5 Kommentare zu “Berlin: Automatische U10 Buch – Südkreuz

  1. Sind die wenigen Haltestellen so beabsichtigt? Das sieht mir nämlich nach sehr wenig aus, die Erschließungswirkung wäre wahrscheinlich nur gering was dann auch die Fahrgastzahlen dementsprechend beeinflusst und diesen Vorschlag zu teuer macht.

  2. Diese U-Bahn soll extra einen Umweg fahren, damit die Anwohner der Greifswalder Straße weiterhin die überlastete und langsame M4 nutzen müssen anstatt eine moderne U-Bahn zu bekommen?
    Es ist der Sinn der U10, die Straßenbahn zu ersetzen, weil die dortigen Fahrgastzahlen eine U-Bahn rechtfertigen.

    Zudem gefällt mir dein Betriebskonzept nicht: Wenn du direkt zu Beginn mit maximalem Takt planst und die Bahnsteige gerade einmal so lang wie die Züge selbst sind, wird diese Linie direkt zu Eröffnung schon mit maximaler Auslastung betrieben. Falls die Linie doch besser angenommen werden sollte als zunächst erwartet, ist die Linie schon direkt überlastet.

    Ich sehe daher keinen Grund, nicht das normale Großprofil zu nutzen, allein schon wegen der Bauvorleistung am Alexanderplatz.
    Zudem würde diese Linie mit Sicherheit von Anfang an vollautomatisch betrieben werden, dafür ist kein „Mittelprofil“ nötig.
    Auch die Höchstgeschwindigkeit von über 100km/h wäre im Großprofil auch möglich, sofern die BVG es in der Ausschreibung der neuen Fahrzeuge fordern würde. Bislang sind solche Geschwindigkeiten unnötig, da die Haltestellenabstände dafür zu dicht sind.

    1. Ich persönlich finde, dass eine ebenerdig erreichbare Straßenbahn in einem Rasengleisbett eher in ein modernes Stadtbild passt, als im Untergrund liegende, schlecht erreichbare und manchmal unangenehm riechende U-Bahnen

  3. 1. Teure U-Bahn-Infrastruktur zu bauen, nur um dann 3-Wagen-Züge einzusetzen, ist absurd

    2. Automatische U-Bahnen sind doch kein neues System. Die Linien U2 und U3 in Nürnberg wurden auch im Nachhinein auf vollautomatischen Betrieb umgestellt, während der Überbrückungszeit fuhr man dort sogar im Mischbetrieb!

    3. Der technisch minimal mögliche Zugfolgezeit beträgt 90 Sekunden (vgl. geplante U5 Hamburg). Allerdings benötigt man trotzdem Puffer, damit nicht alles kollabiert

    4. Bei den teils engen 90-Grad-Kurven sind sicher keine 100 km/h möglich.

    5. Die geringen Baukosten sind ja wohl nicht dein Ernst. Man braucht genau gleichviel Fahrzeuge, wenn man alle 5 Minuten in Doppeltraktion oder alle 2,5 Minuten in Einfachtraktion. Es läuft aufs gleiche hinaus.

    6. Welche großen Hubs werden denn zwischen Alex und Weißensee erreicht? Und warum soll man einen teuren Tunnel im Bogen nach Weißensee gebaut werden, damit die Straßenbahn nicht ersetzt werden würde. Das wäre extrem unwirtschaftlich.

    7. In Westberlin gibt es schon ein sehr dichtes U-Bahn-Netz. Da braucht’s keine light metro, die auch noch gefühlt nirgends hält

    8. Parallelverkehr zu U6

  4. Es ist der Sinn der U10, die Straßenbahn zu ersetzen, weil die dortigen Fahrgastzahlen eine U-Bahn rechtfertigen.

    Wahrscheinlich ist deswegen seit guten 30 Jahren keine U10 mehr, sondern höchstens eine U3 nach Weißensee geplant. Von einer zwangsläufigen Einstellung der Straßenbahn oben war aber bisher nie die Rede.

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