Berlin: S-Bahn als U-Bahn Alternative für den Osten

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Beschreibung des Vorschlags

Bekanntlich gibt es in Ost-Berlin nachwievor fast keine U-Bahn, sondern nur die Tram. Dies führt dazu, dass viele Tram-Linien überlastet sind.  ein Beispiel hierfür ist die M4.

Nun hat man einige U-Bahn Pläne, die teilweise auch recht alt sind, immer wieder in Diskussion gebracht.

Liniennetz Berlin FNP 2016

2023 kam von der Berliner Verkehrssenatorin Manja Schreiner der Vorstoß, einen Bau der U10 von Alexanderplatz über Weißensee nach Buch prüfen zu lassen.

Im internen Konzept der BVG sind zudem folgende Verlängerungen enthalten:

U1 von Warschauer Straße zum Antonplatz

U3 über Alexanderplatz nach Falkenberg

U4 über Hbf und Lichtenberg zum Glambecker Ring

U9 nach Pankow-Heinerdorf

U0 Ringlinie Pankow- Antonplatz – Lichtenberg

Nachweis: https://www.tagesspiegel.de/berlin/aprilscherz-und-grossenwahn-hohn-und-spott-uber-den-u-bahn-plan-der-berliner-verkehrsbetriebe-9525668.html

Das ist sehr teuer. Zu teuer ? Ich sage ja.

 

In Ost-Berlin gibt es an U-Bahnen nur die U5 nach Hönow und die U2 nach Pankow. Dazwischen (also bei Weißensee) gibt es keine U-Bahn.

S-Bahnen gibt es aber schon.

Marzahn und Hohenschönhausen sind an die S-Bahn angeschlossen. Jedoch ist besonders in Hohenschönhausen die Verbindung nicht gut. Mit der M4 ist man schneller am Alexanderplatz als mit der S-Bahn, da man mit der S-Bahn einmal umsteigen muss.

Die Stadtbahn ist nämlich überlastet. In Hohenschönhausen merkt man die folgen besonders. Es ist keine Kapazität mehr da, Direktverbindungen ins Zentrum zu ermöglichen. Die S-Bahn endet bereits früher.

Warum also nicht gleich drei Probleme auf einmal lösen?

  1. Entlastung der Straßenbahn, insbesondere der M4, M6, …
  2. Entlastung der Stadtbahn (S-Bahn)
  3. Neuerschließung von Stadtteilen an das Schnellbahnnetz

Vorteile der S-Bahn gegenüber der U-Bahn ?

+ bestehende oberirdische Strecken können genutzt werden. Beispielsweise die S-Bahn Strecke  nach Marzahn oder Hohenschönhausen

+Größere Kapazität in Fahrzeugen. Erlauben auch geringere Taktungen und somit auch Stammstrecken. Linie muss nicht gleich Strecke sein.

+ Die S-Bahn (Stadtbahn) ist überlastet und muss entlastet werden, die U-Bahn muss nicht 8so sehr) entlastet werden.

Taktung + Linien

Die Strecke soll eine Kapazität von maximal 30 Zügen pro Stunde und pro Richtung haben.

Alexanderplatz – Greifswalder Straße/Danzinger Straße: T2

Kniprodestraße – Arendsweg T4/4/2

Greifswalder Straße/Danzinger Straße – Weißensee T4/4/2

Linien

S4 (Neu): Marzahn – Landsberger Allee  – Ringbahn – Gesundbrunnen – Hauptbahnhof – Südkreuz  T10

S7: Ahrendsfelde – Marzahn – Landsberger Allee – Alexanderplatz T10

S76: Wartenberg – Landsberger Allee – Alexanderplatz T10

S8: Birkenwerder – Kreuz Blankenburg – Weißensee – Landsberger Allee – Ringbahn – Ostkreuz – Wildau T10

S6 (Neu):Buch Karower Kreuz – Blankenburg – Romain-Roland Straße T10 – Weißensee – Alexanderplatz T5

S65 (Neu): Französisch Buchholz Süd – Kreuz Blankenburg – Weißensee – Alexanderplatz T10

Linienverlegungen:

S5 wird nach Potsdam Hbf verlängert. Dafür wird die S7 über die Neue Strecke fahren.

