

      Außerdem frage ich mich ja sehr stark warum man hier die Abstell/Wendeanlagen hinter der höhengleichen Gleiskreuzung anlegt? Die Mehrkosten die man für die breiteren Tunnel dort braucht kann man auch in eine Station mit vier Gleisen stecken. An einem zweiten Mittelbahnsteig wird dann von den hier endenden Linien gewendet.

      Eine Station mit 4 Gleisen wäre etwas übertrieben, deswegen die Wendeanlagen.

      1. Da aber geplant ist den Hackeschen Markt Autofrei zu machen würde dies höchstwahrscheinlich komplett zu einer Fußgängerzone umgebaut werden, sodass die Tram durch die Fußgängerzone fährt, dies schränkt die Betriebsqualität ein und ermöglicht Gleisquerungen, welche in Berlin abgebaut werden müssen (weniger niveaugleiche Gleisüberwege).

        Wieso müssen niveaugleiche Gleisquerungen abgebaut werden? Ein Gesetz dazu ist mir nicht bekannt.

        1. Wieso müssen niveaugleiche Gleisquerungen abgebaut werden? Ein Gesetz dazu ist mir nicht bekannt.

          Es gibt dazu derzeit kein Gesetz, es sollte aber meiner Meinung nach eingeführt werden, da

          1. Gleisüberwege gefährden die Sicherheit von Fußgängern und können bei Unfällen zu Betriebsstörungen führen

          2. Den Verkehr nur über eine Ebene zu führen (darunter auch den Fußgängerverkehr) ist Ideologische Verkehrspolitik der Grünen. (Aber das ist ein anderes Thema, deswegen werde ich nicht weiter darauf eingehen) Fakt ist in einer Großstadt muss an einigen Stellen der Verkehr in die zweite Ebene.

          1. 1. Gleisüberwege gefährden die Sicherheit von Fußgängern und können bei Unfällen zu Betriebsstörungen führen

            Dir ist doch bekannt, wo die Unfälle passieren. Das ist nicht da, wo die Straßenbahn langsam fährt, sondern oft da, wo sie auf eigenen Trassen verkehrt wie bei der M13/50 im Wedding.

            2. Den Verkehr nur über eine Ebene zu führen (darunter auch den Fußgängerverkehr) ist Ideologische Verkehrspolitik der Grünen. (Aber das ist ein anderes Thema, deswegen werde ich nicht weiter darauf eingehen)

            Auch hier sollten wir bei der Wahrheit bleiben. Die derzeitigen Gleisführungen am Alex und am Hackmarkt wurden unter Verkehrssenatoren der CDU geplant und ausgeführt.

            Mehr dazu im Forum.

          2. 1. Augen auf beim Verkehr, das gilt nicht nur für Autoverkehr.

            2. Du kannst doch keine dermaßen populistische Aussage tätigen und dann keine Gegenargumente zulassen. Ich könnte genauso sagen:

            „Den ÖPNV in den Tunnel zu verbannen (darunter auch Straßenbahnen) ist ideologische Verkehrspolitik der CDU. (Aber das ist ein anderes Thema, deswegen werde ich nicht weiter darauf eingehen)“

            Du hast natürlich recht, das ist ein anderes Thema (und deshalb werde ich dazu auch keine Kommentare freischalten), und damit ist das was du machst klassischer Whataboutism und keine valide Argumentation. So kann man doch keinen Diskurs führen.

            1. Den Verkehr nur über eine Ebene zu führen (darunter auch den Fußgängerverkehr) ist Ideologische Verkehrspolitik der Grünen.

              Ich werde dazu vielleicht eine Diskussion im Forum starten, damit dieser Vorschlag nicht weiter vom Thema abschweift. Das Thema ist wichtig um es zu besprechen.

