Beschreibung des Vorschlags
Ein großes Manko im Berliner Straßenbahnnetz sind fehlende Gleiswechsel, bzw. fehlende Wendemöglichkeiten für Verstärker oder bei Störungsfällen. Dies sollte man abstellen, denn hier ist sehr viel Puffer. Daher habe ich einmal 4 Biespiele eingestellt, wie sowas funktionieren könnte.
Pankow-Heinersdorf
Die 50 hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und könnte bald auch zu einer M50 aufgestuft werden. Dies wird dann geschehen, wenn man wirklich M27 und 50 verbindet. Daher kann es nötig sein, dass man Takte in den NVZ oder SVZ in Richtung Norden ausdünnt. So wäre auf dem M27 Streckenabschnitt prinzipiell auch ein 5 min Takt vorstellbar, während das in Nord Pankow eher unwahrscheinlich ist. Daher könnte man an dieser Stelle Züge rausnehmen. Auch kann man diese Stelle für die M1 nutzen, wenn wieder etwas auf dem nördlichen Abschnitt geschehen ist (hier kracht es immer mal wieder). Auch wäre es so möglich, eine verlängerte 12 oder M2 (aus Richtung Pankow) aufzunehmen. Der Platz an der Haltestelle bietet sich hervorragend dafür an. Man könnte das Gleis zwischen den derzeitigen Gleisen und der Straße legen und so einen Mittelbahnsteig schaffen.
Pankow
Die M1 wird perspektivisch auf einen 5 min Takt verdichtet. Auch fährt die 50 hier in einem 6/7/7 Takt. Zudem kann es durch die Tangentialverbindung auch genutzt werden, bzw. der M2 wenn diese verlängert wird. Hier ist der Mittelstreifen so breit, dass man in der Mitte sogar 2 Gleise unterbringen kann. Das Wenden würde dann genauso wie in der Warschauer Str. erfolgen, sprich der Fahrer läuft einfach von einem zum anderen Ende. Eine Toilette lässt sich sicherlich auch in 50-100 m dort in der Nähe verwirklichen (einem Fahrer traue ich zu, dass er die Gleise bewusst und ohne Gefahr überqueren kann).
Prenzlauer Allee
In der Prenzlauer Allee fährt zwar nur die M2 alle 5 min, aber es wäre auch von der M10 nutzbar, wenn diese es nicht zur Kniprodstraße schafft. Auch ist Am Steinberg noch eine Ecke weg und der S-Bahnring ist eines der bedeutensten Ziele der M2. Daher wäre hier eine andere Form sehr sinnvoll. Hier würde östlich der bisherigen Gleise ein weiteres Gleis gebaut, welches von Norden und Süden anfahrbar wäre. Es liegt deshalb nicht mittig, weil ansonsten die M2 vorher abbremesen müsste und man Fahrzeit verliert. Man muss aber auch keine Gleisverbindung aus Norden kommend einrichten und könnte das als Stumpfgleis ausführen (der Nutzen aus Norden ist überschaubar).
Osloer Straße
Hier fahren derzeit M13 und die 50. Sollte eines Tages die 50 mit der M27 verbunden werden, würde diese Verbindung entfallen. Daher muss dann eine Verstärkerlinie eingeführt werden. Diese würde vermutlich so wie bisher fahren, was dann auch heißt, dass diese zu gewissen Zeiten entfällt, weil der Abschnitt zwischen M1 und Björnsonstraße nicht mehr bedient werden muss. Ich finde das muss aber nicht sein, sondern man kann hier überlegen, ob man nicht gleich eine richtige Linie einführt. Da Björnsonstraße aber eine ziemlich blöde Endstelle ist, wenn man aus dem Osten kommt, wäre hier ein Stumpfgleis in der Mitte zu bauen, damit gewendet werden kann. Dadurch nimmt man die wichtige U9 mit, egal auf welche Strecke diese Linie dann geschickt wird. Eine westliche Zufahrt muss nicht genutzt werden, weil da eignet sich Björnsonstraße wieder.
Das sollen nur 4 Beispiele für solche Endstellen sein. Falls gewünscht, kann ich gerne noch mehr einzeichnen.

Mehr betriebliche Luft und Flexibilität sind ja selten eine so ganz blöde Idee.
Zwei Gedanken:
Pankow-Heinersdorf, brauchts das wirklich? Man kann die Züge in der SVZ aud einer M50 ja auch an deiner anderen neuen Zwischenendstelle Pankow wenden lassen. Auch die M1 ließe sich dort bei Störungen versorgen, die S-Bahn wird ja erreicht.
Prenzlauer Allee: Wirkt für mich auch etwas überflüssig. Wenn weiter nördlich nix geht, warum nicht via M13 zur Björnsenstraße?
