B: Verlängerung der zukünftigen 22 nach Osten

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Beschreibung des Vorschlags

Ich fand schon immer das Ende der 22 am Blockdammweg irgendwie falsch. Daher habe ich auch mal andere Ideen eingebracht, wie das aussehen könnte. Mir ist nun aber eine weitere eingefallen, die ich hier mal eingezeichnet habe.

Die Strecke würde wie eingezeichnet das Wohngebiet nördlich der Bahnstrecke besser erschließen, da dieses nur unzureichend in Richtung Ostkreuz angebunden ist. Umgedreht ist die Kosanke-Siedlung auch an das Gebiet um die HTW und Tierpark nicht wirklich gut angeschlossen. Hinzu kommen die derzeit unbebauten Flächen am Blockdammweg und der Köpenicker Chausse, wo durchaus Wohnbebauung stattfinden könnte (habe auf die schnelle keine geplanten Projekte dort gefunden). Daher würde aus meiner Sicht die Verlängerung von ca. 1,4 km Sinn machen können, da die Kosten nicht allzu hoch wären. In der Langfristplanung des Landes Berlin, ist sogar eine S-Bahnstation am Blockdammweg vorgesehen.

Die Linie führt in einem eigenen Gleisbett von der Abzweigung der 21 bis zur Marksburgstraße. Dort müsste dem Edeka ein paar Parkplätze gestrichen werden, damit dies möglich ist. Dahinter müssen dann entlang der Sangeallee und Hönower Str. diverse Parkplätze wegfallen und leider auch ein paar Bäume gefällt werden. Andernfalls wäre für die Bahn kein Platz, wenn man eine Zweigleisigkeit voraussetzt. Nach dem einfädeln auf die M17 Trasse, kann man überlegen, wo die Linie enden soll. Ich habe die Haltestelle Tierpark gewählt, weil diese gleich komplett umgebaut werden könnte, bzw. davor und dahinter. So ließe sich der Punkt ideal für Kehrgleise verwenden. In Richtung Norden wäre ohne weiteres nach Westen Platz, damit die Straße verlegt werden kann und so die Durchgangsgleise aufgeweitet werden können, um idealerweise gleich 2 Kehrgleise in der Mitte haben zu können. So wäre das auch ein Wendepunkt für die dort fahrenden Linien, was bei Bauarbeiten und Störungen nicht verkehrt wäre oder auch um Verstärkerfahrten anzubieten. Auch in Gegenrichtung gäbe es genug Platz um mind. ein Kehrgleis in die Mitte zu legen, damit im Störungsfall dort gewendet werden kann.

Bevor ich gleich wieder ein Shitstorm kassiere, diese Idee ist wirklich nicht für morgen gedacht, sondern eher etwas für Übermorgen, sprich Prio 3 oder 4 bei den Strecken. Trotzdem fände ich es gut, dass die 22 ein richtiges Ende bekommt.

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4 Kommentare zu “B: Verlängerung der zukünftigen 22 nach Osten

  1. Was meinst du mit Ende der Linie 22 am Blockdammweg? In Berlin gibt es keine Linie 22. Habe bisher auch noch nicht mitgekriegt, dass eine Linie 22 in Zukunft in Planung ist, die am Blockdammweg enden soll. Falls doch bitte um Aufklärung über die Linie 22.
    Dort fährt nämlich nur die Linie 21 von Lichtenberg über Friedrichshain und Rummelsburg nach Schöneweide. Die Wendeschleife Blockdammweg wird nur noch bei Bauarbeiten genutzt, planmäßig endet dort keine Linie.

    Am Blockdammweg gibt es aber durchaus Fahrgastpotenzial, die Flächen dort werden schon neu bebaut wie z.B. die Parkstadt Karlshorst.

    Tatsächlich ist die Anbindung dieses Neubaugebietes eher dürftig, man muss immer mit der 21 über den S Rummelsburg in die Stadt fahren, der deutlich nähere S Betriebsbahnhof Rummelsburg kann mangels Südzugang (z.B. als Verbindungstunnel oder Brücke über das Bahngelände) nicht erreicht werden. Und zum S Bhf. Karlshorst kommt man auch nicht direkt, da die Tram 21 an der Treskowallee nach Schöneweide abbiegt und den S-Bahnhof knapp verpasst.

    Deine Strecke verpasst den S Karlshorst als wichtigen Umsteigepunkt und ebenfalls die Treskowallee mit etlichen kleineren Einkaufsmöglichkeiten rund um den S Karlshorst, daher finde ich diese Linienführung eher suboptimal. Der Nordwesten von Karlshorst (rund um Sangeallee und Hönower Str.) orientiert sich hauptsächlich zum S Karlshorst, dieser ist von dort bereits Buslinie 396 erreichbar. Die U5 erreicht der Bus am U Friedrichsfelde und wer wirklich Richtung Tierpark oder weiter nordwärts Richtung Hohenschönhausen will, kann ab der Treskowallee (z.B. Hst. Marksburgstr.) die Tram nutzen.