Fahrplan

1. Alexanderplatz – Arendsfelde

  1. 00 Alexanderplatz
  2. 02 am Friedrichshain
  3. 04 Greifswalder Straße/Danzinger Straße
  4. 06 Kniprodestraße
  5. 07,5 Landsberger Allee
  6. 10 Weißenseer Straße
  7. 12 Gensler Straße
  8. 14 Arendsweg
  9. 16 Poelchaustraße
  10. 18 Marzahn
  11. 20 Raoul – Wallenberg Straße
  12. 22 Merower Allee
  13. 24 Arendsfelde

=> 5 Minuten schneller als heute mit der S7

2. Alexanderplatz – Wartenberg

  1. 00 Alexanderplatz
  2. 02 am Friedrichshain
  3. 04 Greifswalder Straße/Danzinger Straße
  4. 06 Kniprodestraße
  5. 07,5 Landsberger Allee
  6. 10 Weißenseer Straße
  7. 12 Gensler Straße
  8. 14 Arendsweg
  9. 18 Gerendseestraße
  10. 21 Hohenschönhausen
  11. 23 Wartenberg

=> 10 Minuten schneller als heute mit S75/S7

3. Alexanderplatz – Buch

  1. 00 Alexanderplatz
  2. 02 Am Friedrichshain
  3. 04 Greifswalder Straße/Danzinger Straße
  4. 05,5 Greifswalder Straße
  5. 07,5 Antonplatz
  6. 09 Weißensee
  7. 11 Romain-Roland Straße
  8. 13 Heinersdorf Ost
  9. 17 Blankenburg
  10. 21 Karower Kreuz
  11. 24 Buch

=> (Nach Buch) 7 Minuten schneller als mit U8/S2

=> (Zum Antonplatz) 8 Minuten schneller als mit M4

4. Frankfurter Allee -Blankenburg

  1. 00 Frankfurter Allee
  2. 02 Storkower Straße
  3. 04 Landsberger Allee
  4. 07 Greifswalder Straße
  5. 09 Antonplatz
  6. 10,5 Weißensee
  7. 12,5 Romain-Roland Straße
  8. 14,5 Heinersdorf Ost
  9. 18,5  Blankenburg

=> S8 ist 2,5 Min schneller als heutzutage

 

 

 

 

Fazit

1. Ich bin kein Gegner von Straßenbahnen, sie sind ein tolles Verkehrsmittel, das in den vielen Punkten (außer bei der Kapazität) besser ist als eine Schnellbahn.

2. Ich habe nichts gegen Maßnahmen wie längere Straßenbahnen und mehr seperate Trassen. Langfristig reichen sie nur nicht aus.

3. Der größte Vorteil meines Vorschlags gegenüber neuen U-bahn linien ist, dass man mit meinem a) mehr Kapazität erreicht und b) die Stadtbahn S-Bahnstrecke entlastet.

4.Es ist nur ein Gedankenspiel (Deshalb habe ich den Streckenverlauf auch nicht genau beschrieben. Die Karte muss reichen.). Ich möchte gerne wissen, ob ihr auch denkt, dass die S-Bahn eine gute Alternative sein kann.

Ähnliche Vorschläge(U-Bahn):

Neue U3: Sehr lang, nur Tunnel => sehr teuer

U10: Alex – Hohenschönhausen: Komplett im Tunnel, Geringer Haltestellenabstand

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15 Kommentare zu “Berlin: S-Bahn als U-Bahn Alternative für den Osten

  1. Soll der S-Bahn-Tunnel dann in der Mitte Berlins enden? Einen Kopfbahnhof muss man entweder sehr groß gestalten, was unterirdisch teuer ist und am Alexanderplatz wohl auch nicht möglich wäre, oder man hat nur sehr wenig Kapazität, da das Wenden von Zügen viel Zeit benötigt. Die Rampe von der Stadtbahn in den Tunnel halte ich nicht nur für technisch unmöglich (zu kurz, zu wenig Platz in der Breite vorhanden), sie löst zusätzlich aber auch das Problem nicht, da die Stadtbahn ja wie du selbst sagst überlastet ist und demnach ebenfalls keinen Mehrverkehr aufnehmen kann.

