Beschreibung des Vorschlags
Ich habe neulich einen älteren Vorschlag für einen zweiten Ausgang gesehen, finde diesen aber leider nicht mehr. In diesm Vorschlag wurde vorgeschlagen den Ausgang am südlichen Bahnsteigende beginnen und dann höchstwahrscheinlich unterirdisch zur Mühlenstraße führen zu lassen. Dadurch gäbe es einen direkten Weg zur Mühlenstraße und zu den darumlegenden Wohnhäusern. Da ein Fußgängertunnel unter bereits vorhandenen Gleisen zu bauen sehr aufwendig ist, schlage ich vor, eine einfache Fußgängerbrücke zu bauen und den Weg oberirdisch verlaufen zu lassen.
Die Brücke führt vom Ende des Bahnsteigs über drei Gleise auf die westliche Seite, wo jetzt noch eine frei Fläche ist, später aber der Panketrial lang gehen wird. Von hier aus können Fahrradfahrer sofort die Panke entlangfahren oder Fußgänger zur Mühlenstraße laufen.
Mit der Umsetzung würde ich aber noch bis Baubeginn des Pankower Tors und der Westfläche A warten, weil jetzt der Ausgang noch nicht so wichtig ist und die Fläche auch noch etwas begradigt werden muss, was sowieso dann gemacht werden wird.

Die Idee finde ich nicht schlecht. Allerdings sehe ich die Brücke kritisch, da so die Anwohner was in den Weg gestellt bekommen. Eine Unterführung ist an sich nicht kritisch, da für Fußgänger kein riesiger Tunnel gebaut werden muss. Je nach Beschaffenheit des Dammes, kriegt man das sogar ohne Sperrpause hin. Was gut wäre, ist eine Integration in den geplanten Panketrail. Dann kann man den Fußweg gleich mit planen, damit sich Radfahrer und Fußgänger nicht in den Weg kommen.
Eine Unterführung wäre natürlich viel besser, ich war mir nur nicht sicher ob das möglich ist.
Wenn man in Schöneweide sogar eine Straßenbahn durch ein Bestandsbauwerk baut, sollte ein Fußgängertunnel ja nun kein Problem darstellen.
Es gibt ja heute auch z.B. das Vorgehen, dass man den fertigen Fußgängertunnel mit Hydraulikstempeln unter den Gleisen durchdrückt, während davor das Erdreich ich glaube mit Hochdruck stückweise weggespült wird. Weiß allerdings nicht mehr genau, wo ich das schonmal gesehen habe. Da gibt es also genug Möglichkeiten.
Ein Tunnel wäre an der Stelle auch aus meiner Sicht die klar bessere Wahl, weil die visuelle Beeinträchtigung deutlich geringer Wäre als bei einer Brücke. Auch hätte man so optional die Möglichkeiten, von Westen her gleich oder später einen Fahrstuhl für barrierefreien Zugang mit zu integrieren.
Der Fahrstuhl wird an der Stelle schwierig, da der Bahnsteig nicht sonderlich breit ist. Was eher sinnvoll wäre, wäre ein Zugang für eine verlängerte U9 frei zu halten, sollte das kommen. Dann entzerrt man so ein wenig die Masse am derzeitigen Eingang.
Der Bahnsteig ist etwas mehr als 11,50m breit. Das reicht doch locker für eine feste Treppe, eine Rolltreppe und einen Aufzug.
Und soweit ich weiß, ist eine Verlängerung der U9 – wenn sie überhaupt jemals kommen würde – bis Pankow-Kirche und nicht zum Haltepunkt Pankow angedacht. Also muss hier garnichts freigehalten werden.
Du bedenkst aber nicht, dass noch ein Durchgang sein muss. Damit wird das wieder enger. Vlt. ist der Fahrstuhl machbar, aber ohne eine U9 bis Pankow ist der glaube ich zu viel des guten.
Nein die Planung lief jetzt eher auf S+U Pankow hinaus, da die U9 die Fahrgäste der S2 und S8 erreichen soll. Zudem soll ja die 50 mit dem M27 gekoppelt werden und somit würde auf dem Abschnitt Osloer Straße bis Pankow Kirche Parallelverkehr herrschen. Da ist der Abzweig nach Pankow wirklich besser.
Nein, der Flächennutzungsplan sieht die U9 nach Pankow Kirche vor. Und nur dieser Plan ist rechtlich bindend.
Für sinniger würde ich es erachten bei der zu erwartenden Bebauung des Grundstücks Florastr. 46 einen Bahnhofseingang planerisch zu berücksichtigen.
Sehe ich nicht so, da man von der Mühlenstraße immer noch drum herum laufen muss. Das ist mit seinem Vorschlag besser gelöst.
Zu spät. Das Gebäude befindet sich bereits mitten im Bau. Hier ein Link zu einem Forum darüber mit einem Bild vom Bauzustand vom 12. Dezember 2021.
OK. Dann war ich ja doch schon länger nicht mehr da…
Hätte aber einen zweiten Zugang an der Florastr. für sinnvoll erachtet, zumal ja dort die Wohngebite liegen, südlich der Trasse findet sich ja erstmal nur Gewerbe.
Zusätzliche Zugänge verbessern die Erschließung.