Beschreibung des Vorschlags
Die Fährlinie F11 (Baumschulenweg – Wilhelmstrand) sollte eigentlich nach dem Bau der Todenhagen-Brücke, und der damit verbundenen Einrichtung der Buslinie 365 eingestellt werden. Doch eine Medienkampagne verhinderte dies. Der verkehrliche Nutzen von F11 ist gering, auf der östlichen Seite werden nur Kleingärten erschlossen. Für Touristen gibt es nichts zu sehen. Radfahrer nutzen lieber die Brücke.
Um die Fahrgastzahlen zu erhöhen, schlage ich die Verlegung des östlichen Halts zum Funkhaus-Gelände vor. Dieses wurde vor wenigen Jahren reaktiviert, und wird bald um Neubauten erweitert. Der Anleger soll beim Hochspannungsleitungsmast gebaut werden. Der Weg zwischen Kleingärten und Funkhaus dient befestigt als Zuwegung. Das gesamte Funkhaus-Gelände liegt dann im 500m-Radius des Anlegers.
F11 verkehrt im 20′-Takt Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa+So 8-20 Uhr. Zu Stoßzeiten ist auch ein 15′-Takt möglich. Für einen 10′-Takt bräuchte man bei 5min Fahrzeit ein schnelleres oder zweites Schiff. Da aber die Hauptlast weiterhin auf der radialen Straßenbahnlinie 21 liegen wird, halte ich das für unnötig. Den Fahrplan von F11 kann man ausrichten an Buslinie 170. Oder an S46, deren Züge sich in Baumschulenweg zu den Minuten 08, 28, 48 begegnen.
Der Umstieg in Baumschulenweg ergibt aus Südosten und vom Südring deutlich kürzere Reisezeiten. Man muss nicht mehr mit der unzuverlässigen 21 über S Schöneweide fahren.

Ich sehe aus deiner Idee keinen Vorteil zum Status Quo. Warum sollten auf einmal da mehr Menschen mit fahren als heute?
Ich hätte aber eine Idee, die glaube ich mehr Fahrgäste anziehen könnte. Verlänger die Linie doch bis zum Heizkraftwerk. Dann würde ein Anschluss zur Straßenbahn existieren, den der Bus heute nicht hat. Zudem könnte man so mit einer vernünftigen Taktung vom Bus mit der Fähre zur Straßenbahn kommen und das recht flott.