Berlin: Busnetzreform Wittenau

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Beschreibung des Vorschlags

Probleme:

In Wittenau sind die Busleistungen schlecht verteilt: Das wichtigste Ziel Humboldt-Klinikum wird von der Hauptlinie 124 ausgelassen, dafür wird extra 220 teuer und umständlich verlängert. 124 ist im Ostteil schwach nachgefragt.

 

Maßnahmen:

– 124 (Alt-Heiligensee – Buchholz Aubertstr.) verliert ihre Verstärker (S Heiligensee/U Alt-Tegel bis Wilhelmsruher Damm), verkehrt ganztägig im 20′-Takt, und nur noch von Alt-Heiligensee bis Wilhelmsruher Damm. In Wittenau fährt 124 über Am Nordgraben und Triftstr.

– Aus den 124-Verstärkern wird eine neue Linie 224 (S Heiligensee/U Alt-Tegel – Buchholz Aubertstr.) geradlinig über Gorkistr. 224 verkehrt Mo-Fr 6-20 und Sa 9-19 im 20′-Takt mit Standardbussen, Mo-Fr von 9-13 Uhr erst ab U Alt-Tegel. Die Fahrpläne von 124 und 224 werden abgestimmt für einen 10′-Takt zwischen S Heiligensee und Gorkistr./Am Nordgraben.

– Auch N24 nutzt die Route über Humboldt-Klinikum

– Da 124 das Humboldt-Klinikum bedient, wird 220 dort nicht mehr benötigt. 220 wird ab Waidmannsluster Damm/Oraniendamm mit 322 fusioniert. Außerhalb des Berufsverkehrs endet 220 am U Rathaus Reinickendorf.

 

Vorteile:

24h-Service für Humboldt-Klinikum. Verkürzung des überlangen 124. Keine Gelenkbusse mehr in Rosenthal. Der Betrieb wird effizienter und bedarfsorientierter, die eingesparten Leistungen können woanders sinnvoll eingesetzt werden.

 

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8 Kommentare zu “Berlin: Busnetzreform Wittenau

    1. Und was soll dann in der Schönhauser Straße am Sonntag und im Spätverkehr fahren?

      Nichts, da die Nachfrage sowieso gegen Null geht. Offiziell geplant ist aber eine neue Buslinie Wedding – Wilhelmsruh – Buchholz über die benachbarte Kastanienallee (zu erahnen in diesem Paper) , also bleibt der Bereich auch sonntags erschlossen.

      1. Inakzeptabel.

        Du weißt schon, dass das Projekt LiniePlus heißt, und nicht LinieMinus.

        ÖPNV ist im Sinne der Verkehrswende nicht mehr nachfrage-, sondern angebotsorientiert zu gestalten. Für diesen Ansatz ist dieses Konzept nicht tragbar.

        1. ÖPNV ist im Sinne der Verkehrswende nicht mehr nachfrage-, sondern angebotsorientiert zu gestalten.

          Ein Angebot muss auch angenommen werden. Leere Busse sind auch umweltschädlich, nicht nur unterbesetzte PKW. Ein Berliner GN verbraucht 56l/h.

          Eine Erschließungslinie sollte möglichst radial verlaufen, den nächstgelegenen Schnellbahnhof sowie das Bezirks(neben)zentrum erreichen. 124 tut nichts hiervon.

  1. Das Humboldt-Klinikum hat so gesehen schon heute einen Nachtanschluss. Ja man muss ein paar Meter laufen, aber der N24 hält nicht so weit weg davon. Dafür verlängerst du die Wege für ein ziemlich großes Gebiet nördlich der Gorkisstraße, wo auch Mehrgeschosser stehen. Zudem frage ich mich, wer soll denn als Fahrgast für ein Krankenhaus in Frage kommen? Das Personal arbeitet im Schichtbetrieb und ist über die Betriebspause am arbeiten und wird nicht mittendrin ausgetauscht. Besucher sind nachts keine erlaubt, weshalb auch hier nichts passiert. Wenn ein Patient den Weg mit den Bus in der Nacht antreten sollte, dann muss er eh starke Nerven haben, denn mehr als alle 30 min wird der so oder so nicht fahren. Da nimmt man dann doch eher das Taxi, das eigene Auto oder lässt sich vom RTW abholen. Also für wen ist das genau eine Verbesserung? Und was ist mit den Menschen die derzeit den N24 nutzen können?

    Ich verstehe auch die Routenführung und daraus ergebenen Vorteile des 124ers nicht. Warum soll der durch die Trifftstraße fahren? Wenn das die Hauptlinie sein soll (die du ja von einem 10 min Takt, auf einen 20 min Takt stutzt … merkwürdige Hauptlinie), dann wäre das Ziel ‚Rathaus Reinickendorf‘ noch mit zu nehmen. Von dort gibt es nach deiner Idee ja gar keine Verbindung mehr. Also jeder der mit der U8 zum Klinikum fahren möchte, muss nun bis U Wittenau fahren und dann den Bus zurück, was also längere Fahrzeiten mit sich führt.

    Auch verstehe ich die Fusion zwischen 220 und 322 nicht. Der 322er fährt von Pracelsus Bad bis Waidmannslust und fährt dabei westlich der S-Bahn. Der 220er fährt bis Frohnau (also nicht der gleiche Startpunkt und eine Hochhaussiedlung oder Hermsdorf+Frohnau werden abgehängt) und auf der anderen Seite bis Alt-Tegel (entweder wird so der Takt zwischen Wittenau und Alt-Tegel von 3 Bussen auf 2 Bussen in 20 min reduziert oder die Verbindung zu Paracelsus Bad wird gekappt und man hängt wieder diverse Menschen ab, die jetzt wieder weitere Strecken laufen müssen).

    Ich sage nicht, dass das Busnetz hier perfekt ist und nicht angepasst oder vlt. eher erweitert werden muss. Aber es hilft nicht, wenn man den Verkehr einschränkt oder 2 Linien zusammen schmeißen möchte, die sich nicht mal ansatzweise überlappen.

    1. Das Humboldt-Klinikum hat so gesehen schon heute einen Nachtanschluss. Ja man muss ein paar Meter laufen, aber der N24 hält nicht so weit weg davon.

      Richtig, die Rettungsstelle ist sogar im 400m-Radius von 124/N24.

      Das Personal arbeitet im Schichtbetrieb und ist über die Betriebspause am arbeiten und wird nicht mittendrin ausgetauscht.

      Der einzige Tag, der da kritisch ist, ist der Sonntag mit dem Betriebsbeginn der Tageslinien um 7 Uhr und dem Schichtwechsel gegen 6 Uhr. Dafür könnte man aber bei Bedarf Frühfahrten anbieten.

       

      Mich stört der N24 mit seiner Führung durchs Gewerbegebiet. Den braucht dort nachts kein Mensch.

      1. Na gut da muss man sonntags dann ein bisschen zum N24 laufen oder wie du es vorgeschlagen hast, einfach eine Frühfahrt anbieten. Diese könnte ja auch verkürzt sein und muss nicht den gesamten Linienverlauf bedienen.

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