Berlin: 156 240 S Landsberger Allee

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Beschreibung des Vorschlags

Aktuell enden 156 und 240 am S Storkower Str. Nordseite. Dadurch verpasst 240 die wichtigen Straßenbahnlinien M5, M6, M8 und 18 knapp. 240 erreicht ab Bahnhof Lichtenberg keine einzige Radiallinie mehr. Der Umstieg von Bus zu Ringbahn ist an beiden Verknüpfungspunkten relativ lang (bis zu 300m).

Mein Vorschlag: 156 und 240 sollen am S Landsberger Allee vor der Mall enden. Die Busse pausieren an einer neuen Betriebshaltestelle auf der Freifläche südlich des Sportparks, und wenden an der Kreuzung Ebertystr. Starthaltestelle ist vor dem Hotel, der Taxistand wird dafür verkleinert, eine Anforderungsschaltung eingerichtet. Am S Storkower Str. hält 240 unter der Fußgängerbrücke, Franz-Jacob-Str. und der Bushof werden ersetzt, Letzterer kann für andere Zwecke (Stellplätze, Fernbushalt, Begrünung) genutzt werden.

Vorteile: Kürzerer Umstieg Bus – S-Bahn. Neue Verknüpfung 240 – M5/M6/M8/18.

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5 Kommentare zu “Berlin: 156 240 S Landsberger Allee

  1. Interessante Idee, den Umsteigepunkt der beiden Buslinien zu einem stadtweit wichtigeren Bahnhof hin zu verlegen.

     

    Aber ist S Storkower Str mitsamt EKZ Storkower Bogen nicht ein wichtigeres „Lokalziel“ – auch mit mehr direkt angebundenen Einwohnern? Landsberger Allee S ist ja abgesehen vom Umsteigebahnhof, einigen Hotels und Fressbuden sowie den leeren (?) Einkaufszentren, eine eher tote Ecke.

     

    Und die Direktverbindung von S Storkower Str zum Kaufland Storkower gäbe es dann beispielsweisen auch nicht mehr. Vom zeitlichen Verlust (156 kann die Landsberger Allee schlicht queren und dann kann am Storkower Bogen relativ gut umgestiegen werden, die Busse müssen nicht so um die Ecke bei der Landsberger Allee herumkurven) ganz zu schweigen.

     

    Sowieso wäre der Vorschlag erst nach Eröffnung der U11 sinnvoll umsetzbar, denn das Queren von zwei Buslinien, auch an der Ecke Ebertystr, ist mit diesem ganzen Straßenbahnstau, der dort heute herrscht nicht praktikabel.

    1. Und die Direktverbindung von S Storkower Str zum Kaufland Storkower gäbe es dann beispielsweisen auch nicht mehr. 

      Braucht man nicht, am S Storkower ist doch auch ein Kaufland.

      Aber ist S Storkower Str mitsamt EKZ Storkower Bogen nicht ein wichtigeres „Lokalziel“

      Im Storkower Bogen sehe ich nur Billo-Läden, die gibt es auch an der Greifswalder. Die Bebauung ist allerdings schon dichter. Man könnte 156 auch unverändert lassen, mir ist die 240-Verlängerung wichtiger, ich werde später noch eine alternative vorschlagen.

      Sowieso wäre der Vorschlag erst nach Eröffnung der U11 sinnvoll umsetzbar, denn das Queren von zwei Buslinien, auch an der Ecke Ebertystr, ist mit diesem ganzen Straßenbahnstau, der dort heute herrscht nicht praktikabel.

      Der Stau ist ärgerlich, hat aber auf die Wende keinen Einfluss, die Bahnen stehen ja nicht auf der Kreuzung, sondern davor.

      1. Braucht man nicht, am S Storkower ist doch auch ein Kaufland.

        Ups, mein Fehler.

         

        Man könnte 156 auch unverändert lassen, mir ist die 240-Verlängerung wichtiger, ich werde später noch eine alternative vorschlagen.

        Das halte ich auch für sinnvoll. Der 156-Ast ist ja spätestens hinter Michelangelostr ziemlich tot. Würde man sich S Storkower Str sparen, dann würde das diese Linie noch mehr schwächen. Den 240 sollte man in der Tat verlängern, in der Form hat die Linie nur einen begrenzten Verkehrswert. Sie fährt ja gefühlt an allem vorbei, was interessant ist. Auch ist sie nicht mehr überlang, seit sie nicht mehr bis Robert-Koch-Platz fährt.

        Wie wäre es damit, 240 über Max-Brunnow-Str und S Landesberger Allee nach Platz der UN zu verlängern? So könnte 240 die Linie M8 entlasten, da 240 für einige Fahrgäste im Bereich Paul-Junius-/Möllendorfstr nun eher in Frage käme. Der ganze Abschnitt bis hin zum Weitlingkiez würde aufgewertet, die Linie wäre in beiden Richtungen attraktiv. Platz der UN ist auch in Sachen Freizeitverkehr ein guter Endpunkt, Volkspark Friedrichshain und auch die Restaurants/Cafés in Prenzlauer Berg sind in Reichweite. Das sollte am besten im Zusammenhang mit einer Taktverdichtung des 142 zwischen Hbf und Ostbf geschehen.

        So würde man auch Fahrgäste von der völlig überlasteten Straßenbahn weg locken. In Städten wie Köln oder Hannover ist man notgedrungen auch dazu übergegangen, Buslinien dort zu verlängern/neu einzurichten, wo die Straßenbahn die Fahrgäste nicht mehr transportieren kann.

  2. Wie wäre es damit, 240 nach Platz der UN zu verlängern? 

    Durchaus denkbar. Man könnte 240 dann auch noch das kurze Stück zum Ostbahnhof verlängern, und zur Ringlinie umgestalten. Der Ostbahnhof ist schlecht aus Norden/Nordosten erreichbar.

    1. Sehr sinnvoll. Dann wäre der Ostbahnhof ein echter Busknoten mit Busverbindungen aus allen Richtungen, und natürlich mit einer, wie du schon sagtest, besseren Anbindung.

      Aus Richtung Nordosten ist die Bummelei mit der Straßenbahn oder der Fußmarsch+Umstieg (in Ostkreuz) mit der S-Bahn eine Zumutung.

      Die Linien 140, 147 und 300 fahren ja durchaus interessante Ziele, auch abseits der Schnellbahnlinien, an. Mit der, ich nenne es mal Ringlinie 240/340, wäre man aus Richtung Landsberger/Storkower/Fennpfuhl also nur einen kurzen Bus-Umstieg von zahlreichen wichtigen Zielen entfernt. Man wäre aus der Ecke nicht mehr gänzlich auf die unbeliebten Tram-/S-Bahn-Linien angewiesen.

      Vorausgesetzt natürlich, dass der Vorplatz des Ostbahnhofs an die veränderte Bedeutung des Busverkehrs angepasst wird bzw überhaupt ein echter Bushof entsteht. Daran hapert es ja in Berlin leider vielerorts, obwohl Berlin das beste Busnetz Deutschlands hat.

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