Beschreibung des Vorschlags
Die Linie M41 fährt laut Wikipedia zwischen U Hermannplatz und Sonnenallee/Baumschulenstraße mindestens alle 5 Minuten (werktags). Sonntags fährt sie kaum seltener (6/7/7 Minuten-Takt). Deswegen möchte ich vorschlagen, dass die M41 dort durch eine Straßenbahnlinie ersetzt wird. Da diese nicht isoliert errichtet werden kann, sondern an das bestehende Netz angeschlossen werden muss, schlage ich vor sie über Sonnenallee/Baumschulenstraße bis Schönweide S-Bahnhof weiter zu führen, da dort Straßenbahngleise liegen, welche von den Linien nach Adlershof Wissenschaftsstadt und Köpenick bedient werden.
Auch westlich vom Hermannplatz weist die Linie M41 eine dichte Taktung auf. Sie fährt zwar bis Potsdamer Platz dann nur alle 10 Minuten in der NVZ (Mo-Fr) jedoch weiterhin im 5-Minuten-Takt Mo-Fr in der HVZ, sowie samstags. Sonn- und feiertags verkehrt sie in dem Abschnitt ebenfalls alle 6/7/7 Minuten. Das spräche ebenfalls für eine Straßenbahnwürdigkeit.
Hinter dem Potsdamer Platz fährt die Linie M41 nicht mehr so häufig, dass ich dort eine Tram fordern würde. Die Metrobuslinien vom Potsdamer Platz zum S+U-Bahnhof Rathaus Steglitz hingegen fahren ab dort zusammen alle 5 Minuten, sodass ich mir dorthin eine Straßenbahnstrecke sicherlich vorstellen könnte.
Der Vorschlag enthält auch mögliche optionale Wendeschleifen für Straßenbahnen. Die Strecke könnte eh nicht an einem Tag gebaut werden und wenn sie abschnittsweise errichtet wird, müssen die Straßenbahnen an projektierten Endstationen (U-Bahnhof Hermannplatz und S+U Potsdamer Platz) auch umkehren können.

Gähn, auch nur aufgewärmter Kaffee! Diese Idee ist alt und es wäre sehr nett, wenn du dich auf Vorschläge konzentrierst, wo du auch ein Mindestmaß an Ortskenntnissen hast. Du planst deine Linien nach Angaben von Wikipedia, wer soll das ernstnehmen?
Nebenbei wird die Berliner Straßenbahn gerade auf ein ZR-Netz umgestellt, neue Wendeschleifen braucht man nicht mehr.
Egal, ob man Wendeschleifen braucht oder nicht, kann es in einem Vorschlag doch nicht schaden, wenn man zeigt, dass Platz für eine Schleife vorhanden wäre.
Ist es wirklich amtlich, dass eine Umstellung auf ZR-Fahrzeuge beschlossen ist? Gibt es dazu eine Quelle? Ich fände das jedenfalls sehr bedauerlich.
Das ist „amtlich“. Man schafft mit der Beschaffung von ZR-Wagen Fakten.
Ich finde die Idee aus mehreren Gründen doof:
Was soll die Schleife am Hermannplatz bringen? Der M41 fährt sowieso parallel zur U7. Also warum sollte man da umsteigen wollen? Das kostet nur Fahrzeit. Dann mach es lieber gleich richtig und lass deine Linie am Mehringdamm erst den Kanal überqueren. Da haste dann deinen Umstieg zur U7 und das ohne Zeitverlust. Mal davon abgesehen, ist die Führung am Halleschen Tor auch sowieso doof, wenn die Gleise auf jeder Uferseite geführt werden müssen, weil du dann 2 Brücken hast.