    Eine Verbindung nach Norden vom Blockdammweg macht also grundsätzlich schon Sinn, allerdings würde ich diese Einfach ohne große Neubauten auf der bestehenden Strecke über die Ehrlichstraße bis zur Treskowallee führen und dort nach Norden abzweigen, zumindest vor den großen Bauarbeiten gab es gab es da schonmal eine Verbindung aus der Ehrlichstr. zur Treskowallee nordwärts, keine Ahnung ob sich das durch die ganzen Bauarbeiten verändert hat (das Street View ist schon etwas älter). Selbst wenn es Richtung Tierpark etwas länger dauern würde, ziehe ich diese Variante vor. Nicht nur, da sie mit deutlich niedrigeren Kosten verbunden ist, sondern weil sie meiner Meinung mehr Vorteile hat: der S Bhf. Karlshorst und die Treskowallee werden mit angebunden, gerade dorthin wird es aus dem Bereich Blockdammweg und Ehrlichstr. viele Fahrgäste geben.

    Eine Verbindung über diesen Weg vom Blockdammweg nach Norden halte ich auf jeden Fall für sinnvoll, die Linie könnte man z.B. auch über Rhinstraße und Allee der Kosmonauten oder Landsberger Allee Richtung Marzahn weiterführen, um so neue Direktverbindungen (z.B. Marzahn-Tierpark oder Karlshorst) zu ermöglichen, Endstelle wäre am Blockdammweg, dort gibt es die bestehende zurzeit nicht genutzte Wendeschleife, da entstehen die Neubauten und der Bereich südwestlich davon ist für eine zweite Verbindung nach Karlshorst nicht so nachfragestark.

    Deine Variante finde ich für eine Straßenbahn eher problematisch, da wichtige Ziele (S Karlshorst, Treskowallee) verpasst werden und die mit deutlich weniger Kosten- und Bauaufwand zu realisierende Variante auf den Bestandsstrecken, welche zudem diese Ziele bedienen würde, irgendwie mehr geeignet ist.

    1. Das verwundert mich jetzt aber, wenn ich den restlichen Beitrag von dir so lese. Hier findest du im NVP die Linie 22: https://datenbox.stadt-berlin.de/filr/public-link/file-download/8a8ae3ab75bbb2900175e05ca4ba406e/4826/-8007172482696866025/Brosch%C3%BCre_NVP_2019_201109_internet.pdf S.269.

      Ahh danke. So hieß das Projekt. Ich erinnere mich.

      Mir geht es auch nicht darum, den Bahnhof Karlshorst anzuschließen, weil dort weit weniger Menschen etwas von haben. Die 21 wird das Ostkreuz erreichen, weshalb der Weg in die Stadt dort besser ist. Da auf dem östlichen S3 Abschnitt aber nicht wirklich was interessantes für die Menschen kommt (also vor allem Arbeitsplätze), ist der Anschluss dort an die S3 egal. Da schließe ich lieber das Viertel nördlich der Bahn an, welches so keine Verbindung ins Neubaugebiet hat und auch eher bescheiden in Richtung Ostkreuz angebunden ist.

      S Karlshorst ist aus meiner Sicht unwichtig für die entlang der 21 lebenden, weil sie in Rummelsburg und noch besser in Ostkreuz umsteigen können. Was für Ziele werden östlich von Karlshorst erreicht, damit das einen Sinn ergibt? Zudem solltest du dich fragen, warum in der langfristigen Planung der S Blockdammweg immer noch vorgesehen ist. Das zeigt doch, dass das Gebiet eher so angebunden wird und da macht eine direkte ÖPNV Anbindung sinnvoller. Man könnte ja auch beides gleichzeitig machen, sprich Straßenbahn verlängern und S-Bahnhof bauen.

  2. Es gab mal den Plan, eine neue Strasse vom Blockdammweg über Ilsestr. bis Sewanstr. zu bauen, um den MIV von Ehrlichstrasse und Treskowallee zu verlagern. Hier ist sie noch aufgeführt. Wie da der aktuelle Stand ist, weiss ich nicht. Jedenfalls würde sich diese neue Strasse für eine Straßenbahn eher eignen, als die engen Strassen in Karlshorst. Allerdings nur, wenn die 22 dann zur Volllinie würde. Für eine Verstärkerlinie wird man keine teure Infrastruktur bauen.

    1. Allerdings leidet dann die Erschließung wieder, weil die Straßenbahn ja dann entlang der S-Bahn verlaufen würde, weshalb es dann unsinnig ist, überhaupt dort abzuzweigen. Dann kann man wirklich nur die Verbindung Ehrlichstraße nach links auf die Treskowallee schaffen. Das wäre billiger und hätte kaum weniger Erschließungswirkung.

      Natürlich soll es eine Vollinie sein. Habe bisher aber auch nicht vernommen, dass sie nur Mo-Fr fahren soll.

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