Bahnhof Celle-Westercelle

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Beschreibung des Vorschlags

Der Bahnhof Celle befindet sich zwar nahe dem Stadtzentrum, was gut ist, durch die flächenmäßig relativ große Ausdehung der Stadt erschließt er die gesamte Stadt aber nur unzureichend. Um die großen Wohngebiete im Süden der Stadt besser zu erschließen, schlage ich vor, 1,5 km südlich des bestehenden Bahnhofs einen weiteren Bahnhof zu bauen. An diesem hält der RE2, die S6 sowie die S7, nicht aber der Fernverkehr.

Gleis 1: Bahnsteiggleis, RE2 -> Hannover, Durchfahrt Fernverkehr -> Hannover, Durchfahrt Güterverkehr -> Burgdorf

Gleis 2: Durchfahrtsgleis, Fernverkehr+Güterverkehr -> Uelzen

Gleis 3: Bahnsteiggleis, RE2 -> Uelzen

Gleis 4: Bahnsteiggleis, S6 + S7 -> Burgdorf

Gleis 5: Bahnsteiggleis, S6 + S7 -> Celle Hbf

 

Der für einen Inselbahnsteig benötigte Platz zwischen Gleis 3 und 4 ist bereits vorhanden.

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18 Kommentare zu “Bahnhof Celle-Westercelle

    1. Ist das einfach nur so ein Gefühl, dass der RE hier nicht halten sollte, oder gibt es dafür auch irgendwelche Gründe anhand der Sachlage? Eine reine S-Bahn Station hätte in meinen Augen so gut wie gar kein Potenzial, da es dann immer noch mit Umweg über den bestehenden Bahnhof schneller nach Hannover geht. So wie ich es vorgeschlagen habe, gehe ich davon aus, dass die allermeisten Fahrgäste, die diese Station nutzen, den RE nutzen, und die allerwenigsten die S-Bahn, daher sehe ich keinen Grund, den RE aus dem Vorschlag zu streichen. Ja, RE hat ein „E“ im Kürzel, allerdings stellt es auf der Strecke Celle-Großburgwedel-Hannover das einzig SPNV-Angebot überhaupt dar und somit definitiv auch eine erschließende Aufgabe. Du kannst gerne der Meinung sein, dass das nur ein S-Bahn-Halt sein sollte, ich werde aber meinen Vorschlag nicht dahin gehend ändern.

      1. Ich bin voll bei Richard Vogler. Für die S-Bahn vorstellbar, für den RE nicht. Ein Expresszug dient nicht dazu, dass er überall hält. Er soll ja schneller als die normalen Bahnen fahren. Daher muss jeder Halt sinnvoll sein, weil er entweder überregionale Bedeutung hat, keine andere Linie den Bahnhof erschließen kann oder das Fahrgastpotential so groß ist, dass es sich lohnt dort zu halten, weil dann die große Menge an Menschen schneller an ihr Ziel kommt. Was denkst du, warum der RB 41 zwischen Cottbus und Lübben eingeführt wurde? Oder warum der RE 2 nur in Nauen und Falkensee hält und die Stationen dazwischen auslässt? Du widersprichst den Prinzip des Wortes Express mit diesen Vorschlägen estremst.

        1. „Ein Expresszug dient nicht dazu, dass er überall hält.“

          Naja, macht er ja aber aktuell zwischen Hannover und Uelzen, deswegen fände ich es auch nicht schlimm, wenn er noch diesen Halt mitnimmt (Wichtig wäre nur, dass es im Fahrplangefüge hinhaut).

          Was „Express“ für die LVNG bedeutet (ist nämlich nichts anderes als eine Produktmarke), findest du hier: https://www.lnvg.de/fileadmin/user_upload/Formulare/SPNV/Konzept_SPNV_lang.pdf, S. 73:

          „Halt ausschließlich an aufkommensstarken Stationen (bei Parallelbedienung durch Regional- bzw. Metropol-Linien)“

          Somit spricht aus Bestellersicht überhaupt nichts dagegen, da es ja keine Parallelbedienung durch langsamere Züge gibt. Prinzipiell ist nämlich eh egal, wie der Zug heißt, kann mir gut vorstellen, dass es für meisten eh noch ein „Metronom“ und nicht ein Regionalexpress ist.