Auch ist die Fortführung vom Potsdamer nach Steglitz so nicht sinnvoll. Derzeit fährt der Bus ab Potsdamer im 5 min Takt. Zukünftig wird die M4 vom Alex kommend mind. ein 10 min Takt fahren. Da die M4 aber im 3/3/4 fährt, ist es hier realistischer, dass die Verstärkerzüge von da aus fahren. Der M41 gehört dann entweder zum HBF (meine Prio 1) oder eben zum Zoo. Eine andere Führung mach kein Sinn. Auch ist die Wendeschleife am Potsdamer nicht praktikabel. Stell dich mal an die Kreuzung und beobachte das treiben. Dann wirste sehen, dass dies nur zu Verzögerungen führen wird. Auch ist dort keine Wendeschleife nötig. Wenn dann wird man den Platz vor der Philamonie für Kehrgleise verwenden.
Also die Idee mit den Wendeschleifen stammt daher, dass man die Bahn nicht unbedingt in einem Zug baut, sondern auch abschnittsweise, und man aus Gründen der Betriebsicherheit immer Zwischenwendestellen benötigt. Kennst du die Wuppertaler Schwebebahn? Sie kann nur an ihren Endpunkten kehren und wenn sie mal eine kleine Störung hat, die sie betriebsunfähig macht, und die Schwebebahn deswegen nicht fahren kann, müssen die WSW für den Schwebebahnexpress oft Busse von anderen Unternehmen anmieten, um dann genügend Busse zu haben, die zwischen Vohwinkel und Oberbarmen im 3-Minuten-Takt hin- und herpendeln können. Also wären solche Zwischenwendemöglichkeiten auch gut und sie sind nur optional, wie man nun auch der Beschreibung entnehmen kann.
Im Bereich des Halleschen Tors habe ich die Linie nur am Halleschen Ufer eingezeichnet, da die Bahn auch nur auf dieser Uferseite fahren soll. So muss sie auch nur einmal den Landwehrkanal am Halleschen Tor queren und nicht einmal je Richtung über eine Extra-Brücke. Ich habe das Hallesche Ufer gewählt, weil so die Cafés am Halleschen Ufer direkt erreichen kann und auch kurze Umsteigebeziehungen zur U-Bahn hat.
Wenn ich dich richtig verstehe würde die Straßenbahn auf der Achse Potsdamer Platz – Schönweide ausreichen. Soll man dann die Strecke Potsdamer Platz – Rathaus Steglitz trotz 5-Minuten-Takt nicht vertrammen oder falls man ihn vertrammen sollte, besser mit einer anderen Tram bedienen soll, als mit der hier vorgeschlagenen? Ich habe ja schon eine Tram vom Bahnhof Zoo Richtung Heerstraße vorgeschlagen und wollte diese aufgrund der Kommentare weiter nach Rathaus Spandau führen, da du bereits auf dem Korridor die Tram nach Staaken vorgeschlagen hast. Könnte man deine oder auch meine Tram vom Bahnhof Zoo zum Potsdamer Platz weiterführen, wo sie auf die Linie M4 trifft? Und wenn ja über welche Route? Entlang der Buslinie 200?
Ist es Ignoranz oder warum erwähnst du nie meinen realistischen (im Gegensatz zu Trassen über Bauland) Vorschlag für eine Straßenbahn entlang der Heerstraße?
Ich schiebe es mal auf die Hitze, dass du hier bei den Wendeschleifen etwas von der Schwebebahn erzählst. Damit hat die Betriebsabwicklung der Berliner Straßenbahn nichts zu tun.
In Berlin fährt übrigens die Straßenbahn, nicht die oder das Tram. Zwar steht auf dem Logo Tram, aber es heißt z.B. „Unternehmensbereich Straßenbahn“ bei der BVG.
Warum brauch man heutzutage noch Wendeschleifen? Wie viele Jahre ist die M10 am Nordbahnhof ohne Schleife ausgekommen? Wie endet die M10 an der Warschauer Str.? Du brauchst keine Wendeschleife mehr. Ein einfacher Gleiswechsel reicht aus. Es ist also unnötig sowas zu bauen, wenn man in Zukunft nur noch ZR-Fahrzeuge beschafft.
