Beschreibung des Vorschlags
In Lichterfelde-Südwest wurden zwei Militärgelände zu Wohn- bzw. Gewerbegebieten umgestaltet. Das Liniennetz wurde jedoch bisher nicht verändert. Im nördlichen Schweizer Viertel läuft man teilweise >600m zum Bus, auch weil das Bundesarchiv-Gelände eingezäunt ist.
Zwei Änderungen für Linie 188 (S+U Steglitz – Appenzeller Str.) schlage ich deshalb vor:
1. 188 soll mitten durch das Schweizer Viertel fahren, um dieses feiner zu erschließen. Entlang der neuen Route ist die Besiedlungsdichte deutlich höher, als entlang der Carstennstr. Die bereits vorgeschlagenen neuen Halte auf der Goerzallee habe ich hier berücksichtigt. In der Luzerner Str. verbleibt 112.
2. 188 soll Mo-Fr 7-19 und Sa 11-19 Uhr im 20′-Takt bis B.-Wilder-Promenade verlängert werden. Hier sind mehrere Großmärkte und ein Wohngebiet mit bedeutender Schule. Von der dreispurigen(!) Ausfahrt kann man die rechte zur Busspur machen, auf welcher 188 dann pausiert. Der Eigentümer wird dem Vorhaben sicherlich zustimmen, da ihm dies neue Kunden heranschafft. Alternativ hatte ich bereits eine Verlegung des 112 vorgeschlagen.

Im Zusammenschluß mit deinem 112er reißt du neue Löcher in die Bedienung. Das ist keine gute Idee.
Nein, dieser Vorschlag soll nicht zusammen mit der 112-Verlegung realisiert werden. Entweder dieser oder jener.
Wo ist denn da der Sinn? Beide Linien betreffen ja andere Gebiete.
Die Grundidee finde ich gut, aber warum führst du die Linie nicht durch die Züricher Straße? Dann müsste keine einzige Haltestelle aufgegeben werden und dennoch könnte das Schweiter Viertel gut bedient werden.
Die Kreuzung Baseler/Altdorfer Str. ist mit Geschosswohnungsbauten bestückt. Nordöstlich ist noch Fläche zu entwickeln. An Züricher/Carstennstr. dominieren Einfamilienhäuser.
Die Kreuzung Baseler Ecke Altdorfer Straße liegt sowohl im fußläufigen Beriech der Lausanner Straße als auch der Finckensteinallee. Von daher ist dort keine Haltestelle nötig. Durch eine Führung über die Züricher Straße wäre aber nur ein einmaliges Abbiegen statt eines dreimaligen Abbiegens nötig, was das Fahren vereinfachen und beschleunigen würde, zumal die Straßen recht eng sind.
Die Kreuzung Züricher/Carstennstr. liegt nahe zweier Haltestellen unterschiedlicher Linien, was attraktiv genug sein sollte. Da im Schweizer Viertel wenig Autoverkehr herrscht, sollte das vermehrte Abbiegen nicht viel Zeit kosten. Ein gerade Führung über Züricher Str. wäre aber ebenfalls vorteilhaft gegenüber der heutigen Route.
Die Idee das Schweizer Viertel zu erschließen finde ich schon ganz gut…ich würde es aber besser finden im Schweizer Viertel ein Autonomen kleinbus Betrieb einzurichten mit Anschluss zum M85er und 285er, dass sollte dort ausreichen.