11 Kommentare zu “[B] U8 ins MV: Variante und Busnetz

  1. Ein Nachtrag: Der entfallende 221-Abschnitt zwischen U Kurt-Schumacher-Pl und U Leopoldpl wird durch eine zu verlängernde Linie 327, 147 oder 247 kompensiert. Welche Linie dafür am geeignetsten ist, kann man dann sehen.

  2. Also diese Kurven beim X33 find ich fragwürdig. Von Spandau kommend sind regelmässige Verspätungen eigentlich vorprogrammiert. Die Linie hat in der Form in der Feinerschließung nichts verloren.

    X33 könnte stattdessen auf dem Wilhelmsruher Damm bleiben und alles einsammeln, was von/nach Spandau kommt/möchte.

    Der Senftenberger Ring wäre doch ein gutes Einsatzgebiet für den M21 gewesen, auch um dort Nachtverkehr zu übernehmen – mit schneller Verbindung nach Moabit statt nach Tegel.

    Daraus eine normale Buslinie zu machen bedeutet ja, dass eine Taktverdünnung auf der ganzen Linie vorgesehen ist (Sonst könnte man sich das ja sparen).

    Wie wird die auf dem Kurt-Schumacher-Damm kompensiert?

    1. Dein Einwand mit den Kurven beim X33 ist nachvollziehbar. Wenn ich dich richtig verstehe, soll der M21 den ursprünglich angedachten X33-Abschnitt übernehmen, also über Finsterwalder Str, Senftenberger Ring, Treuenbrietzener Str und Quickborner Str nach Alt-Lübars fahren. Dann könnte der M21 bis Quickborner Str nachts fahren und der N24 den Wilhelmsruher Damm übernehmen. 

       

      Mein ursprünglicher Gedanke war, den 121 zwischen S+U Jungfernheide und Göschenpl/S Wittenau im selben Angebot wie heute M21 fahren zu lassen. Der Abschnitt zwischen Göschenpl und Wilhemsruher Damm (also wie heute 120) rechtfertigt keinen ganztätigen 10-Minuten-Takt, daher wollte ich den Metrolinien-Status aufheben. Auf das Angebot zwischen Wittenau und Jungfernheide hätte diese Änderung also keinen Einfluss gehabt.

       

      Was hältst du also davon, wenn X33 unverändert (aber mit allen Zwischenhalten östlich von S+U Wittenau) und M21 wie oben nach Alt-Lübars fährt? Der nördliche 120er-Abschnitt könnte dann als eigenständige Linie von U Wittenau nach U Rosenthal Bhf über Bernshausener Ring fahren – eine Verlängerung dieser Linie über U Wittenau hinaus wäre natürlich möglich. 

       

      Zwei Vorteile davon, den X33 so wie heute zu belassen, wären natürlich, dass 1. der neue Siemens-Campus eine bessere Anbindung aus Richtung MV + Heidekrautbahn hätte und 2. dass man aus dem Einzugsgebiet der Heidekrautbahn nach Bahnhof Spandau nur einmal umsteigen bräuchte (es gäbe eventuell andere Reisemöglichkeiten für diese Relation, aber zumindest wäre es ein sinnvoller Bypass). 

       

      Man hätte in dem Szenario also drei Buslinien, die parallel zur U8 führen (X21, 124, X33), aber gut, zwischen Rathaus Steglitz und Friedrich-Wilhelm-Pl fahren auch viele Busse parallel, und zwischen Wittenau Bahnhof und Wittenau Kirche auch. Man sollte die U8 ohnehin als Zusatzangebot betrachten und weniger als Vorwand dafür, das gesamte Busnetz zusammenzustreichen. 

      1. „Was hältst du also davon, wenn X33 unverändert (aber mit allen Zwischenhalten östlich von S+U Wittenau) und M21 wie oben nach Alt-Lübars fährt?“

        Das finde ich wesentlich besser!

        „Man sollte die U8 ohnehin als Zusatzangebot betrachten und weniger als Vorwand dafür, das gesamte Busnetz zusammenzustreichen.“

        Exakt! Das Angebot neu auszurichten, wie in deinem Vorschlag, ist richtig. Die Verkehre entlang des Wilhelmsruher Damms ganz einzustellen, wäre aber fatal.

  3. Moin!

    Könnte man die U-Bahn vielleicht noch bis zur Straßenbahn (Rosenthal Nord oder Hauptstr.) verlängern? So würden sich weitere Umsteigebeziehungen von U8 und Tram ergeben 😉

    LG Nieglas

    1. Lieber die Straßenbahn nach Uhlandstr/Wilhelmsruher Damm verlegen, ist billiger und es gäbe eine Umsteigemöglichkeit zwischen M1 und Heidekrautbahn + in Wilhelmsruher Damm endende Buslinien

    1. Die U8 braucht laut Fahrplan von Wittenau bis Osloer Str 11, bis Gesundbrunnen 14 und bis Alexanderpl 22 Minuten. Von Wittenau bis Rosenthal wiederum würde die U8 mit Sicherheit nicht länger als 5 Minuten brauchen.

      Das ist für eine Schnellbahnverbindung Richtung Süden doch völlig im Rahmen. Der Umweg über Rathaus Reinickendorf ist ja historisch bedingt, die U8 wäre trotzdem eine attraktive Linie.

    2. Es fahren auch heute alle Busse erstmal nach Westen und keiner nach Süden. Trotzdem fährt die U8 ab Wittenau quasi auch in den Süden. Diese Kritik ist irgendwie falsch, weil sie gar keine Kritik ist.

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