    Der Vorteil der U-Bahn ist, dass man ein paar Linienenden hat, die man einfach verlängern kann (U1, U3, theoretisch U4 auf eingezeichnete U11 Trasse mit einem Tunnel Nollendorfplatz-Hbf). So hat man kein Problem damit, in der Mitte Berlins einen Kopfbahnhof bauen zu müssen. Wenn man aus dem FNP den du verlinkt hast nur die U3 nimmt, und den Ostast der U11 durch eine Verlängerung der U1 (langfristig U4, dann U1 Richtung Nordwesten entlang der M10) ersetzt, wobei man bei beiden Strecken durchaus wie in diesem Vorschlag auch teilweise oberirdisch bauen kann, dann hat man schon sehr viel gewonnen.

    Alternativ kann man auch neue S-Bahnstrecken bauen, wenn man es schafft die Stadtbahn ausreichend zu entlasten. Hier bräuchte es aber vermutlich eine neue Ost-West Verbindung durch die gesamte Stadt, was sehr aufwändig (siehe zweite Stammstrecke München) wäre. Eine solche Strecke in der Innenstadt enden zu lassen halte ich nicht für sinnvoll.

    1. Soll der S-Bahn-Tunnel dann in der Mitte Berlins enden? Einen Kopfbahnhof muss man entweder sehr groß gestalten, was unterirdisch teuer ist und am Alexanderplatz wohl auch nicht möglich wäre, oder man hat nur sehr wenig Kapazität, da das Wenden von Zügen viel Zeit benötigt.

      Oder man errichtet eine unterirdische Wendeschleife wie in Stuttgart.

      1. Wäre eine denkbare Möglichkeit. Aber so eine Wendeschleife ist natürlich besonders teuer. Mit einer eingleisigen Haltestelle am Bebelplatz oder Museumsinsel fände ich es gut. Was hältst du davon ?

        VG Geomaus007

    2. Hi Jan-Lukas,

      Die Rampe von der Stadtbahn in den Tunnel halte ich nicht nur für technisch unmöglich (zu kurz, zu wenig Platz in der Breite vorhanden), sie löst zusätzlich aber auch das Problem nicht, da die Stadtbahn ja wie du selbst sagst überlastet ist und demnach ebenfalls keinen Mehrverkehr aufnehmen

      Ich halte sie auch für technisch nicht möglich. Eine Einfädlung in die Fern- und Regionalbahngleise wäre wohl möglich, wenn man ein Geschäft abreißt. Ist aber natürlich nicht sinnvoll, da ja alles überlastet ist.

      Der Vorteil der U-Bahn ist, dass man ein paar Linienenden hat, die man einfach verlängern kann (U1, U3, theoretisch U4 auf eingezeichnete U11 Trasse mit einem Tunnel Nollendorfplatz-Hbf)

      Einfach verlängern ? Die von dir genannten kann man gut verlängern, aber nicht in richtung Weißensee.

      U1 und U3:

      Von der Warschauer Straße erhält man eine Tangentialverbindung. Hierfür reicht die Tram

      Vom Nollendorfplatz zum Alexanderplatz ist es sehr weit. Das wäre dann eine paralelle zur U2 und keine neue Verbindung.

      U4: Hier gilt das selbe wie für U1/U3: Vom Nollendorfplatz zum Alexanderplatz sind es 6 Kilometer zusätzlicher Tunnel.

      Zudem kommt dier Kapazität dazu:

      . Die neuen Fahrzeuge der Baureihe 484 bieten beispielsweise 1256 Sitz- und Stehplätze als Vollzug.

