Beschreibung des Vorschlags
Spandau Hakenfelde braucht hochwertigen ÖPNV . Eine U-Bahn war nach dem zweiten Weltkrieg geplant. Nun ist es die unterirdische Verlängerung der Siemensbahn. Kostengünstiger wäre eine Seilbahn.
Kurzvariante
Länge: 4,39 km
Gesamtfahrzeit: 13,5 Minuten
Fahrzeit Hakenfelde- Haselhorst 10 Min
Fahrzeit Ruhleben – Haselhorst 3 Min, 30 s
Betriebsgeschw. 20 km/h
Vorteile:
- Geringere Kosten
- Weniger „Konflikte“ mit neuen Wohngebieten
Nachteile:
- Keine Anbindung an die Siemensbahn
Langvariante
Länge: 5,4 km
Gesamtfahrzeit: 17 Minuten
Fahrzeit Hakenfelde- S Gartenfeld 9,8 Min
Fahrzeit U Paulsternstraße – S Gartenfeld 3 Min
Fahrzeit Ruhleben – U Paulsternstraße 4,2 Min
Betriebsgeschw. 20 km/h
Vorteile:
- Anbindung an die Siemensbahn
- Erschließung von Neubaugebieten (z.B. Neues Gartenfeld)
Nachteile:
- Längere Strecke und höhere Kosten
Aktuelle Fahrzeit von U Ruhleben nach U Haselhorst: 20 Minuten U7 / X37, Neue Fahrzeit: 3 Min, 30s
Die Notwendigkeit der Verbindung von Ruhleben nach Haselhorst beschrieb Ulrich Conrad 2019 so:
Der Endpunkt der U2 ist geprägt von geringen Fahrgastzahlen, da dem Bahnhof ein geeignetes Umfeld fehlt. Früher fuhren von hier aus zwar zahlreiche Busse nach Spandau, aber seit U7 und S-Bahn nach Spandau fahren, hat der U-Bahnhof Ruhleben viel Potenzial verloren.
Andererseits gibt es aber auch keine Möglichkeit ohne große Umwege von Westend nach Haselhorst zu gelangen, weil die Spree eine Barriere darstellt, die hier nicht überbrückt wird. In Haselhorst wird zudem nicht nur die U7 angeschlossen, sondern vor allem die Busse (später hoffentlich die Straßenbahn) zur Wasserstadt und nach Gartenfeld. Von diesen aus eine Verbindung zur U2 herzustellen und somit eine Verbindung zur City-West, die von der U7 weiträumig umfahren wird, könnte durchaus sinnvoll sein.
Da die Strecke zudem ausschließlich über Gewerbegebiet führt und auch keine höheren Gebäude im Weg sind, dürfte die Linienführung keine unüberwindbaren Probleme erzeugen. in Ruhleben könnte direkt am Bahnsteig der U-Bahn gehalten werden, während in Haselhorst ein Gebäude auf der Mittelinsel des Ferdinand-Friedensburg-Platzes zu errichten wäre, und zwar so, dass der Fahrstuhl vom U-Bahnhof gleich weiter nach oben zur Seilbahn führen könnte.
Ulrich Conrad am 17.11.2019 zu seinem Vorschlag, U Ruhleben und U Haselhorst zu verbinden.
Aber nur diese zwei Stationen? Nein! Nördlich davon ist der Bedarf sogar noch größer. Hier entstehen zurzeit neue Wohnquartiere. Zudem kann der See sehr gut mit einer Seilbahn überwunden werden.
Weitere Gründe für eine Seilbahn:
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Spandau leidet unter überlastetem ÖPNV, insbesondere rund um den Bahnhof Spandau und das Rathaus
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Eine Seilbahn könnte Querverbindungen zwischen den Ortsteilen verbessern, ohne bestehende Straßen oder Bahntrassen zu belasten.
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Die geplante Entwicklung von Siemensstadt und die Reaktivierung der Siemensbahn zeigen den Bedarf an neuen, ergänzenden Verkehrsachsen. Dabei wäre der Bau eines S-Bahn Tunnels jedoch sehr teuer. Eine Luftseilbahn wäre günstiger.
- Die Havelüberquerung via Seilbahn wäre technisch machbar und kostengünstiger als Tunnel- oder Brückenlösungen
P.S. Ich habe die Langvariante erst nachträglich ergänzt.

Ich finde den Vorschlag gut. Denkst du, eine Linienführung über Paulsternstr und Gartenfeld ist drin? So könnte die Seilbahn nämlich auch den Zubringerverkehr von Hakenfelde zur zukünftigen Siemensbahn bewältigen und hätte damit einen höheren Verkehrswert.
Das habe ich mir auch schon gedacht. Ich stelle es mal im Vorschlag zur Debatte.
Seit wann ist eine Seilbahn denn Teil des Schienenpersonennahverkehrs?
Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass aktuell die Reaktivierung der Siemensbahn samt Verlängerung in die Wasserstadt Spandau geprüft wird. Wie verträgt sich deine Seilbahn damit?
Hi Baum,
Was schreibe ich nur für einen Schmarn :-). Ich meine damit „hochwertigen ÖPNV“, also einen solchen, der die Kapazität eines Busses übersteigt. Das bietet die Seilbahn.
Darauf weist auch der dritte Satz der Einleitung hin. Das Projekt kenne ich natürlich. Ich schlage die Seilbahn als Ergänzung/ Alternative zu diesem vor.
VG Geomaus007
Als Ergänzung macht dies keinen Sinn, dafür ist das Gebiet nicht wichtig genug.
Als Alternative ist die Seilbahn der S-Bahn unterlegen, daher finde ich diesen Vorschlag nicht sinnvoll.
Den südlichen Teil zwischen U2 und U7 finde ich sehr spannend. Um die Spree kostengünstig zu überqueren ist eine Seilbahn eine gute Lösung. Der nördliche Teil der potenziell parallel zur zukünftigen S-Bahn verläuft überzeugt mich dagegen nicht so.
Ist das Haltestellengebäude in Ruhleben vereinbar mit der antizipierten Verlängerung der U2 nach Spandau?