  5.   Wer schnell sein will nimmt die Treppen. Nur weil hier niemand explizit genannt hat dass es eine Treppenverbindung zwischen den Stationsteilen geben wird bedeutet das nicht, dass man vom Gegenteil ausgehen muss. Wenn du doch vom Gegenteil ausgehst sollst du das sehr gerne begründen.
    Das ist doch deutlich der Zeichnung und der Beschreibung zu entnehmen: „Der Bahnsteig der unterirdischen Haltestelle wird ein Inselbahnsteig sein und für Bahnen mit bis zu 75 m Länge ausgestattet sein. Treppen wird es an den Bahnsteigsenden geben und drei Aufzüge davon einer südlich, mittig und nördlich des Bahnhofs, der mittlere Aufzug wird es ermöglichen von der unterirdischen Straßenbahn Haltestelle direkt auf den S-Bahnsteig zu gelangen.“
    Richtig, in Köln behindern sich die Bahnen schon heute gegenseitig.
    Aber warum sollte man so etwas nachbauen? Heute behindern sich die Bahnen dort durch die Ampelregelung nirgendwo, natürlich spielt da auch die Endstelle eine Rolle. Deren hohe Kapazität würde gegenüber heute auch eingeschränkt werden, gerade in Störungsfällen ist die Kapazität Gold wert. Die M1 soll bald alle 5 Minuten fahren, das sind alleine 24 Züge die durch diesen höhengleichen Abzweig müssen. Dazu kämen jeweils zwölf Züge der Linien M5, M6 und 18. Da kommt man auf 60 Züge, wenn die M5 wie vom auto geplant verdichtet wird, dann sogar 72 Züge. Dabei die sich teilweise noch in der Kehre kreuzenden Züge der dort endenden Linien. Das kann nicht funktionieren.
    1. Der Bahnsteig der unterirdischen Haltestelle wird ein Inselbahnsteig sein und für Bahnen mit bis zu 75 m Länge ausgestattet sein. Treppen wird es an den Bahnsteigsenden geben und drei Aufzüge davon einer südlich, mittig und nördlich des Bahnhofs, der mittlere Aufzug wird es ermöglichen von der unterirdischen Straßenbahn Haltestelle direkt auf den S-Bahnsteig zu gelangen.

      Ehrlich gesagt ist in meiner Vorstellung dann ein Design entstanden das in Köln im Tunnel Ehrenfeld sehr verbreitet ist wo die Treppen am Ende der Station liegen, es allerdings noch einmal Rolltreppen gibt die etwas vorgelagert sind, sodass man hier innerhalb des S-Bahn-Stationsgebäudes den Eingang hätte bauen können. Wenn man wirklich auschließlich das absolute Ende meint hast du recht.

      Richtig, in Köln behindern sich die Bahnen schon heute gegenseitig.
      Aber warum sollte man so etwas nachbauen? Heute behindern sich die Bahnen dort durch die Ampelregelung nirgendwo, natürlich spielt da auch die Endstelle eine Rolle. Deren hohe Kapazität würde gegenüber heute auch eingeschränkt werden, gerade in Störungsfällen ist die Kapazität Gold wert. Die M1 soll bald alle 5 Minuten fahren, das sind alleine 24 Züge die durch diesen höhengleichen Abzweig müssen. Dazu kämen jeweils zwölf Züge der Linien M5, M6 und 18. Da kommt man auf 60 Züge, wenn die M5 wie vom auto geplant verdichtet wird, dann sogar 72 Züge. Dabei die sich teilweise noch in der Kehre kreuzenden Züge der dort endenden Linien. Das kann nicht funktionieren.
      Ich würde behaupten dass die Gleiskreuzung durch die geringe Tiefenlage dort höhengleich sein muss. Unter der Annahme kann man dann doch an genau deinem Kritikpunkt, den Kehranlagen, eine Veränderung vorschlagen. Zur sachlichen und konstruktiven Auseinandersetzung mit Vorschlägen gehört meistens eben auch mehr als nur zu sagen „x kann nicht funktionieren“, in vielen Fällen kann man sich mit wenig Aufwand eine Alternative einfallen lassen. In dem Fall hier hieße das z.B. wie ich in einem anderen Kommentar vorgeschlagen habe, einen weiteren Bahnsteig für wendende Züge zu bauen, der die höhengleiche Kreuzung hinter der Station entlastet.

       

      1. Zur sachlichen und konstruktiven Auseinandersetzung mit Vorschlägen gehört meistens eben auch mehr als nur zu sagen „x kann nicht funktionieren“, in vielen Fällen kann man sich mit wenig Aufwand eine Alternative einfallen lassen.

        Die gut funktionierende Alternative existiert bereits heute und dort läuft alles tadellos. Wenn der Senat dort eine Fußgängerzone einrichtet, kann es nur besser werden.

        In dem Fall hier hieße das z.B. wie ich in einem anderen Kommentar vorgeschlagen habe, einen weiteren Bahnsteig für wendende Züge zu bauen, der die höhengleiche Kreuzung hinter der Station entlastet

        Das klappt doch auch nicht wirklich reibungslos. Sagen wir mal, der zusätzliche Bahnsteig entsteht östlich des eingezeichneten. Nun muß doch aber jeder Zug, der von dort Richtung Alex losfährt auch wieder das Gegengleis kreuzen.