      BVG-Baureihe A3: 52 Sitzplätze; 98–104 Stehplätze

      Auf U1 und U2 fahren Acht-, auf der U3 Sechs- und auf der U4 Zweiwagenzüge.

      BVG- Baureihe G: 66 Sitzplätze, 133 Stehplätze.

      BVG- Baureihe HK: 76 (+ 12 Klappsitze)Sitzplätze; 261 (12 Klappsitze als Stehfläche)

      BVG-Baureihe IK: 72/80 Sitzplätze, 258 Stehplätze

      Jeder Vier-Wagen-Zug ist durchgängig barrierefrei und verfügt über eine Gesamtkapazität von etwa 330 Plätzen, davon etwa 80 Sitzplätze in Längsbestuhlung und 250 Stehplätze. https://de.wikipedia.org/wiki/BVG-Baureihe_IK

      Fazit: S-Bahnen sind komfortabler und haben eine größere Kapazität. Die etwas erhöhten Baukosten (durch Lichtraumprofil bedingt) gegenüber der U-Bahn werden gesparrt, indem man die neue Strecke nicht vom Nollendorfplatz aus baut und man durch die Stammstrecke + Ringbahn mit weniger Strecken mindestens dieselbe Kapazität bekommt.

      neue Ost-West Verbindung durch die gesamte Stadt,

      Warum braucht es die? Bei vielen S-Bahnen gibt es Linien, die nicht durchgebunden werden. In Stuttgart enden beispielsweise viele an der Schwabstraße. In Frankfurt (mit Ende am Südbahnhof) und Hamburg (Mit Ende in Altona) werden sie durch die Innenstadt geführt und enden an deren Rand.

      Da man in Berlin aber bereits zahlreiche Verbindungen durch die ganze Stadt vom Alexanderplatz aus hat, reicht es die S-bahn ins Zentrum zu führen und dort enden zu lassen.

      (siehe zweite Stammstrecke München) wäre. Eine solche Strecke in der Innenstadt enden zu lassen

      In München ist es nicht sinnvoll, da die Linien ja alle durchgebunden werden und es im Osten auch einige Streckenäste gibt.

      In München gibt es 7 Äste im Westen und 5 im Osten. Eine eigene Strecke für S1 und S7 (die nur im Westen einen Ast haben) rentiert sich nicht.

      In Berlin ist das anders:

      2 Streckenäste im Westen (Spandau, Potsdam)

      6 Streckenäste im Osten (Wartenberg, Ahrendsfelde, Straußberg, Erkner, Flughafen, Königs Wusterhausen)

      Da 6 Linien auf der Stadtbahn zu viel sind, hat man die S75 enden lassen und die S8/S46 über die Ringbahn geführt.

      => Für die Strecke Westkreuz – Mitte müssen sich 2 Äste vereinen, für Mitte-Ostkreuz (Bei ausreichender Kapazität) 6

       

      VG Geomaus007

      1. Wenn man U1/U3 aufs erste von der Warschauer Straße unter der Strecke der M10 bis zur Landsberger Allee/Kniprodestraße verlängert kommt man auf nur ein wenig mehr Tunnel (~4,3km), als du um mit der S-Bahn zum Alexanderplatz zu gelangen (~4km inklusive halber Wendeschleife). Bei der U-Bahn kann praktisch alles in offener Bauweise gebaut werden, bei dir muss rund um den Alexanderplatz viel unter der Erde gebaut werden. Der Aufwand wäre sehr ähnlich.

        Bei der U-Bahn hat man langfristig bessere Erweiterungsmöglichkeiten wie ich bzw. der von dir verlinkte FNP bereits dargelegt haben. Die U4 könnte man zum Großprofil umbauen und in diesem Zuge dann auch die (U) Innsbrucker Platz so neubauen, dass eine Weiterführung der Linie trotz Autobahntunnel möglich ist, bspw. über die (S) Friedenau zur (S) Priesterweg, oder was auch immer sich da die ganzen LiniePlus Autoren mal ausgedacht haben.