Theoretisch kannst du das natürlich tun. Allerdings sind Splittungen innerhalb einer Linie immer relativ ungünstig. Daher würde ich gerne darauf verzichten. Auch kann diese Endstelle ja von der M1 mitgenutzt werden, was in Pankow nicht geht, da hier nur nördlich eingefahren werden soll. Südlich würde dann doch eine ziemlich ungünstige Situation zum Bahnhof schaffen, weshalb die M1 dann lieber nach Osten geleitet wird. Daher sehe ich schon eine Berechtigung für beide Endstellen, wobei natürlich die am Bahnhof Pankow wichtiger wäre.
Nein da der Laufweg zu lang wäre. Da ist ja Am Steinberg näher. Du brauchst dafür wieder eine Bahn mehr, damit du dann diesen Weg fahren kannst. So bleibst du nicht stabil, sondern würfelst dann aus. Auch kann das nicht für die M10 mitgenutzt werden, falls das benötigt wird.
Eigentlich sollten mich gewisse Auswüchse nicht mehr erschüttern, aber sie tun es immer wieder. Der Weg zu einer Toilette hat selbstverständlich stolperfrei, beleuchtet und gefahrfrei zu benutzen sein (also im Winter beräumt). Alles andere ist weder zumutbar noch zulässig. Ansonsten sind nicht viel neue Ideen dabei, über neue Gleiswechsel wird ja schon länger nachgedacht.
Mich würde ja freuen, wenn du dich in Zukunft auch mal ein wenig positiv äußern würdest. Stattdessen wird nahezu jeder Vorschlag aus dem Raum Berlin von dir mit irgendwelchen Argumenten abgelehnt, sofern er nicht schon irgendwelchen offiziellen Überlegungen entspricht. Du magst vielleicht Recht haben, aber das macht nicht gerade gute Stimmung hier.
Intertrain er kann nicht anders. Nur seine Idee sind super und der Rest ist schlecht. Das müsstest du von der Berlin Version doch kennen.
Okay dann wird dort eben kein Klo gebaut. Ist eh nicht notwendig, da hier ja die Strecke zum Nordendpunkt nicht so weit ist, dass man eine unzumutbare Distanz hätte, bis das Fahrpersonal auf Klo kann. Im übrigen wüsste ich dann mal gerne, wie das derzeit in der Warschauer geregelt ist. Dort ist direkt daneben die Fahrbahn und kein befestigter Weg.
Doch, es ist ein Klo notwendig. Da beißt die Maus keinen Faden ab. In der Warschauer Straße muss kein Fahrer die Bahn in der Endstelle verlassen.
Die Aussage passt nicht zusammen. Bei der Endstelle muss auch kein Fahrer die Bahn verlassen. Der Fahrer müsste aber an der Warschauer die Bahn verlassen um zum Klo zu kommen. Daher ist das gerade sinnfrei.
Das passt sogar sehr gut. Er fährt vor zur Einstiegshaltestelle und geht im U-Bahnhof austreten. Der Weg dahin ist sogar ampelgesichert.
Das kann man auch mit der Masurenstraße machen, bzw. macht es eben baulich anders an der Stelle. Machbar wäre es, sonst würde man das an der Stelle nicht planen. Außerdem wüsste ich gerne, welche Vorschrift für die Abschnitte Rosenthal Nord/Schillerstraße/Guyostraße – Pankow eine 2. Toilette voschreibt. Soweit ich weiß ist das Fahrzeit bzw. Pausen abhängig und die ist hin und zurück kürzer als die gesamte Strecke.
Nö, denn wenn dort Verstärker enden (so ist es dort ja mit Zügen der 50) geplant, dann wird die Haltezeit im Stumpfgleis gewährt und dann muss dort eine Toilette zu erreichen sein. Die „Vorschrift“ nennt sich Betriebsvereinbarung. Wie die ausgehandelt werden, weißt du hoffentlich.
Wenn positive Dinge dabei sind, dann nenne ich die auch. Ich mag es nur nicht, wenn schon geplante Sachen als eigene Ideen verkauft werden. Was soll man hierzu schreiben? Gegen eine Verbesserung der betrieblichen Flexibilität ist nichts zu sagen, gegen die handwerklichen Fehler der Ideen hier schon. Seien es die oben erwähnten Wege zur Toilette oder die Tatsache, dass vor sämtlichen, spitz befahreren Weichen abgebremst werden muss. Stumpfe Gleiswechsel reichen daher völlig aus.
Bis auf Pankow ist keine der Stellen geplant soweit ich das weiß. Pankow ist aber auch nur eingleisig geplant. Daher hat das durchaus seine Berechtigung. Du hast hingegen gerade kein gutes Haar an der Idee gelassen. Dann solltest du mal deine Wortwahl überdenken.
Jenes Programm, welches schon die zusätzlichen Endstellen Springpfuhl und Wuhlheide enthielt. Am Tierpark soll noch eine dazu kommen und Pankow. Zusätzliche Gleiswechsel sind an vielen Stellen (U Seestraße, S Pankow-Heinersdorf, S Greifswalder Straße. etc.) angedacht, aber das ist eine Geldsache.