Du willst also umbedingt Parkfläche zerstören? Für was denn? Was ist der Mehrwert an deiner Führung, anstatt am Mehringdamm abzubiegen? Du holzt grundlos Bäume ab und schaffst keinen Anschluss an die U7 in Richtung Westen. Damit nimmst du ordentlich Umstiegspotential aus der Linie raus. Auch brauchst du so 2 Spitze Kurven, was für eine Straßenbahn nicht gerade günstig ist. Deine Variante hat auch 3 Kurven, anstatt zu einer die beim Mehringdamm wäre. Somit ist deine Strecke also auch noch langsamer zu befahren und störanfälliger.
Die geplante Strecke Alex-Steglitz ist alles andere als neu. Die ist sogar so alt, dass die bei Wikipedia schon seit Jahren steht. Selbst bei dem veröffentlichten Plan vom Senat, wird hier die M4 aufgeführt. Deine Idee ist auch nicht zu ende gedacht. Was soll denn aus dem Abschnitt Alex-Potsdamer werden, wenn deine Linie die Verbindung nach Steglitz herstellt? Sollen die Fahrgäste zum umsteigen gezwungen werden, die heute mit dem Bus durchfahren können? Bitte auch immer an die Folgeschritte denken.
Und nein, das wäre dann eine Linie Zoo-Schöneweide, wobei Potsdamer-Schöneweide dann der 5 min Takt wäre. Der Potsdamer ist nicht der Nahverkehrsknoten. Das ist und bleibt Zoo. Was haben denn die Leute davon dauernd umsteigen zu müssen? Diese Knotenpunkte machen schon Sinn.
Die Route wäre noch zu klären. Mein Favorit ist tatsächlich über die Tiergartenstraße diese Strecke zu führen. Es gibt aber auch andere Meinungen dazu. Aber einig ist man sich weitesgehend, dass der Zoo so erreicht werden soll.
Über den Mehringdamm wäre der Fußweg zur U6 aber weiter. 😉
Ich will ja nichts sagen, aber an der Ecke Blücherstraße ist ein Eingang zur U-Bahn. Also ist der Fußweg nicht so lang, wie du vlt. dachtest. Auch ist die Strecke zur U6 nur am nördlichen Ufer relativ kurz. Am südlichen Ufer wäre der Weg genauso lang, wie wenn die Straßenbahn an der Mehringbrücke hält und man durch den Block läuft. Beide Gleise nördlich wird so oder so keine Option sein.
Es gibt da zwar einen Eingang, der in Richtung Blücherstraße weist, doch beinhaltet er wieder einen recht langen unterirdischen Gang. Es dürfte keine große Rolle spielen, ob man nun ein Stück auf der Straße gehen müsste, oder gleich in einen Tunnel kommt und die selbe Strecke dann unterirdisch geht. Der Weg zum Bahnsteig verkürzt sich dadurch jedenfalls nicht.
Vom südlichen Ufer war übrigens auch gar keine Rede. Der Vorschlag sieht eine Strecke am nördlichen Ufer vor, von der aus die U6 besser erreichbar wäre. Man kann es gut oder schlecht finden in beiden Richtungen das nördliche Ufer nutzen zu wollen, aber davon geht dieser Vorschlag nunmal aus. Platz ist dort auch vorhanden, allerdings müsste man einiges an Grün opfern, was in dieser Gegend sicher problematisch wäre.
Auch in Form von Rasengleis?
Erst recht in Form von Rasengleis! Du schlägst eine massive Abholzung dort vor, was die Anwohner definitiv verhindern werden. Daher macht es nur mit Richtungsgleisen Sinn. Damit nimmst du aber den Vorteil der U6 Begnung und der U7 Begegnung. Daher lehne ich diese Streckenführung ab.