        Zudem kommt dier Kapazität dazu:

        Die neuen Fahrzeuge der Baureihe 484 bieten beispielsweise 1256 Sitz- und Stehplätze als Vollzug.

        BVG-Baureihe A3: 52 Sitzplätze; 98–104 Stehplätze

        Auf U1 und U2 fahren Acht-, auf der U3 Sechs- und auf der U4 Zweiwagenzüge.

        BVG- Baureihe G: 66 Sitzplätze, 133 Stehplätze.

        BVG- Baureihe HK: 76 (+ 12 Klappsitze)Sitzplätze; 261 (12 Klappsitze als Stehfläche)

        BVG-Baureihe IK: 72/80 Sitzplätze, 258 Stehplätze

        Jeder Vier-Wagen-Zug ist durchgängig barrierefrei und verfügt über eine Gesamtkapazität von etwa 330 Plätzen, davon etwa 80 Sitzplätze in Längsbestuhlung und 250 Stehplätze. https://de.wikipedia.org/wiki/BVG-Baureihe_IK

        Fazit: S-Bahnen sind komfortabler und haben eine größere Kapazität. Die etwas erhöhten Baukosten (durch Lichtraumprofil bedingt) gegenüber der U-Bahn werden gesparrt, indem man die neue Strecke nicht vom Nollendorfplatz aus baut und man durch die Stammstrecke + Ringbahn mit weniger Strecken mindestens dieselbe Kapazität bekommt.

        Einzelne Züge haben zwar eine höhere Kapazität, dafür können bei der U-Bahn aber mehr Züge fahren. Für U5 und U8 sind nach dem Einbau von CBTC 2025/26 wohl bis zu 90s Zugfolgezeit geplant, die S-Bahn bleibt auf der Stadtbahn bisher bei 21 Zügen pro Stunde, also praktisch 170s Zugfolgezeit. Dadurch gleicht sich der Kapazitätsunterschied der einzelnen Züge aus. Dass die S-Bahnen etwas komfortabler sind mag stimmen, Toiletten oder ähnliches bieten diese aber nicht, sodass wir hier von kleineren Unterschieden reden.

        Mit dieser auch relativ aufwendigen Wendeanlage braucht es tatsächlich auch keine Durchbindung. Ich würde die Haltestelle am Hackescher Markt allerdings weglassen, und die an der Museumsinsel zweigleisig planen, sodass dort zumindest ein wenig Haltezeit eingelegt werden kann.

        1. Hi,

          Warschauer Straße unter der Strecke der M10 bis zur Landsberger Allee/Kniprodestraße verlängert kommt man auf nur ein wenig mehr Tunnel (~4,3km), als du um mit der S-Bahn zum Alexanderplatz zu gelangen (~4km inklusive halber Wendeschleife)

          Das ist dann ja eine tangentiale Verbindung. Um zum Zentrum zu kommen muss man dann erst in die U1/U3 bis zur Warschauer Straße, dort dann in die S-Bahn zum Alexanderplatz und vielleicht noch in die U5 zur Museumsinsel,Bebelplatz,Unter den Linden , …

          => Das wird wohl niemand machen, wenn die Tram ja schneller ist.

          praktisch alles in offener Bauweise gebaut werden,

          Ich denke nicht, dass man um den Alexanderplatz Hochbahnen oder Strecken in Troglage bauen wird.

          Die U4 könnte man zum Großprofil umbauen und in diesem Zuge dann auch die (U) Innsbrucker Platz so neubauen, dass eine Weiterführung der Linie trotz Autobahntunnel möglich ist, bspw. über die (S) Friedenau zur (S) Priesterweg, oder was auch immer sich da die ganzen LiniePlus Autoren mal ausgedacht haben.

          Ein Umbau zum Großprofil ist sehr aufwendig. Das wird teuer. Da die U4 jedoch recht kurz ist, wäre es möglich.

