Beschreibung des Vorschlags
Die Politik plant eine Kiezlinie für den Bereich nördlich der B1/B5 zwischen den Bahnhöfen Frankfurter Allee und Lichtenberg. Die Route scheint festzustehen. Ich würde sie erweitern um eine Schleife südlich der Frankfurter Allee. 356 erschlösse dort dicht besiedeltes Wohngebiet, das teilweise außerhalb des politisch geforderten 400m-Radius liegt. Der Bus nutzt dafür die geplante ÖPNV-Trasse am Ostkreuz. Wenn möglich, soll auch die Trasse Möllendorffstr. dazu umgebaut werden. Für die Geradeausfahrt Neue Bahnhofstr. braucht es eine Ausnahmegenehmigung für Linienverkehr, alternativ könnte 356 auch über Boxhagener Str. fahren.
356 benötigte zwei Fahrzeuge, entweder Midibusse oder Standardbusse, für einen 20′-Takt. Dieser soll zunächst Mo-Fr 6-19 und Sa 10-18 Uhr angeboten werden. Auf dem Weg lägen u.a. Rathaus, Jobcenter, Mall, Betriebshof, Behindertenwerkstatt, Ärztehaus etc. 356 erreichte alle Schnellbahnlinien und Regionalbahnhöfe der Gegend.
256 kann dann mit allen Fahrten am Bahnhof Lichtenberg enden.
Vorteil gegenüber der offiziellen Planung: Größere Abdeckung bei gleichem Kurseinsatz.
Vorteil gegenüber BVG_er 1s Vorschlag: Anbindung des lokalen Zentrums S+U Frankfurter Allee/Rathaus Lichtenberg, geringerer Kurseinsatz.

Nicht schlecht, aber Ringlinien haben immer den Nachteil, dass sie zu einem Punkt in eine Richtung mehr Fahrzeit haben als in die andere. Vielleicht es besser die Linie über Schulze-Boysen – rechts Frankfurter (U Magdalenen Endhalt) – rechts Frankfurter (Nebenfahrbahn Nummer 192) und wieder in die Schulze Boysen zurück. So wird auch das Ostkreuz in beiden Richtungen angebunden. In eine Richtung kann ja durch die Geusen abgekürzt werden.
Danke für die konstruktive Kritik. Ein Linienende am U Magdalenenstr. zwischen zwei Knoten fände ich ungünstig. So lang wie die Wende dort ist, käme man fast bis zur Möllendorffstr. Für die Bewohner der S.-Boysen-Str. bedeutete das einen langen Weg zum S+U Frankfurter Allee in beiden Richtungen statt nur in einer. Das Umsteigen in die U5 am U Magdalenenstr. ist nicht gerade bequem (>100m Fußweg).
Eine derart kurze Linie muss nicht unbedingt zwei Endhalte besitzen, 294 oder 365 haben auch nur eine.
Man kann ja eine Haltestelle so nah wie möglich am westlichen Eingang einrichten und eine am 240er, diese würde dann denn treffenderen Namen U Magdalenenstr./Alfredstr. erhalten.
Eine derart kurze Linie muss nicht unbedingt zwei Endhalte besitzen, 294 oder 365 haben auch nur eine.
Zwei Endhalte bedeutet ja nicht, dass an beiden Enden Haltezeit gewährt wird. Du kannst eine sogenannte innerbetriebliche Ringlinie draus machen, die an einem Ende höchstens eine oder zwei Minuten Verspätungsausgleich bekommt.
Für die Bewohner der S.-Boysen-Str. bedeutete das einen langen Weg zum S+U Frankfurter Allee in beiden Richtungen statt nur in einer.
Oder du tauschst die Reihenfolge. Also: Möllendorf – Frankfurter – Schulze-Boysen und dann durch die Viktoriastadt – Ostkreuz – Neue Bahnhof (Sondergenehmigung Durchfahrt Linienverkehr Ecke Boxhagener + LSA nötig) – Gürtelstr. und dann zum Traveplatz (Endhalte vor Müggelstr, Toilette der Tram mit benutzbar). Dann hätte die Gegend einen Anschluss zum Ostkreuz, zum Ringcenter kommt man mit etwas Fußweg ja schon alle paar Minuten mit der Straßenbahn.