          „Was denkst du, warum der RB 41 zwischen Cottbus und Lübben eingeführt wurde?“

          Das hinkt, denn dann müsste der RE zwischen Celle und Hannover durchfahren und man würde eine RB oder ne S-Bahn einführen, welche Isernhagen, Burgwedel und Westercelle bedienen würde. (s.o., Parallelbedienung durch „Metropol-“ bzw. „Regionallinien“)

          1. In Hannover wird beispielseweise der Halt Nordstadt nicht angefahren. Ledeburg und Vinnhorst auch nicht. Auch in Langenhagen wird am Pferdemarkt vorbeigefahren. Celle wäre in diesem Zusammenhang eine klassische S-Bahnstation.

            Die beschreiben die Expresslinien genau so wie ich es auch beschrieben habe.

            Ich habe nicht gesagt, dass es verboten wäre. Ich habe nur gesagt, es ist nicht sinnvoll. Das ist schon was anderes 😉

            Nein eben nicht, weil wie oben beschrieben ist das schon bei einigen Stationen der Fall. An 4 fährt man vorbei und an 3 hält man. Wäre zwar immer noch eine zu viel für mich, aber naja.

            1. Sind wir also bei der Defintion des Wortes „Parallelbedienung“ angelangt. Ist die S-Bahn in Celle eine Parallelbedienung oder nicht? Kann man so oder anders sehen, ist aber auch relativ egal, da man sich nicht an irgendwelche festen Definitionen halten muss bzw. gar nicht kann, da der Zuggattung nie genau abgegrenzt werden können und teilweise immer mehr verwässert werden.

              Sicher hat der RE2 irgendwo eine erschließende Funktion, aber ich würde mal sagen, dass haben mittlerweile der überwiegende Teil der RE-Linien, ja mir fällt sogar kein Beispiel ein, wo ein RE zumindest nicht teilweise auch ein erschließendes Angebot fährt, während darüber noch Fernverkehr fährt.

               

              1. Ist vollkommen richtig was du sagst. Mir geht es ja auch nicht darum die Haltestelle nicht zu bauen. Ich erachte sie eben aber nur für die S-Bahnen als sinnvoll und nicht für den RE. Er verlängert wieder nur die Fahrzeiten. Das ist für mich nur akzeptabel, wenn das durch andere Vorteile wieder gut gemacht wird. Das ist hier nicht der Fall. Die S-Bahnen könnten die Anbindung an Hannover und somit auch an den FV gut leisten und das ohne RE Unterstützung.

  1. Mir persönlich erscheint der Haltepunkt durchaus sinnvoll, schätze aber eine reine S-Bahn-Bedienung auch als zu bevorzugen ein. Es können nun mal nicht alle Halte RE-Halte sein, genauso wie ein ICE nicht in jeder etwas größeren Stadt halten kann. Auch wenn es für den einen Halt nur 2-3 min längere Fahrzeit wären, aber das ließe sich dann ja für jeden potentiellen Halt sagen.

    Meine Bedenken sind aber eher betrieblich-technischer Natur. Zum einen ist die Strecke relativ dicht belegt mit unterschiedlich schnellen Zügen, die verfügbaren Trassen dementsprechend eng und jeder zusätzliche Halt verschärft die Problematik nur. Auch wenn dieser Halt noch südlich der Zusammenführung von den Hauptgüter- und Personenverkehren liegt, ist er doch (wenn ich das richtig sehe) ohne Überholgleise, was die Zugfolge verringert. Aber man könnte ja ggf. mit der Errichtung bis zu einer Entlastung warten. Genau dort setzt aber der zweite Punkt an, denn es soll genau an dieser Stelle das im Alpha-E vorgesehene Überwerfungsbauwerk errichtet werden, welches hier eine höhenfreie Ausfädelung der Strecke nach Celle ermöglicht. Wie soll das mit eingebunden werden?

    1. Mir persönlich erscheint der Haltepunkt durchaus sinnvoll, schätze aber eine reine S-Bahn-Bedienung auch als zu bevorzugen ein.

       

      Eine reine S-Bahn Station hätte in meinen Augen so gut wie gar kein Potenzial, da es dann immer noch mit Umweg über den bestehenden Bahnhof schneller nach Hannover geht. So wie ich es vorgeschlagen habe, gehe ich davon aus, dass die allermeisten Fahrgäste, die diese Station nutzen, den RE nutzen, und die allerwenigsten die S-Bahn, daher sehe ich keinen Grund, den RE aus dem Vorschlag zu streichen. Ja, RE hat ein „E“ im Kürzel, allerdings stellt es auf der Strecke Celle-Großburgwedel-Hannover das einzig SPNV-Angebot überhaupt dar und somit definitiv auch eine erschließende Aufgabe. Du kannst gerne der Meinung sein, dass das nur ein S-Bahn-Halt sein sollte, ich werde aber meinen Vorschlag nicht dahin gehend ändern.