          Für U5 und U8 sind nach dem Einbau von CBTC 2025/26 wohl bis zu 90s Zugfolgezeit geplant, die S-Bahn bleibt auf der Stadtbahn bisher bei 21 Zügen pro Stunde, also praktisch 170s Zugfolgezeit.

          Die Stadtbahn ist anders als die U5 und U8 eine sehr alte Strecke. Damals hatte man nicht die technischen Vorraussetzungen. Bei einem Neubau der S-Bahn hat man sie aber. Durch die beiden Linien, die vorher auf die Ringbahn wechseln erhöht sich die Kapazität auch.

          Mit dieser auch relativ aufwendigen Wendeanlage braucht es tatsächlich auch keine Durchbindung. Ich würde die Haltestelle am Hackescher Markt allerdings weglassen, und die an der Museumsinsel zweigleisig planen, sodass dort zumindest ein wenig Haltezeit eingelegt werden kann.

          Habe ich nun geändert. Hackescher Markthat ein Fragezwichen, Museumsinsel ist zweigleisig.

          VG Geomaus007

          1. Das ist dann ja eine tangentiale Verbindung. Um zum Zentrum zu kommen muss man dann erst in die U1/U3 bis zur Warschauer Straße, dort dann in die S-Bahn zum Alexanderplatz und vielleicht noch in die U5 zur Museumsinsel,Bebelplatz,Unter den Linden , …

            => Das wird wohl niemand machen, wenn die Tram ja schneller ist.

            Wenn man den Alexanderplatz als das Zentrum definiert stimmt das. Es gibt in Berlin allerdings weitere Ziele als den Alexanderplatz, und U1/U3 sind immer noch mitten in der Stadt (erinnert mich an 12/15 hier in Köln). Die S-Bahn würde nur zu U2, U5 und U8 am Alexanderplatz Umstiege ermöglichen, die U1/U3 würden hingegen alle U-Bahnlinien erreichen.

            Wenn die Tram so entlastet wird, dass nur noch Fahrgäste mit ihr fahren, die wirklich zum Alexanderplatz wollen, dann hat man schon viel gewonnen. Und wie gesagt, lassen sich bei mir langfristig auch Verbindungen zum Alex/Hbf. einrichten, das kann aber Schrittweise passieren und wird dadurch machbar.

            Ich denke nicht, dass man um den Alexanderplatz Hochbahnen oder Strecken in Troglage bauen wird.

            Genau, deshalb ist dein Vorschlag gleich aufwändig wenn nicht sogar aufwändiger als meine U-Bahnverlängerung. Bei mir wird erst bei langfristigen Erweiterungen ein so großer Aufwand nötig, außerdem kann eine U-Bahnlinie am Alexanderplatz die 100 Jahre alten Bauvorleistungen bei den Bahnsteigen der U5 nutzen und braucht dadurch keine ganz neue Haltestelle.

            Ein Umbau zum Großprofil ist sehr aufwendig. Das wird teuer. Da die U4 jedoch recht kurz ist, wäre es möglich.

            Deshalb wurde das auch schonmal vorgeschlagen. Sinnvoll ist das aber natürlich nur, wenn man die U4 zu einer richtigen Linie macht, die bspw. den Hbf. anbindet.

            Die Stadtbahn ist anders als die U5 und U8 eine sehr alte Strecke. Damals hatte man nicht die technischen Vorraussetzungen. Bei einem Neubau der S-Bahn hat man sie aber. Durch die beiden Linien, die vorher auf die Ringbahn wechseln erhöht sich die Kapazität auch.

            Die Stadtbahn wurde erst vor wenigen Jahren mit einer neuen Zugsicherung ausgestattet. Auch sonst ist die Stadtbahn (~1880) nur etwa 40-50 Jahre älter als der Kernteil von U5 und U8 um den Alexanderplatz (~1920-30). Die eigentlichen Unterschiede liegen im Verkehrsmittel, während es bei einer U-Bahn die alle 2min fährt egal ist, ob sich einzelne Bahnen verspäten, ist dies bei S-Bahnen, die pro Außenast bspw. nur alle 20min fahren nicht mehr so egal. Daher ist der stabile Betrieb auf S-Bahnstrecken deutlich wichtiger als in der U-Bahn.

