B: Verlängerung der zukünftigen 22 nach Norden

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Beschreibung des Vorschlags

Mit der Verlegung der Straßenbahn zum Ostkreuz, soll auch eine Linie 22 eingeführt werden, welche bist zur Kniprodstraße fahren soll. Ich finde dieses Ende irgendwie in der Luft hängend, weshalb ich die Linie gerne weiterführen würde. Ich hatte schon mal eine Verlängerung über die Kniprodstraße bis zur M4 vorgeschlagen und würde jetzt eine Alternative mit ins Spiel bringen.

Der Senat möchte die M1 in Pankow verdichten, so dass beide Abschnitte einen 10 min Takt erhalten. Da man sich aber nicht sicher ist, ob der 5 min Takt sinnvoll bis zum Hackeschen geführt werden kann oder ob nicht Pankow schon das Ende für die Hälfte der Züge sein sollte, möchte ich gleich vorschlagen, dass man den Abschnitt Rosenthal der Linie 22 übergibt. Dieser Abschnitt wird schon heute nicht durch einen Nachtbetrieb der M1 befahren, weshalb es dadurch keine Verschlechterung gibt. Eine Weiterführung wäre anhand des Linienwegs des 255ers überlegenswert, da dieser schon heute mit Gelenkbussen befahren wird und das im 10 min Takt. Der 255er soll dann aber nicht vorzeitig enden, sondern über die Thulestraße und dann Neumannstraße geführt werden, was dem Gebiet eine bessere Anbindung verschafft. Die 22 hingegen würde den 10 min Takt bis zur Kniprodstraße führen. Es wäre auch eine Überlegung wert, ob der 10 min Takt bis zum Besarinplatz geführt wird.

Vorteil dieser Führung ist auch, dass Pankow besser in Richtung Friedrichshain und Köpenick angebunden wird. Zudem wird die M10 zwischen M2 und Besarinplatz verstärkt. So ergibt sich ein größerer Mehrwert, als ein Ende in der Kniprodstraße. Auch die Baukosten sind überschaubar. So muss zwar die Verbindung M10-M2 gebaut werden, da sie aus der Richtung nicht existiert, allerdings auch nur 2,4 km Neubaustrecke durch ein dicht besiedeltes Gebiet. Auch ist dort sehr viel eigener Gleiskörper möglich, weil es einen Mittelstreifen gibt.

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5 Kommentare zu “B: Verlängerung der zukünftigen 22 nach Norden

  1. Eine Strassenbahn zwischen Pankow und Prenzlauer Allee/Ostseestr. wäre sinnvoll. Aber nicht mit der 22, denn diese soll ja nur 21 verstärken, also keine Volllinie werden. Und besser über die Neumannstr., wo es eine Trassenvorhaltung gibt, man nicht die vielbefahrene Prenzlauer Promenade kreuzen muss, und die beiderseits besiedelt ist.
    Die 22 sollte mMn auch östlich des Bersarinplatzes verkehren, wo die Bebauungsdichte sehr hoch ist.

    1. Sehe ich anders, als die Idee von Intertrain. Das liegt daran, dass die Neumannstraße ab der Thulestraße eng wird. Nicht ideal für eine Straßenbahn. Zudem bräuchtest du auch noch eine Haltestelle vor der Kreuzung, was auch nicht ideal ist. Außerdem ist mir das ein wenig zu viel Zick-Zack, da du ja trotzdem von der M2 Strecke kommen würdest und du dann an der Kreuzung mit der M13 eine Doppelhaltestelle produzierst, was maximal ungünstig ist.
      Recht hast du aber natürlich mit der Erschließung. Deswegen will ich ja die Gelenkbus Linie 255 durch die Thulestraße in die Neumannstraße schicken, da die auch durchgehend im 10 min Takt gefahren wird, während die 22 in der SVZ eher einen 20 min Takt bekäme.

      Woher hast du das, dass die 22 keine Vollinie wird? Wo steht das? Ich habe bisher nichts dergleichen gelesen, sondern dass so ein 10 min Takt aus der Kosanke-Siedlung entsteht und es vor allem darum geht.

      Das sehe ich anders. S Storkower Straße ist unwichtig. Zudem ist nördlich der 21 Gewerbe und keine Wohnbebauung. Die Häuser nördlich der S-Bahn haben keinen bequemen Zugang zu der Endstelle, weshalb das nicht für eine 20 min Takt Linie spricht. Da ist mir meine Variante wirklich lieber, weil so Pankow eine Direktverbindung erhält, was für viel mehr Menschen eine gute Anbindung bedeutet.

      1. By the way: Man könnte den 10 min Takt den ich am Besarinplatz enden lassen würde, auch entlang der 21 verlängern. Vlt. kann man das sogar so takten, dass dann ein 10 min Takt (oder annähernd) dort entsteht. Damit hätte auch der Abschnitt eine Verdichtung erfahren. Dann würden es aber 2 Linien sein, sprich 22 und 23.

  2. Dicken Daumen nach oben! Endlich mal eine realistische, detailreiche Zeichnung einer Trasse, wo korrekt auf die Themen besonderer Bahnkörper, Abstände, Einbahnstraßen, Grünflächengebrauch, etc. geachtet wurde wurde. Das sticht in der Tat mal positiv heraus.

    Einzige Verbesserungsvorschläge bzw. Fragen von mir: Warum positionierst du die Tramhaltestellen Treskowstraße und Prenzlauer Promenade / Kissingerstraße soweit von den bestehenden Bushaltestellen? Es wäre doch für Umsteiger nur praktisch, wenn diese direkt nebeneinander liegen würde.

    1. Danke 🙂

      Einfach erklärt. Treskowstraße ist derzeit knapp 600 m von der Haltestelle Prenzlauer Promenade/Am Steinberg entfernt und nicht mal 300 m zur Binzstraße. So verteile ich den Abstand gleichmäßiger. Kissingenstraße ist eine bauliche Sache, weil es besser ist, dass die Straßenbahn nicht im Verkehr hält, sondern davon getrennt. Das geht bei dem breiten Mittelstreifen, aber nicht in der Kissingenstraße.

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