Beschreibung des Vorschlags
Die kürzlich ausgebaute Siedlung Lindenhof ist nicht gut angebunden. Es gibt nur die isolierte Buslinie 106 nach Schöneberg, die bis Kaiser-Wilhelm-Platz 18min braucht. Zum nächsten Geschäftszentrum Tempelhofer Damm muss man zur Arnulfstr. vorlaufen, oder zum M46 umsteigen. Der nächste Schnellbahnhof S Priesterweg ist nur per Umweg erreichbar.
(Hintergrund: Früher gehörte der Bereich zum Bezirk Schöneberg. Jener wurde aber mit dem Nachbarbezirk Tempelhof vereinigt. Seither haben sich die Wege verändert.)
Daher will ich 246 über Lindenhof verlegen. Dazu muss die Verbindung Röblingstr. – Eythstr. für den Linienverkehr geöffnet werden. Über K.-Augusta-Str. erreicht 246 die Manteuffelstr. Auf dem wegfallenden Linienweg verbleiben mit 170 und 184 Linien im 10′-Takt.
So erreicht man aus Lindenhof S2/25/26, den Te’Damm inkl. Rathaus und das AVK-Krankenhaus direkt.

Anstatt gegen den Willen de ranwohner Straßen zu öffnen, sollte man lieber einen neuen Zugang zum S Priesterweg anlegen. Davon hätten mehr Leute etwas.
Welche demoskopische Maßnahme hast Du durchgeführt (und gefälscht), um das behaupten zu können?
Dazu müsste man einen Tunnel von ~360m Länge bauen. Dieser wäre teuer und ein Angstraum. Außerdem käme man immer noch nicht nach Tempelhof.
Wenn die Lindenhofener wirklich Tempelhof als Ziel haben, wäre es denke ich zielführender, den 106er über Tempelhof zu führen, und auch zum S Priesterweg zu verlängern.
Klingt interessant, wie sähe denn die genaue Linienführung aus?
Denkbar wäre eine Führung vom Südkreuz kommend über Schöneberger Straße, Ringbahnstraße, Tempelhofer Damm, Alt-Tempelhof, Burchardstraße und Albolinstraße
Die Anwohner haben es ja geschafft, dass die Straße nicht mehr durchgängig befahrbar ist. Diesen Fakt muss man nicht demoskopisch beweisen, er kann vor Ort besichtigt werden.
Dann muss man eben umsteigen, alles geht nie per Direktverbindung. Da es dort selbst du Straßenbahnzeiten immer nur Richtung Westen und nie nach Tempelhof ging, scheint diese Verbindung die richtige zu sein.
Dass man früher die Straße für MIV gesperrt hat, beweist aber nicht Deine Behauptung, dass man heute die Sperrung für Busse beibehalten möchte.
Das hab ich doch schon erklärt. Früher war es vertretbar, nur nach Schöneberg zu fahren, weil das Gebiet westlich der Alboinstr. inkl. Arnulfstr. zu diesem Altbezirk gehörte. Jetzt gehört es zu Tempelhof-Schöneberg, man besucht das nähergelegene Rathaus Tempelhof, die Geschäfte am Te’damm, die Schulen der Umgebung etc. Die Insellage besteht nicht mehr, also gibt es keinen guten Grund für diese unattraktive Linienführung.
Umsteigen kann man je eben nicht von 106 zu M76, X76, 143, 170, 184, 187, 246. Unter dieser klaffenden Netzlücke leiden auch die Bewohner und Angestellten entlang der Alboinstr. Mit meinem 246 erreichte man zudem aus Friedenau u.a. Ikea und Kaufland direkt.
Dass man früher die Straße für MIV gesperrt hat, beweist aber nicht Deine Behauptung, dass man heute die Sperrung für Busse beibehalten möchte.
Die Bereitschaft dazu müsstest du belegen, ich kann sie mir nicht vorstellen. Da fängt dann die ewig gleiche Leier mit wegfallenen Parkplätzen, neuem Durchgangsverkehr, Lärm etc. an.
Die Bezirksreform hat nichts mit dem Einkaufsverhalten zu tun, zum Bürgeramt fährt der normale Bürger wie oft im Jahr? Wer sich nur alle zehn Jahre einen neuen Perso holt, der kann dafür auch zum 184er laufen. Von der Siedlung Lindenhof sind die fußwege zum M76, 170, 184 und 246 nicht unzumutbar.
Mit meinem 246 erreichte man zudem aus Friedenau u.a. Ikea und Kaufland direkt.
Mit deinem 246er erreicht man IKEA direkt? Was ist denn für dich „direkt“?