Die Wende am Traveplatz wäre fast so lang, wie eine Fahrt zum S+U Frankfurter Allee. Die umwegige Linienführung erscheint unübersichtlich und verlängerte die Fahrzeit auf ~19min, so dass man drei Kurse benötigte. Toilette hat man auch schon am Bahnhof Lichtenberg, eine reicht bei kurzen Linien. Eine Kiezlinie sollte möglichst wenig Umsteigezwänge haben, sonst wird sie nicht benutzt, wer wartet schon 20min für 1-2 Stationen?
Ich sehe die Schleife nicht nachteilig. Eine beidseitige Route müsste wegen der Einbahnstraßenregelung durch die Schreiberhauerstr., so dass die Victoriastadt nur randseitig erschlossen wäre. Am S Nöldnerplatz/Türrschmidtstr. erreichte man Rummelsburg, zwei Schulen und 396. Ja, vom Ring-Center zur Boysen über Ostkreuz dauerte lange. Aber wer fit ist, läuft eh; und wer nicht gut laufen kann, hat auch in der Regel mehr Zeit.
Toilette hat man auch schon am Bahnhof Lichtenberg, eine reicht bei kurzen Linien.
Das sehen die Personalvertretung und die Kollegen anders, nur bei innerbetrieblichen Ringlinien kann davon abgesehen werden. Wenn man die Berufe attraktiv halten und weiterhin ausreichend Fachkräfte finden will, sollten anständige Toiletten auch eine Selbstverständlichkeit sein.
Eine Kiezlinie sollte möglichst wenig Umsteigezwänge haben, sonst wird sie nicht benutzt, wer wartet schon 20min für 1-2 Stationen?
Wo wären denn bei der Variante mehr Umsteigezwänge? Die hat man doch eher bei der Ringlinie, von der Stadtbahn erreicht man die Schulze-Boysen, umgekehrt nicht.
Eine beidseitige Route müsste wegen der Einbahnstraßenregelung durch die Schreiberhauerstr., so dass die Victoriastadt nur randseitig erschlossen wäre.
Ach, ja die Pfarrstraße ist ja mittlerweile zur Einbahnstraße geworden, aber doch nicht die Kaskel?
Aber wer fit ist, läuft eh; und wer nicht gut laufen kann, hat auch in der Regel mehr Zeit.
So gedacht ist doch ÖPNV relativ zweckfrei.
Aber deine beschriebene Variante ist an der Ecke Boxhagener/Neue Bahnhof auch nicht möglich. Aus der nördlichen Neue Bahnhof geht es nur nach links oder rechts in die Boxhagener, geradeaus ist verboten.
„Aber deine beschriebene Variante ist an der Ecke Boxhagener/Neue Bahnhof auch nicht möglich.“
Ist korrigiert.
„Ach, ja die Pfarrstraße ist ja mittlerweile zur Einbahnstraße geworden, aber doch nicht die Kaskel?“
Möchtest Du den Rekord für die meisten Abbiegevorgänge brechen?
„Wenn man die Berufe attraktiv halten und weiterhin ausreichend Fachkräfte finden will, sollten anständige Toiletten auch eine Selbstverständlichkeit sein.“
Wer alle 20min eine Toilettenpause benötigt, hat ein ganz anderes Problem.
Wenn man muss, dann muss man. Der Körper richtet sich da nicht nach dem Fahrplan oder den Toilettenstandorten.
Das kann man so pauschal nicht sagen: Es ist völlig zumutbar, eine gewisse Zeit keine Toilette verfügbar zu haben. Schließlich vergehen auf anderen Strecken schonmal gerne über eine Stunde, bis der Busfahrer oder Lokführer abgelöst wird.
Viel länger als 30-40 Minuten wird die Fahrt nicht dauern.
Ein Erwachsener Mensch muss abschätzen können, ob er in der nächsten Dreiviertelstunde aufs Klo muss.
Die Schulze-Boysen-Straße müsste in beide Richtungen befahren werden, dammit es attraktiv wird. Mir gefällt aber die Erschließung vom Teil der Ruschestraße sowie der Wohnanlage Lindenhof 😉
Eigentlich hast Du recht, aber wie machen? Von der Rusche geradeaus in die Boysen ist verboten. Von der Gürtelstr. kommt man nicht links in die Guddorf. Eine Verbindung zu bauen, würde den Durchgangsverkehr ins Wohngebiet locken. Normannen – Möllendorff – Frankfurter – Boysen wäre zu umwegig.