Beschreibung des Vorschlags
Teil 1.) Berlin: Buslinie M29 in Kreuzberg neue Linienführung über U Kottbusser Tor
Die Berliner Zeitung berichtet am Montag, 29.04.19, 22:55 Uhr
Berliner Zeitung Berlin Verkehr Neuer Zoff in Berlin-Kreuzberg: Oranienstraße bekommt auch Parklets
Exklusiv In dieser Straße in Kreuzberg werden auch Parklets aufgestellt
Berlin – Für die einen sind es unästhetische Dreckecken, für die anderen willkommene Ruhezonen am Straßenrand. Die Parklets in der Kreuzberger Bergmannstraße polarisieren. Während die Debatte an Schärfe zunimmt, kündigt das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg ein weiteres Projekt dieser Art an.
Auch auf der Oranienstraße sollen Parklets aufgestellt werden, teilte Bezirkssprecherin Sara Lühmann auf Anfrage mit. Wo in der Bergmannstraße einst Autos parkten, stehen nun Podeste. Die langen Bänke, die 2018 den Anfang machten, sind nach Prenzlauer Berg verlegt worden. Jetzt haben die Parklets dottergelb lackierte Sitzgelegenheiten und Blumenkästen. Die Podeste sollen Passanten Gelegenheit geben, sich auszuruhen, ohne im Café Geld ausgeben zu müssen.
Dottergelber Lack, Kiefernholz aus Skandinavien
So erhöhen die Parklets die Aufenthaltsqualität, sagte Stadtrat Florian Schmidt (Grüne). Anwohner kritisieren allerdings, dass dort bis spät in die Nacht gelärmt und Alkohol getrunken wird. Obwohl die Podeste aus skandinavischem Kiefernholz bis zu zwei Mal täglich gereinigt werden, sind sie häufig verschmutzt.
Als Teil des Versuchs, die Bergmannstraße als verkehrsberuhigte „Begegnungszone“ zu gestalten, stehen die Parklets in der Kritik. Trotzdem sieht jetzt ein weiteres Verkehrskonzept solche Aufenthaltsflächen vor.
Das Bezirksamt plant den Umbau der Oranienstraße
wie es die Bezirksverordnetenversammlung im Februar beschlossen hat. Es geht um den Abschnitt im Fördergebiet „Städtebaulicher Denkmalschutz Luisenstadt“, der vom Moritzplatz zur Skalitzer Straße verläuft. Er ist rund 1,1 Kilometer lang. Nach dem Verkehrskonzept, das die Berliner Ingenieurgesellschaft Hoffmann-Leichter im Auftrag des Bezirks erarbeitet hat, wird der Umbau anderthalb bis zwei Jahre dauern.
„Die Luftqualität soll verbessert, die Lärmbelastung minimiert werden“, erklärte Stadtrat Schmidt. Er wies darauf hin, dass es zu dem Konzept Kiezspaziergänge, öffentliche Veranstaltungen und Ergebnispräsentationen gegeben habe. „Ziel der Einrichtung der Multifunktionsstreifen ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Aufenthaltsqualität für alle Verkehrsteilnehmer“, so der Grünen-Politiker. Daten zum Verkehr in Friedrichshain-Kreuzberg flankieren das Konzept. Danach werden im Bezirk nur noch 17 Prozent der Wege mit dem Auto zurückgelegt. Dagegen werden 33 Prozent der Ortsveränderungen zu Fuß bewältigt, 29 Prozent mit Bus und Bahn sowie 21 Prozent mit dem Fahrrad – wobei der Anteil des letzteren ständig zunimmt.
Fahrbahn schrumpft um fünf Meter
Wichtig sei: Die Oranienstraße wird nicht umgebaut, die Bordsteine bleiben, wo sie sind. „Die Umsetzung ist als Modellprojekt möglich“, sagte Sara Lühmann. „Eine detaillierte Planung soll bis Ende 2021 erfolgen.“
„Weil es an der Oranienstraße mehr Gastronomie gibt als an der Bergmannstraße, werden die Anlieger noch mehr Probleme mit Lärm und Schmutz erleben“, warnte die SPD-Bezirksverordnete Hannah Lupper. „Dort wird ständig Halligalli sein.“ —
Kritisch sieht sie zudem, dass die Fahrbahnbreite von zwölf auf sieben Meter verringert wird. „Der Durchgangsverkehr wird sich verlagern und Wohngebiete belasten“, warnte Lupper. Das belaste Busse.
„Dysfunktional und hässlich“ auch umweltfreundliche Verkehrsmittel: Fahrräder und BVG
Linienführungsänderung des Buslinie M29
Denn soll man jetzt schon mit der Planung der neue Linienführung des Buslinie M29 zwischen Haltestelle U Moritzplatz und Haltestelle U Görlitzer Bahnhof beginnen. Die neue Linienführung soll man gleich beibehalten und nicht mehr Oranienstraße zu führen.
Mein Vorschlag wäre die Buslinie M29 ab der Haltestelle U Moritzplatz in der Oranienstraße über Prinzenstraße, Ritterstraße, U Kottbusser Tor, Skalitzer Straße zur Haltestelle U Görlitzer Bahnhof in der Wiener Straße zu führen.
Hier müssen neue Haltestelle in der Skalitzer Straße an der Straßenkreuzung Skalitzer Straße / Mariannenstraße: Skalitzer Straße / Mariannenstraße, die nächste Haltestelle in der Ritterstraße U Kottbusser Tor gegendüber der vorhandene Haltestelle U Kottbusser Tor des Buslinie 140, die die letzte Haltestelle Prinzenstraße/Ritterstraße wird hinter dier Straßenkeurzung Ritterstraße / Prinzenstraße in der Prinzenstraße an der Tankstelle Prinzenstraße in Fahrtrichtung U Moritzplatz eingerichtet werden, alle andere Haltestellen sind hier vorhanden.

Nein, die jetzige Variente erschließt die Oranienstraße besser und vermeidet sinnlose und zeitraubende Abbiegevorgänge.
Die OL M29 ist schon ziemlich langsam, daher sollte sie diesen Umweg nicht bekommen.
Vielleicht könnte man zum Kotti geradlinig über die Reichenberger Str. fahren?
Da wird wieder ein „Problem“ konstruiert, was gar keines ist: Wenn es zu einer Verkehrsberuhigung der Oranienstraße kommt, heißt das aber auch, dass der ÖV uneingeschränkt weiter verkehren darf und somit auch noch problemloser dort unterwegs sein wird (weil ja der restliche MIV eingeschränkt wird). Insofern verstehe ich diesen Umweg, gerade weil er auch über das extrem staugefährdeten Kottbuser Tor führt, überhaupt nicht.
Wo ist denn Kranz hin?