  2. Hi Geomaus007,

    was hältst du von meinem Vorschlag einer teils oberirdischen, teils unterirdischen S-Bahn vom Ring nach Marzahn?

    Klar: deine hier eingezeichnete Strecke würde noch mal eine höhere Erschließungswirkung haben, als meine, auch weil du wirklich gute Lücken gefunden hast, wo man sogar oberirdisch gut an die Wohngebiete rankommt.
    Zentral hat solch eine Strecke für mich aber nicht das Anliegen, die Aufgabe der Straßenbahn zu übernehmen, sondern vielmehr eine schnelle Verbindung zwischen dem Osten und dem Rest der Stadt herzustellen.
    Daher finde ich ehrlich gesagt den Teil zwischen Alex und Ringbahn etwas überflüssig. Denn dort ist ja schon heute die Tram unterwegs.
    Würde man also nur den Teil außerhalb der Ringbahn mit einer neuen S-Bahnstrecke versehen, sparte man Geld, würde aber trotzdem die stark ausgelasteten Bereiche in Weißensee und Marzahn mit dem Schnellbahnnetz verknüpfen. So käme man in knapp zehn Minuten von Hohenschönhausen zum S Greifswalder Straße auf der Berliner Ringbahn.

    Fazit: Deine Vorschlag bindet viele Menschen verhältnismäßig an. Dennoch bin ich noch unentschlossen, ob eine kürzere Variante wie in meinem Vorschlag beschrieben nicht auch ausreichen würde.

    Viele Grüße

    1. Hi,

      Diesen Vorschlag kannte ich nicht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass du als Kategorie Eisenbahn-Infrastruktur ausgwählt hast.

      Das größte Problem an deinem Vorschlag ist, dass er an der Ringbahn und nicht im Zentrum endet. Dadurch sind viele Straßenbahn Direktverbindungen zum Alex attraktiver.

      VG Geomaus007

      1. Das liegt wahrscheinlich daran, dass du als Kategorie Eisenbahn-Infrastruktur ausgwählt hast.

        Eigentlich ist das auch die richtige Kategorie, nur in Berlin hat es sich hier auf LiniePlus durchgesetzt auch solche Vorschläge als S-Bahn vorzuschlagen. Spezifisch in Berlin ergibt das ja auch Sinn, da hier eine S-Bahnstrecke tatsächlich nur von S-Bahnen befahren werden kann. Alle andere S-Bahnsysteme sind jedoch mindestens teilweise interkompatibel mit der restlichen Eisenbahn, da ist für Strecken also Eisenbahn-Infrastruktur richtig. Man kann inzwischen bei den Filtern auch einstellen, dass man nach mehreren Kategorien (oder direkt allem was zur EBO gehört) filtert, so findet man dann auch die Vorschläge, die die „falsche“ Kategorie haben.

        1. Vielen Dank für den Hinweis.

          Ich habe schon einige S-Bahn Neubauten mit der Kategorie S-Bahn ausgewiesen. Auch bei S-Bahnen, die mit anderen Verkehrsträgern kompatibel sind.

          Von der Mehrfachauswahl wusste ich. Es wird insbesondere in Berlin aber besonders unübersichtlich zwei Kategorien auszuwählen. Man sollte ja schließlich auch noch „Berlin“ und „B:“ ausprobieren.

          Ich möchte Berlin-Planer nicht nachsagen, die falsche kategorie ausgewählt zu haben. Ich hoffe er verzeiht mir, dass ich mal einen ählichen Vorschlag übersehen habe.

