Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag dient der Integration der Woltersdorfer Straßenbahn in das Netz der Berliner Tram. Die Linie 60, die derzeit am Wasserwerk endet, wird dazu, bis zur Waldschänke in Rahnsdorf verlängert und von dort aus rüber zum S-Bahnhof Rahnsdorf und folgt von da an dem Netz der Woltersdorfer Tram. Weil dies keine Wendeschleifen besitzt, muss die Linie 60 dann mit Zweirichtungsfahrzeugen fahren.
Sicherlich ist es kostengünstiger, statt der Linie 60 die Linie 61 von Rahnsdorf nach Woltersdorf zu verlängern und das wäre auch der erste Gedanke und der erste Schritt, den man zur Realisierung des hier vorgestellten Vorschlags machen könnte. Weil ich jedoch auch eine Verlängerung der Linie 61 von Rahnsdorf Waldschänke weiter nach Rahnsdorf hinein und Wilhelmshagen vorgeschlagen habe, bedarf es dann zwei Linien von Köpenick nach Rahnsdorf, jedoch schließe ich nicht aus, dass man die Woltersdorfer Linie 87 vom S-Bahnhof Rahnsdorf nach Köpenick verlängern kann.

Halte ich nicht für sinnvoll.
Auf dem Abschnitt vom Alten Wasserwerk zum Fürstenwalder Damm ist einfach nichts, was Fahrgäste versprechen würde, und auf dem folgenden Abschnitt braucht man auch keine zwei Linien.
Außerdem wäre ich mir nicht ganz sicher, inwieweit man die Woltersdorfer Tram ans Berliner Netz anschließen kann. Die Bahnsteiglänge (lt. Gleisplanweb.eu komplett niederflurig) habe ich mal exemplarisch an der Goethestraße gemessen: gut 35 m. Für eine KT4D-Doppeltraktion (rd. 36 m) könnte das knapp reichen, aber nur, wenn der Fahrer exakt bremst. Die Bahnsteige der BVG-Strecke zur Waldschänke sind gut 10 m länger!
Die Strecke nach Rahnsdorf entkam vor ein paar Jahren nur sehr knapp der Stilllegung. Die Fahrgastzahlen sind so gering, dass dort keinesfalls zwei Linien hinfahren müssen. Warum also verlängerst du die 60 ab Altes Wasserwerk, ansatt einfach die 61 zur Woltersdorfer Straßenbahn zu verlängern?
Das könnte ich mir als sinnvoll vorstellen. Die Strecke nach Rahnsdorf würde Fahrgäste gewinnen, die Woltersdorfer bekämen eine umsteigefreie Verbindung nach Köpenick und das ganze für einen knappen Kilometer Gleis durch den Wald. Eine billiger zu errichtende Strecke könnte man sich kaum vorstellen.
Die Strecke am Müggelseedam braucht man aber nicht.
Die Verlängerung der Linie 60 nach Woltersdorf erklärt sich aus meinem Vorschlag der Verlängerung der Linie 61 nach Rahnsdorf und Wilhelmshagen. Man braucht schlichtweg zwei Linien nach Rahnsdorf Waldschänke, wenn man dort in zwei Richtungen verzweigt. Jedoch kann diese zweite Linie in Rahnsdorf auch eine Verlängerung der Woltersdorfer Straßenbahnlinie 87 nach Köpenick sein, sodass man dann doch nicht zwingend die Linie 60 nach Rahnsdorf braucht. Ich glaube ich passe den Vorschlag entsprechend an.
Bevor du die Beschreibung entsprechend verändert hast, ging daraus nicht hervor, dass du wegen eines anderen Vorschlags zwei Linien in Rahnsdorf brauchen würdest. Das hättest du dann auch gleich deutlich machen können, für solche Begründungen ist die Beschreibung ja da. 😉
Ich schließe mich dir an. Wenn dann die vorhandene Strecke verlängern. Das könnte wirklich sinnvoll sein. Aber die 60 hierhin zu verlängern ist quatsch. Der 161er fährt nur im 20 min Takt und ist durch eine Verlängerung nicht vollwertig zu ersetzen. Daher kann nur die 61 verlängert werden. Das ergäbe sogar Synergieffekte. So muss die Wartung nicht mehr in Woltersdorf stattfinden, sondern kann in Berlin erledigt werden. Man verzichtet also auf eine Kleinstwerkstatt und auch Tiefladerfahrten, falls mal was dort nicht gemacht werden kann.