Bahnhalt Ertingen (Oberschwaben)

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Beschreibung des Vorschlags

Dass die 5.400 Einwohner zählende Gemeinde Ertingen keinen Bahnhalt an der Strecke Sigmaringen-Ulm hat (und auch jegliche Planung dazu ausbleibt), obwohl die dort verkehrenden Züge (RE 55 Donaueschingen – Ulm) auch in 20-mal kleineren Ortschaften wie Rechtenstein halten, ist kaum durch irgendetwas zu erklären. Noch weniger, wenn man bedenkt, dass auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände in den 90er Jahren für viele Millionen ein Straßentunnel errichtet wurde, welcher auch entsprechende Dauerkosten verursacht, aber für einen Bahnsteig angeblich kein Geld da ist. Im Sinne der Verkehrswende hat die Errichtung eines Bahnsteigs in Ertingen eine besonders hohe Priorität.

 

Der Vorschlag steht für sich und nicht in Verbindung mit möglicherweise anderen, zukünftigen, deutlich größer dimensionierten Vorschlägen, welche diese Strecke miteinbeziehen und einen Bahnhalt Ertingen ggf. ebenfalls enthalten.

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2 Kommentare zu “Bahnhalt Ertingen (Oberschwaben)

  1. Im Deutschlandtakt sind bei der dort verkehrenden Linie an beiden Enden und an manchen Zwischenstationen recht enge Anschlüsse geplant. Ein zusätzlicher Halt könnte diese Anschlüsse gefährden.

    Zudem ist die Strecke auch nur eingleisig. Es könnte also auch Probleme mit Kreuzungsbahnhöfen geben, wenn sich die Fahrtzeit leicht verlängert.

    Aber grundsätzlich stimme ich dir zu: Ein Halt wäre dort sinnvoll. Man muss aber auch drauf achten, dass das ins Gesamtkonzept passt.

    1. Was der D-Takt mit dem RE 55 vorhat, kann man ehrlicherweise nur als geschmacklosen Scherz verstehen. Dass der RE zwischen Immendingen und Fridingen plötzlich den S-Bahn-ähnlichen „3er Ringzug“, der analog zu Bussen lokal durch die Landkreise organisiert wird, ersetzt, und dessen ganzen Haltestellen übernimmt (10 Halte statt bisher 2), wird so sicherlich nicht passieren.

      Da merkt man deutlich, dass teilweise nur auf die Karte geschaut wurde, welche Haltestellen existieren, und auch: Dass die Landkreise eben nicht „mit am Tisch saßen“ – sich vermutlich noch nichtmal äußern durften – obwohl sie hier Angebotsträger sind. Anders ist es nicht zu erklären, dass nicht nur auf dieser Strecke der 3er Ringzug als Marke mit starker lokaler Bedeutung aufgelöst wurde (Ersatz zwischen Rottweil und Villingen durch die S-Bahn Freiburg – warum?) – auch die projektierten Änderungen und Erweiterungen des Systems fehlen im D-Takt durch die Bank weg zu 100%.

       

      Zudem ist die Strecke auch nur eingleisig. Es könnte also auch Probleme mit Kreuzungsbahnhöfen geben, wenn sich die Fahrtzeit leicht verlängert.

      Wenn eine Neukonzeption dazu führt, dass der nur zur Zugkreuzung nötige Halt in Rechtenstein (291 Einwohner und es gibt zukünftig die parallel zum RE fahrende RS3) entfällt, wäre das eher was positives.

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