          VG Geomaus007

  3. Der Abschnitt Französisch Buchholz Süd – Weißensee ist zu dünn besiedelt für eine Schnellbahn. Ein Umsteigebahnhof ist aus demselben Grund ungerechtfertigt. Man könnte wenn überhaupt eher die S8 aus Norden über die vorgeschlagene Trasse nach Weissensee schicken.

    Der Umweg über S Michelangelostr. ergibt keinen Sinn. Es ist ein Umweg, die Baukosten sind höher, und die Besiedlung ist dünner, als unter der B2. Die Ringbahn verpasst man auch noch.

    Die Trasse Landsberger Allee – Poelchaustr. wird nicht benötigt. Marzahn – Stadtzentrum gibt es bereits mit der S7, Marzahn – Nordring mit der M6. Jene erschließt auch die Landsberger Allee besser, sie müsste nur beschleunigt werden.

    1. Servus Krake,

      Der Abschnitt Französisch Buchholz Süd – Weißensee ist zu dünn besiedelt für eine Schnellbahn. Ein Umsteigebahnhof ist aus demselben Grund ungerechtfertigt. Man könnte wenn überhaupt eher die S8 aus Norden über die vorgeschlagene Trasse nach Weissensee schicken.

      Der Abschnitt zwischen Blankenburg und Heinersdorf Ost ist tatsächlich recht dünn besiedelt. Jedoch muss man um die bestehenden Strecken zu erreichen, auch mal durch wenig besiedeltes Gebiet. Es gibt aber viele deutlich weniger stark besiedelte Gegenden wie bespielsweise entlang der S8 im Nordteil.

      Den Umsteigebahnhof und Ast nach Französisch-Buchholz werde ich streichen. Dafür enden die Züge dann bereits in Weißensee.

      Der Umweg über S Michelangelostr. ergibt keinen Sinn. Es ist ein Umweg, die Baukosten sind höher, und die Besiedlung ist dünner, als unter der B2. Die Ringbahn verpasst man auch noch.

      Ok, sehe ich ein. Wollte die Strecke ursprünglich entlang der B2 führen. Mache ich nun wieder.

      Die Trasse Landsberger Allee – Poelchaustr. wird nicht benötigt. Marzahn – Stadtzentrum gibt es bereits mit der S7, Marzahn – Nordring mit der M6. Jene erschließt auch die Landsberger Allee besser, sie müsste nur beschleunigt werden.

      Soweit ich weiß ist die M6 überlastet. Wie man sie beschleunigt, weiß ich auch nicht, schließlich hat sie ja einen seperaten Gleiskörper. Ich denke weniger Haltestellen ist wohl nicht die Lösung.

      VG Geomaus007

  4. Ich finde den Vorschlag jetzt realistischer. Die Taktungen könnte man noch reduzieren, momentan planst Du mit mehr S-Bahn-Zügen, als heute Straßenbahnen fahren. Die Einfädelung in die Stadtbahn ist bei den Taktungen unmöglich, baulich vermutlich auch. Statt der Wendeschleife könnte man den Tunnel nach Südwesten weiterbauen, vielleicht nach Mehringdamm oder sogar Südkreuz.

    1. Hi Krake,

      Vielen Dank.

      Die Taktungen könnte man noch reduzieren, momentan planst Du mit mehr S-Bahn-Zügen, als heute Straßenbahnen fahren.

      Da hast du recht ich sollte es reduzieren.

      Die Kapazität sollte aber trotzdem größer gedacht werden. Durch die Äste Hohenschönhausen, Marzahn, Birkenwerder und Bernau kommen etwa 50% Fahrgäste (die heute über andere S-Bahn Strecken fahren) hinzu. Ich denke zwischen Alex und Ring darf man T2 fahren.

      Was denkst du?

      Statt der Wendeschleife könnte man den Tunnel nach Südwesten weiterbauen, vielleicht nach Mehringdamm oder sogar Südkreuz.

      Das würde das Projekt noch teuerer machen. Um den Rahmen nicht zu sprengen würde ich diesen Vorschlag mit der Wendeschleife belassen.

       

      VG Geomaus007

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