      1. „Eine reine S-Bahn Station hätte in meinen Augen so gut wie gar kein Potenzial, da es dann immer noch mit Umweg über den bestehenden Bahnhof schneller nach Hannover geht.“

        Im jetzigen Fahrplan würde es keinen Unterschied machen, denn die S6 und der RE2 fahren im Abstand von weniger als 10 Minuten und die S6 ist nur 5-10 Minuten langsamer als der RE. Sprich zu den Zeiten, wo der RE ggf. eine schnellere Alternative über den bestehenden Bahnhof wäre, fährt die S6 und wäre mit Sicherheit genauso schnell, und um eine halbe Stunde versetzt, wo die S7 über Lehrte fährt, gibt es auch keine schnelle Alternative in Form eines RE.

        1. Genau deswegen muss man den RE nicht entschleunigen. Man kann mit der S-Bahn die selben Ziele erreichen und das nicht wirklich viel langsamer. Aber dafür die Fahrgäste die den schnellen Regionalverkehr nutzen zu verlangsamen erachte ich für falsch.

          1. rein theoretisch hat ja der RE und die S6/7 nur Hannover Hbf als gleiches Ziel, alle Zwischenhalte sind unterschiedlich, weil ja komplett andere Strecken befahren werden. Deswegen würde ich ja eher den RE und die S6, welche ja ziemlich gleichmäßig über die Stunde verteilt fahren (20/40-Takt), an einem neuen Haltepunkt halten lassen (und die S7 als „Express“ durchfahren), um von dort eben auch Verbindungen nach Isernhagen, Großburgwedel, oder auch zum Flughafen möglich zu machen – das wäre so einfach nicht möglich, falls man nur die S6/7 halten lässt.

            1. Für mich stellt sich die Frage, ob die Menschen entlang der RE 2 Trasse denn zu dem neuen Haltepunkt wollen, bzw. umgekehrt. Ich kenne mich zwar nur mäßig vor Ort aus, aber würde dies verneinen, weil ich glaube Hannover ist das eigentliche Ziel. Auch in die andere Richtung bezweifle ich sehr stark, dass so viele umbedingt den RE 2 brauchen, weil da fahren wieder S-Bahnen.

              1. Naja, es geht doch hier um einen neuen Haltepunkt. Je mehr Relationen angeboten werden, desto rentabler wird es, weil eben mehr Nachfrage generiert wird. Lässt man die S6 und S7 halten, hat man Direktverbindungen zu allen Halten der S6. Lässt man die S6 und den RE halten, hat man dieselben Direktverbindungen, plus zusätzlich zu allen Halten des RE (prinzipiell auch in Richtung Norden bis Hamburg). Das sind nicht die Fahrgastmassen, aber es summiert sich eben auf.

      2. Ich akzeptiere ebenso deine Meinung und kann die Beweggründe nachvollziehen. Aber auch hier sei gesagt, dass der RE2 zwar auch teilweise eine erschließende Funktion hat, aber ich würde mal sagen, dass haben mittlerweile der überwiegende Teil der RE-Linien, ja mir fällt sogar kein einziges Beispiel ein, wo ein RE zumindest nicht teilweise auch ein erschließendes Angebot fährt, während darüber noch (regelmäßiger) Fernverkehr verkehrt.

        Und auch zahlreiche andere Beispiele zeigen, dass den vorgelagerten Stationen der S-Bahn Endpunkte, welche im RE-Verkehr bedient werden häufig eine Fahrzeit mit Umstieg an den Endpunkten zumindest theoretisch schneller wäre, aber kaum einer zunächst entgegen seinem Ziel fährt und einen Umstieg in Kauf nimmt. Wozu ist die S-Bahn denn sonst da? Sonstkann man gleich überall einen RE halten lassen (überspitzt gesagt). So eine Bedienung eines Standrandgebietes stellt für mich eine klassisches S-Bahn-Funktion dar. Aber deine Ansicht ist natürlich auch legitim, deinen Vorschlag brauchst du aufgrund meiner Meinung nicht ändern.

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