        Mein Hauptkritikpunkt der engen Radien und der bauzeitlichen Einschränkungen bleibt aber.

        1. Die gut funktionierende Alternative existiert bereits heute und dort läuft alles tadellos.

          Wenn das so wäre, würde die Politik sich den Platz wohl kaum aufgrund der Gefährdungslage speziell anschauen.

          Das klappt doch auch nicht wirklich reibungslos. Sagen wir mal, der zusätzliche Bahnsteig entsteht östlich des eingezeichneten. Nun muß doch aber jeder Zug, der von dort Richtung Alex losfährt auch wieder das Gegengleis kreuzen.

          Man könnte auch die durchfahrenden Züge an den äußeren Bahnsteigen halten lassen und die endenen Züge an den inneren Bahnsteigen.
          Dieses System wird beispielsweise am Aachener Hauptbahnhof angewendet.

          1. Wenn das so wäre, würde die Politik sich den Platz wohl kaum aufgrund der Gefährdungslage speziell anschauen.

            Nun solltet ihr euch nicht vom Autor ins Bockshorn jagen lassen. Die Diskussion um eine Fußgängerzone gibt es seit über 20 Jahren, aber es geht immer um de Fußgänger versus MIV, nie um Fußgänger versus ÖPNV!

            Man könnte auch die durchfahrenden Züge an den äußeren Bahnsteigen halten lassen und die endenen Züge an den inneren Bahnsteigen.

            Klar, aber man braucht trotzdem Kehrgleise. Wenn dahinter aber Abzweig kommt, dann passen die nicht mehr rein.

             

              1. Man könnte doch auch eine Bahnsteigwende machen. Sollte reichen, da mittelfristig eh nur die M6 dort wenden wird, oder?

                Eine Bahnsteigswende wäre nur ohne Pause möglich, da am Hackeschen Markt ein dichter Takt bestehen wird. Da aber die Linien M6 und 18 lange Linien sind wird eine Pause für die Fahrer dringend benötigt.

                  1. Richtig, mit drei Gleisen kommt man da nicht weit, auch weil eine Kehrmöglichkeit aus Richtung Westen/Norden fehlt.

        2. Die gut funktionierende Alternative existiert bereits heute und dort läuft alles tadellos. Wenn der Senat dort eine Fußgängerzone einrichtet, kann es nur besser werden.

          Mit langsam fahrenden Bahnen in der Fußgängerzone soll alles besser werden ? also bitte.

          Mein Hauptkritikpunkt der engen Radien und der bauzeitlichen Einschränkungen bleibt aber.

          Straßenbahnen können deutlich engere Radien überwinden und Bauen dauert halt lange.

          1. Mit langsam fahrenden Bahnen in der Fußgängerzone soll alles besser werden ? also bitte.

            Fahren die Bahnen aktuell mit Vollgas überm Platz oder wat? Das wird doh gar nichts an der Geschwindigkeit ändern. Dafür bleibt den Fußgänger der rücksichtslose Fahrstil vieler Autofahrer erspart.

            1. Fahren die Bahnen aktuell mit Vollgas überm Platz oder wat? Das wird doh gar nichts an der Geschwindigkeit ändern. Dafür bleibt den Fußgänger der rücksichtslose Fahrstil vieler Autofahrer erspart.

              Nein die Bahnen Fahren nicht mit Vollgas allerdings darf es auf gar keinen Fall mehr Straßenbahnen in Fußgängerzonen geben, kleine Kinder laufen plötzlich los und achten nicht auf Bahnen. Auch müssen Gleisüberwege auf bodenebene stark reduziert werden.

              Rücksichtsloses Fahren einiger Autofahrer ist in der gesamten Stadt möglich. Ich bin zwar kein Autogegner allerdings für die Fußgängerzone am Hackeschen Markt.

  6. Der Tunnel wird in offener Bauweiser gebaut

    Das heißt dann aber, dass mindestens 5 Jahre lang die ganzen Fußgängerflächen unbenutzbar sind und in allen zuführenden Straßen breite Baugruben bestehen. Sprich für den Fußverkehr und Tramverkehr unbenutzbar ist. Somit stellt sich das eigentlich gar nicht erst zur Diskussion … Autos raus und fertig, geht schneller und ohne Einschränkungen für andere Verkehrsteilnehmer.

    1. Das heißt dann aber, dass mindestens 5 Jahre lang die ganzen Fußgängerflächen unbenutzbar sind

      Vor 50 Jahren hätte ich dir da zugestimmt, heutzutage ist aber auch bei der offenen Bauweise die Technologie vorangeschritten. Dazu gehört auch, dass die Zeit in der die Baugrube tatsächlich offen ist stetig kürzer wird. Mit dem Bau unter der Stadtbahn ist im direkten Umfeld dieser vielleicht tatsächlich so eine lange Zeit nötig, der Rest wird aber definitiv nur kürzer dauern.

      1. Nur kann man im Sumpf, nichts anderes war der Hackesche Markt vor der Bebauung, nicht so einfach in der offenen Bauweise buddeln. Auch der Stadtbahnhof, der über dem ehemaligen Festungsgraben steht, wurde auf Pfeilern gegründet. Stellt euch das bitte nicht so einfach vor.

        Seit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs wurde die Vorschriften noch einmal verstärkt, Tunnelbau dauert schon wegen der Überwachung länger.

        1. Nur kann man im Sumpf, nichts anderes war der Hackesche Markt vor der Bebauung, nicht so einfach in der offenen Bauweise buddeln. Auch der Stadtbahnhof, der über dem ehemaligen Festungsgraben steht, wurde auf Pfeilern gegründet. Stellt euch das bitte nicht so einfach vor.

          Als in Berlin erste U-Bahn Planungen auftauchten hat man auch gesagt, dass der Berliner Boden nicht fest genug ist für Tunnels, deswegen sehe ich das nicht als ein Argument.

          1. Dir ist aber auch klar, wie damals gebaut wurde? Die Hochbahngesellschaft kaufte die Grundstücke auf, riss die Häuser ab, baute den Tunnel und erst danach wurden darauf wieder Häuser errichtet. Das ist heute so nicht mehr möglich.

            1. Dir ist aber auch klar, wie damals gebaut wurde? Die Hochbahngesellschaft kaufte die Grundstücke auf, riss die Häuser ab, baute den Tunnel und erst danach wurden darauf wieder Häuser errichtet. Das ist heute so nicht mehr möglich.

              Schau dir mal die Streckenführungen der Kleinprofil U-Bahn Linien an. Da erkennt man ganz genau, dass die Strecken zu 90% den Straßen folgen. Auch wurde in den 1950ern ein Haus untertunnelt für den Bau der Linie G (Heute U9). Wenn es damals ging Gebäude zu untertunneln, dann geht es heute erst recht.

              1. Schau dir mal die Streckenführungen der Kleinprofil U-Bahn Linien an. Da erkennt man ganz genau, dass die Strecken zu 90% den Straßen folgen.

                Richtig und das bestätigt meine Argumentation. Heute baut man aber nicht mehr um 1900.

                Auch wurde in den 1950ern ein Haus untertunnelt für den Bau der Linie G (Heute U9). Wenn es damals ging Gebäude zu untertunneln, dann geht es heute erst recht.

                Man kann alles, aber heute das kostet. Heute klagen aber auch mehr Anwohner/Grundstückseigner als damals. Friss oder stirb geht nicht mehr.

  7. Die nördliche Tunnelrampe auf Höhe Weinmeisterstraße ist so übrigens nicht umsetzbar. Dafür bräuchtest du einen Gesamtquerschnitt von mindestens 25 Metern.

    Du müsstest die Tunnelrampe also um gut 150 Meter nach Norden verlegen, damit man den benötigten Platz schaffen kann, indem man den Straßenquerschnitt in Richtung Jacob-Teitel-Park erweitert.

    Die ehemalige Haltestelle U Weinmeisterstraße müsste man dann um knapp 260 Meter nach Norden verlegen, sodass sie zwischen Auguststraße und dem Beginn der Tunnelrampe liegen würde.

      1. Dass der Tunnel der U8 so bodennah ist, wusste ich nicht.

        Wenn das stimmt, kann man das völlig vergessen.

        Eine Tunnelrampe südlich der Gipsstraße ist nämlich mit Sicherheit nicht möglich.

        1. Dass der Tunnel der U8 so bodennah ist, wusste ich nicht.

          Wenn das stimmt, kann man das völlig vergessen.

          Der Schienenoberkante des U-Bahnhofs Weinmeisterstraße liegt 6m unter der Straßenoberfläche. Das passt nicht.

           

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